[PLUS] XeSS Multi Frame Generation und Arc B390 im Test
PCGH Plus: Die dreifache Bildrate nach wenigen Klicks? Multi Frame Generation macht's möglich. Wir haben Intels neue MFG auf drei verschiedenen Arc-GPUs unter die Lupe genommen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2026.
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In Zeiten stagnierender Fertigung und steigender Preise sind clevere Ideen gefragt. Upsampling war der erste Schritt, Zwischenbildberechnung - Frame Generation - der nächste. Nvidia machte Ende 2022 den Anfang, AMD und Intel zogen nach. Am 13. Februar 2026 zündete Intel den Nachbrenner: Seitdem sind alle Arc-Grafikkarten in der Lage, Multi Frame Generation mit bis zu drei KI-Zwischenbildern darzustellen. Dieses Feature war für einige Wochen den Core-Ultra-300-Notebooks vorbehalten - und machte im PCGH-Test der Arc B390 eine gute Figur. Mit dem Grafiktreiber 8509 ist Multi Frame Generation (MFG) auf allen Arc-GPUs verfügbar, darunter Desktop-Grafikkarten der A- und B-Serie, aber auch auf Notebooks.
Mit freundlichen Grüßen
Multi Frame Generation bringt die Idee einer Zwischenbildberechnung auf die nächste Stufe: Anstelle nur eines können mehrere KI-generierte Frames zwischen die konventionellen, "echten" Bilder gesetzt werden, um den Eindruck einer höheren Bildrate zu erzeugen. Während der Vorteil auf der Hand liegt, steigt mit jedem generierten Frame die Latenz, da die Zusatzbilder zunächst erzeugt und anschließend im richtigen Moment ausgegeben werden müssen. Das ist ein krasser Kontrast zu einer tatsächlich im gesamten Game-Loop vorliegenden, höheren Bildrate - eine solche senkt die Latenz.
Lag-kompensierende Maßnahmen sind für Frame Generation daher Pflicht, um das Spielgefühl angenehmer zu gestalten. Wie man das optimal angeht, hat sich Intel bei Nvidia abgeschaut: Integriert ein Entwickler XeSS Frame Generation, verpflichtet er sich laut Guidelines auch zu XeLL (Xe Low Latency), dem Pendant zu Nvidias Reflex. Beide Funktionen haben das gleiche Ziel: Durch maximale Straffung der Render-Queue wird die Ausgabelatenz so kurz wie möglich gehalten.
Hier besteht ein klarer Unterschied zu AMD, deren FSR Frame Generation seit jeher auch ohne latenzkompensierende Maßnahmen aktiviert werden kann (in diesem Fall: Anti-Lag 2). Das sichert maximale Kompatibilität - etwa mit den alten Vega-Grafikkarten -, führt jedoch zu einer mehr oder minder fühlbaren Verzögerung.
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XeSS Multi Frame Generation und Arc B390
Die dreifache Bildrate per Treiber-Schalter: Mit XeSS Multi Frame Generation zündet Intel den nächsten Schritt der KI-Zwischenbildberechnung – und spendiert das Feature überraschend auch älteren Arc-Grafikkarten. PCGH hat getestet, wie stark die Skalierung wirklich ausfällt, wie sich zusätzliche KI-Frames auf Latenz und Spielgefühl auswirken und warum XeLL dabei eine entscheidende Rolle spielt. Außerdem klären wir anhand umfangreicher Benchmarks, wie gut Intels neue Mobile-GPU Arc B390 wirklich ist und mit welchen Desktop-Grafikkarten sie sich messen kann. Unsere Praxisanalyse zeigt Stärken, Grenzen und konkrete Einsatzszenarien für MFG – inklusive Messdaten, Technik-Details und Einschätzung zur Bildqualität von XeSS 3.
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