Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Leistungsaufnahme, Lautstärke und Kühlung
Nvidias Geforce 9800 GTX+ gab es bisher nur mit 512 MiByte Videospeicher. Seit geraumer Zeit finden sich jedoch einige Designs diverser Board-Partner im Handel, die die 9800 GTX+ mit 1.024 MiByte ausstatten. Wir nehmen die Gigabyte-Kreation unter die Lupe.
Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Lautstärke und Kühlung
Die Kühlung der Gigabyte Geforce 9800 GTX+ 1GB besteht aus einem eloxierten Alumium-Kühler mit zwei kupfernen Heatpipes, welcher stark an Zalmans VF900-Cu erinnert - wenig überraschend stammt der Kühler laut Prägung auch vom taiwanischen Hersteller. Der 80-mm-Lüfter dreht durchgehend mit 12 Volt und somit 2.700 U./min und erzeugt daher im Leerlauf wie im Spielebetrieb laute 3,3 Sone. Die Temperatur übersteigt dafür selbst im Ozone3D Furmark nicht die 72°-Marke. Ein Spulenpfeifen konnten wir erfreulicherweise zu keiner Zeit feststellen.
Schließen Sie den Propeller der Gigabyte-Karte an einen handelsüblichen 5-Volt-Adapter an, sinkt die Lautstärke auf 1,3 Sone, die Temperatur stoppt im Furmark bei vergleichsweise kühlen 83 °C. Nach zehn Loops der "Mother Nature"-Szene des 3D Mark 03 in 1.920 x 1.200 mit 4x FSAA/16:1 AF bleibt die Gigabyte Geforce 9800 GTX+ 1GB mit 63 °C dagegen fast schon kalt. Zum Vergleich: Eine 9800 GTX+ im Referenzdesign erzeugt ohne Last 0,5 Sone, im 3D Mark 03 immerhin 2,9 Sone und im Ozone3D Furmark weit über 5 Sone.
Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Leistungsaufnahme
Aufgrund unseres neuen Messequipments zur Messung der realen Leistungsaufnahme von Grafikkarten sind wir ab sofort in der Lage eben diese anzugeben. Die Gigabyte-Karte zieht im Leerlauf nur 43 Watt aus der Steckdose, Crysis Warhead zieht rund 130 Watt. Der Furmark dagegen verlangt der Geforce 154 Watt ab. Damit läuft die Gigabyte am Rande der Spezifikationen, schließlich erlaubt der PCI-E-Steckplatz zusammen mit nur einem PCI-E-Stecker maximal 150 Watt.
Quelle: PC Games Hardware
Reale Leistungsaufnahme dank Adexelec PEX16IX und Chauvin Arnoux F09 AC/D
In diesem Artikel
- Seite 1 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Einleitung
- Seite 2 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Gigabyte-Karte im Detail (Platine, Lieferumfang, OC)
- Seite 3 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Leistungsaufnahme, Lautstärke und Kühlung
- Seite 4 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Testsystem und Benchmarkauswahl
- Seite 5 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Call of Duty: World at War (dt.)
- Seite 6 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Crysis Warhead (D3D10)
- Seite 7 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Fallout 3 mit HD-Pack
- Seite 8 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Far Cry 2 (D3D10)
- Seite 9 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark FEAR 2: Project Origin (dt.)
- Seite 10 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark HL2 Episode 2 mit CM 9.51 (dt.)
- Seite 11 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Left 4 Dead (dt.)
- Seite 12 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Mirrors Edge
- Seite 13 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Benchmark Race Driver GRID
- Seite 14 Geforce 9800 GTX+ mit 1 GB Videospeicher im Test: Fazit
- Seite 15 Bildergalerie
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Einfach auf der Gigabyte Seite ein aktuelles Bios für die GraKa herunterladen (bei mir das F12 - Bios) und ausführen. Danach den aktuellen Nvidia Treiber drüberbügeln und fertig.
Funktioniert bei mir jetzt mit dem 182.50 ohne Probleme.
Eventuell hat ja Gigabyte den Bug entdeckt und ihn heimlich gefixxt.
cYa
cYa