Triangle Setup

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Sie dachten, wir sind schon fertig? Falsch gedacht. Erst mit dem 4. Band unseres 3D-Langenscheidts kennen Sie den ganzen 3D-Wortschatz.

Triangle Setup
Das Triangle Setup ("Dreiecksaufbereitung") folgt in der 3D-Pipeline direkt nach T&L (Dreiecks-Transformation und Beleuchtung). Der Rendering-Teil des Grafikchips ("Rasterizer") arbeitet mit anderen Daten als der Geometrieteil, so dass das Triangle Setup die Dreiecksdaten zeilenweise in Pixeldaten umzuwandeln hat. Dabei werden für jedes Pixel bis zu 20 verschiedene Werte erzeugt, beispielsweise pixelgenaue Neigungs-, Perspektiv- und Texturinformationen sowie die Anfangs- und Endpunkte einer Pixelserie. Die erste Beschleunigerchipgeneration anno 1996 war bei dieser Arbeit noch auf ausreichend Rechenpuste des Hauptprozessors angewiesen, doch bereits die darauf folgende 3D-Chiparmada brannte die Transistoren für diese Aufbereitungsanlage komplett ins Silizium. Üblicherweise kann diese Recheneinheit gleich viele Dreiecke verarbeiten wie die T&L-Einheit.

Vertikale Bildsynchronisation (VSYNC)
VSYNC Die vertikale Synchronisation stimmt das Monitor-Signal mit der Grafikkarte ab. VSYNC Die vertikale Synchronisation stimmt das Monitor-Signal mit der Grafikkarte ab. Die vertikale Bildsynchronisation, kurz VSync, dient dem Abgleich der eingestellten Monitor-Bildwiederholrate mit der Bilderzeugungsgeschwindigkeit der Grafikkarte. Ist diese Funktion ausgeschaltet, kann die Grafikkarte den Monitor bei der Darstellung überholen oder diesem hinterherhinken. Alte und neue Teilbilder überschneiden sich dann und es kommt vor allem bei niedrigeren Bildwiederholraten zu einem unangenehmen Effekt mit waagrechten Bildsprüngen. Diese oft in actiongeladenen Spiele-Sequenzen (z.B. bei schnellen Bewegungen oder bei Drehungen) auffallenden Bildstörungen nennt man "Tearing". Es ist daher für Qualitätsfreaks zu empfehlen, den VSync dauerhaft zu aktivieren. Einzig für Benchmarkmessungen ist die Monitor-Synchronisation auszuschalten, um Verfälschungen der Vergleichswerte auszuschließen und die Leistungsmessung unabhängig von den Fähigkeiten des Monitors durchzuführen.

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