Sycom RTX 3090 Ti: Hybrid-AIO mit Noctua-Lüftern auf OEM-Grafikkarte
Hybridkühllösungen aus AIO-Wasserkühlern und Luftkühlern haben das Potenzial, auch leistungshungrigste Grafikkarten leise bei akzeptablen Temperaturen zu kühlen. Nun hat der japanische Systemintegrator Sycom eine eigene Version der RTX 3090 Ti vorgestellt, bei der zusätzlich zu einem großen Luftkühler auch eine AIO mit Noctua-Lüftern zum Einsatz kommt. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Nvidias Geforce RTX 3090 Ti ist mit einer TDP von mindestens 450 Watt keine einfach zu kühlende Grafikkarte. Viele Hersteller haben extra für die RTX 3090 Ti bestehende Kühler vergrößert, damit überhaupt eine Chance besteht, eine solche Karte bei vernünftiger Lautstärke zu kühlen. Eine Alternative für Enthusiasten, die geringe Lautstärke und Temperaturen schätzen, wäre eine Custom-Wasserkühlung, die allerdings nicht für jedermann geeignet ist.
Der japanische Systemintegrator Sycom geht daher einen anderen Weg und kombiniert auf der RTX 3090 Ti G-Master Hydro Luft- und AIO-Wasserkühlung für optimale Ergebnisse in seinen Prebuilt-Systemen. Anders als AIO-gekühlte Modelle wie die RTX 3090 Ti Strix LC verfügt die Eigenkreation auf dem PCB aber nicht nur über einen kleinen Radiallüfter, der die Spannungsversorgung mit Frischluft kühlen soll, sondern drei Axiallüfter. Das reine Design des Luftkühlers ähnelt der Manli Geforce RTX 3090 Ti Gallardo frappierend und wird mit einer Asetek Hybrid GFX 240mm AIO kombiniert.
Auf dieser sind zwei Noctua NF-A12X12 ULN-Lüfter verbaut, die bei niedriger Lautstärke für hohen Airflow sorgen sollen. Sycom stellt bisher keine offiziellen Benchmarks bereit, behauptet aber, dass die eigene RTX 3090 Ti dadurch unter Volllast um bis zu 15 °C kühler wird und entsprechend höher boostet. Eine Vergleichsreferenz wird dazu nicht angegeben, es drängt sich jedoch wieder Manlis Gallardo-Modell auf, das über das gleiche PCB und die gleiche Lüfter-Shroud verfügt. Sycoms Geforce RTX 3090 Ti ist als OEM-Produkt nicht einzeln verkäuflich und kann aktuell bei Sycom als System z. B. in Kombination mit einem Core i9-12900K für umgerechnet 4.881 € gekauft werden.
Quelle: GDM & Videocardz

Selbst die an sich gute Kühllösung der FE reduziert den Clock in Abhängigkeit von der Temp:
(wäre mal interessant, ob NV auch Hotspottemps auswertet diesbezgl. ala RDNA2 oder ob sich das Runtertakten nur
nach GPU-Edge richtet)
und das altertümliche HTPC im Hintergrund eine Video-Cue abspielt, dazu
noch der überlassene 55-Zoll-Riesenschirm glüht, dann brauche ich im Winter
das Wohnzimmer nicht zu heizen.
Mach ich eh nie, mags gern kalt/kühl... trotzdem blech ich wie ein Luster, wegen
unfairer Abrechnungsmethoden (Techem).
Im Sommer wirds allerdings zu einer Bürde. (40 Grad +).
Man kann wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Vielleicht sollte man bei der 4000er Serie über verschiedene Arten der Energierückgewinnung nachdenken.
Zum Beispiel einen Sterling Motor mit der Abwärme versorgen und damit Lüfter antreiben.
Als Mod wäre das doch ein lustiges Projekt.