[PLUS] Vega-Ensemble - Fünf Herstellerdesigns mit RX Vega 64 / RX Vega 56 im Test
PCGH Plus: Sie suchen die beste Vega-Grafikkarte? Dieser Artikel bereitet Sie auf die nächste Fuhre der raren Grafikkarten vor, damit Sie direkt zuschlagen können. Fünf Modelle sind zum Vergleich gegen AMDs Referenzdesign angetreten. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2018.
Auf dieser Seite
- 1 Neue Firmwares, neue Treiber, neue Noten für alle
- 2 Konfigurierbarer Hitzkopf
- 3 Sapphire Radeon RX Vega 64 Nitro+ Limited Edition
- 4 Asus RX Vega 64 Strix O8G & Powercolor RX Vega 64 Red Devil
- 5 Powercolor RX Vega 56 Red Devil & Asus RX Vega 56 Strix O8G
- 6 Die Probanden im Detail
- 7 Testtabellen Vega-Grafikkarten
Wer dieser Tage eine Radeon-Grafikkarte kaufen möchte, der hat's nicht leicht: Die wenigen lieferbaren Modelle sind sehr teuer. Soll es eine Vega-basierte Radeon sein, sieht es ganz düster aus - die Liefersituation verdient das Prädikat "katastrophal", mit entsprechend horrenden Gebrauchtpreisen. Für den Fall, dass sich die Lager zwischenzeitlich wieder füllen oder Sie gebraucht zuschlagen möchten, haben wir eine Handvoll Vega-Herstellerdesigns getestet.
Neue Firmwares, neue Treiber, neue Noten für alle
Zwar haben die ersten Custom-Designs auf Vega-Basis bereits einige Monate auf dem Buckel. Wie wir aus Kreisen der AMD-Boardpartner erfuhren, gilt das jedoch nicht für die Leitlinien in der Firmware. So kam es, dass die ersten Modelle, darunter die in der PCGH 12/2017 getestete Asus Strix, ihr Potenzial nicht ausspielen konnten - im Gegenteil, denn ein Fehler im Treiber führte dazu, dass der GPU-Boost teilweise geringer ausfiel als bei der Referenzkarte. Hinzu gesellte sich eine nicht optimal angesprochene Lüftersteuerung, sodass die Karten lauter als erwartet arbeiteten. All das ist nun Geschichte. AMD hat seinen Partnern die notwendigen Parameter ausgehändigt und den Treiber angepasst. Asus reagierte mit BIOS-Updates, welche wir berücksichtigen - die Radeon RX Vega 64 Strix O8G ist zum Nachtest angetreten. Dieser Vergleich beinhaltet somit fünf Vega-Grafikkarten mit aktuellem Software-Stand.
Was beständig und nun umso schmerzlicher fehlt, sind lieferbare Vega-Grafikkarten.
Unabhängig davon haben wir die Leistungsnoten angepasst: Ab sofort gilt der GPU-Parcours 2018 als Grundlage. Beachten Sie bitte, dass die im Einkaufsführer auf Seite 120 aufgelisteten Karten noch die alten Noten besitzen, bis wir alle notwendigen Modelle indiziert haben.
Konfigurierbarer Hitzkopf
Großer Stromdurst führt zu großer Abwärme, das wissen wir spätestens seit Nvidias Fermi (Geforce GTX 400/500). Wuchtige Kühler, damals noch relativ selten anzutreffen, haben sich seitdem auf High-End-Grafikkarten etabliert. Das ist naheliegend, denn je größer die Hitze, desto größer muss die Oberfläche eines luftgekühlten Radiators sein, um die Betriebstemperatur bei vertretbarer Lautstärke zu gewährleisten. Die Alternative, ein fluidbasiertes Kühldesign, wird von den meisten Nutzern aus zwei Gründen gescheut: Erstens besteht hier die Gefahr eines Lecks, zweitens verfügt nicht jedes Gehäuse über einen geeigneten Montageplatz für den Radiator.
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
- Sapphire RX Vega 64 Nitro+ Limited Edition
- Asus RX Vega 64 Strix O8G
- Powercolor RX Vega 64 Red Devil
- Asus RX Vega 56 Strix O8G
- Powercolor RX Vega 56 Red Devil
- AMD Radeon RX Vega 56
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