Zombie-Tuning bei Grafikkarten für mehr Overclocking-Spielraum - ein PCGHX-Mitglied berichtet
Bei Masterchief79 handelt es sich nicht nur um ein langjähriges Forenmitglied, sondern auch einen der erfolgreichsten Übertakter im Hwbot-Team von PC Games Hardware. In einer Mischung aus Tagebuch und Tutorial zeigt das Community-Mitglied, welche Modifikationen es an Grafikkarten vornimmt, um diese stärker übertakten zu können.
Bei der in der Overclocking-Szene als "Zombie" bekannten Modifikation steckt die Idee, die funktionstüchtige Stromversorgung einer Grafikkarte einzusetzen, um damit einer andere Grafikkarte dank stabilerer Spannungen höhere Taktfrequenzen zu entlocken. Die Bastelei lohnt sich vor allem dann, wenn man eine Grafikkarte mit überdurchschnittlich leistungsfähigem VRM-Design verfügt, deren Funktion etwa aufgrund eines defekten Grafik- oder Speicherchips nicht mehr gegeben ist. Durch eine Zombie-Mod kann auch eine Grafikkarte mit VRM-Defekt wiederbelebt werden. Populär wurde die Modifikation durch den Übertakter und Ingenieur TiN, auf dessen Know-How auch das kommerzielle Produkt EVGA Epower basiert (Review von der8auer). Gigabyte hat mit dem Super Overclock VRM Board dieses Jahr eine Konkurrenzlösung vorgestellt.
Masterchief79 demonstriert in seinem Thread allerdings die klassische Variante, bei der die Spannungsversorgung einer Grafikkarte - die Radeon HD 2900XT ist ein beliebtest Modell - erst abgesägt werden muss. Anschließend steht Lötarbeit an. Ein großer Kabelquerschnitt ist wichtig, da beim Übertakten relativ hohe Stromstärken anliegen können. Die VRM-Platine sollte außerdem belüftet werden, damit die Bauteile nicht zu heiß werden. Wer sich für die Basteleien von Masterchief79 interessiert, sollte einen Blick in sein Tagebuch werfen, wo das Community-Mitglied über seine Modifikationen berichtet: [Tagebuch/Tutorial] Hardwareverwertung mal anders - "Zombie" basteln

Wie cool, auf einmal einen Artikel über seinen eigenen Thread im FB-Feed von PCGHX zu finden 


Danke für die Komplimente
@MecTronic: Falls die Formulierung von mir übernommen wurde, was ich jetzt nicht genau weiß, dann sorry - ich bin eben kein Elektroingenieur. Ich kann mich persönlich an eine einzige Physik-Stunde aus der Schule erinnern, und das war die, wo wir ne Vertretungslehrerin hatten - das sagt wohl genug.
Im Tagebuch gibts übrigens noch ein paar Bilder von einem neuen Projekt
Ein Strom kann nur fließen und zwar entweder mit einer großen Stromstärke oder es fließt ein hoher Strom. Aber es fließt keine hohe Stromstärke und Anliegen tut sie schon mal gar nicht....
Tolle Idee aber wie soll ich sowas im Gehäuse anständig kühlen? Es steht ja im Artikel das gute Belüftung notwendig ist, reichen Gehäuselüfter da aus??
Meine Fresse, das haut mich um. Auf was für Ideen die Jungs kommen! Und ich fand mich schon mutig, als ich nur einen Kondensator umgelötet habe, um einen Austauschkühler nutzen zu können. Aber dagegen ist das ja Kinderkram. Respekt!
Munter bleiben!
Krass, auf eine solche Idee muss man auch erst mal kommen!! Genial