Voodoo 2: Schützende Panzerung selbst drucken
Retro-Fans und Voodoo-2-Besitzer können sich ab sofort eine Vorlage für ihren 3D-Drucker herunterladen, die einen Schutz für die teure Grafikkarte bietet. Die Vorlagen sollten auf die meisten Designs der Voodoo 2 passen und Bauteile vor dem Abreißen schützen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Grafikkarten sind mittlerweile nicht nur sehr teuer, sondern gleichzeitig auch sehr gut geschützt. Wer eine aktuelle Grafikkarte einbaut, stellt meist fest, dass diese mit einem großen Kühler versehen ist, der die Vorderseite gut schützt, während auf der Rückseite eine Backplate montiert ist. Diese stabilisiert die Grafikkarte einerseits und sorgt andererseits dafür, dass kleine SMD-Bauteile nicht versehentlich durch Kontakt zu einem Kühler abgerissen werden und ist oftmals sogar nur aus Plastik.
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Quelle: Jeff Chen
Voodoo-2-Panzerung
Zu 3dfx-Zeiten war dem noch nicht so und Grafikkarten waren mehr Gefahren ausgesetzt. Um die mittlerweile selten gewordenen Retro-Relikte zu schützen und ihren Look zu verjüngen, hat Jeff Chen für die Voodoo 2 ein Modell entwickelt und im 3D-Drucker eine Rüstung für die alten Grafikkarten geschaffen. Seiner eigenen Aussage nach werden viele Voodoo-2-Karten bei der Lagerung oder durch harten Umgang beschädigt und Bauteile reißen ab oder Pins werden zerdrückt. Für sein Seelenheil und das entsprechender Nutzer, die sich die Vorlagen herunterladen können, gibt es die Rüstungen, die farblich an einige Telefone von Nokia erinnern, denen man ebenfalls eine lange Haltbarkeit nachsagt.
Nur ein 3D-Drucker reicht allerdings nicht ganz aus, um die eigene Voodoo 2 zu panzern. Dazu braucht man zusätzlich noch vier Sätze M2 x 6 mm Schrauben und passende Muttern. Dafür kann die originale Heatsink weiterverwendet werden. Während das Design zwar auf die meisten Voodoo-2-Modelle passt, sollten gewillte Nutzer dennoch genau prüfen, ob die Panzerung und das eigene PCB miteinander kompatibel sind. Dazu kommt, dass man für eine Eigenproduktion einen 3D-Drucker braucht, der über ein relativ großes Bett verfügt, damit die Einzelteile gedruckt werden können.
Quelle: Toms Hardware

Davon mal abgesehen ist mein Gehäuse zumindest komplett geschlossen, Also kommt nicht mal der optische Reiz zur Geltung.
Trotzdem ... isat schon eine witzige Idee, nur völlig praxisfern.
Für nen Appel und Ei abgegeben. Ob es die beiden heute noch gibt?
Eine Voodoo 2 hatte ich auch, damals 600 DM bezahlt.
Zwar nicht PC bezogen:
Anfang 2000 habe ich meinen Amiga 500 (512k + 512k) mit samt Zubehör (Orginal Monitor Maus etc. ) mit 200 Spielen für 150€ verkauft.
Rückblicken sollte ich mich für die Aktion selbst hängen...