Samsung: Details zum Next-Gen-Grafikkartenspeicher GDDR7

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GDDR6
Quelle: Samsung

Die Speicherexperten von Samsung haben erste Informationen zum kommenden GDDR7-Grafikspeicher bekannt gegeben. Bei diesem soll die Geschwindigkeit im Vergleich zu GDDR6-Speicher verdoppelt werden, wodurch höhere Speicherbandbreiten oder schmalere Anbindungen realisiert werden können. Lesen Sie daher im Folgenden mehr dazu und zu Samsungs Vorgehen in einem angespannten PC-Markt.

Eine Neuerung der RTX-4000-Reihe ist der GDDR6X-Speicher, der mit 21 Gbps arbeiten darf. Das ist abermals schneller als die vormaligen 18 Gbps und wenn es nach Samsung geht, ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. In Zeiten der Umsatzrückgänge und vorsichtiger Sparmaßnahmen im PC-Markt investiert das koreanische Unternehmen weiter in seine neuen Speichertechnologien, um sich die Marktführerschaft zu sichern. Dabei hat das Unternehmen zwei große Standbeine, den Grafikspeicherbereich und NAND-Flash für SSDs.

Im Grafikspeicherbereich steht als Nächstes GDDR7-Speicher an. Dieser soll den bestehenden GDDR6(X) ablösen und durch bessere und modernere Fertigungsprozesse höhere Taktraten erreichen können. Samsung spricht dabei bisher von bis zu 36 Gbps, einer glatten Verdoppelung zu den 18 Gbps, die GDDR6-Speicher erreicht. Bei diesen Datenraten könnte man an einem 384-Bit-Bus eine Bandbreite von 1,728 TB/s erreichen und damit deutlich mehr als das 1 TB/s, das die Geforce RTX 4090 erreichen soll. Der Vorteil für die Grafikkartenhersteller liegt darin, dass sie dadurch den Bus relativ schmal halten können, was die Fertigungskosten für GPUs und PCBs niedrig hält.
Beim NAND-Flash ist Samsung bereits jetzt sehr gut aufgestellt und testet aktuell die neunte und zehnte Generation des V-NAND, die eine höhere Speicherdichte als die aktuellen SSDs mit dem 176-lagigen V-NAND der siebten Generation bieten sollen. Die achte Generation, mit der am Ende des Jahres gerechnet wird, setzt dabei auf ein 230-lagiges Design und eine Erhöhung der Speicherdichte um 42 Prozent.

Im Jahr 2030 will Samsung ein ambitioniertes Ziel erreichen und 1.000-lagigen V-NAND vorstellen. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen weiter an QLC-Speicher, um diesen schneller zu machen und die Speicherdichte weiter zu erhöhen. Während Konkurrenten wie Kioxia ihre Speicherproduktion um 30 Prozent reduziert haben, kann Samsung als Mischkonzern, der nicht nur von einer Sparte abhängig ist, weiterproduzieren und sich eventuell die Technologieführerschaft und wichtige Marktanteile sichern.

Quelle: Toms Hardware

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    • Kommentare (14)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BigBoymann
        Ihr habt mitbekommen, dass es um VRAM in der GPU ging?
        Habe ich nicht mitbekommen. Da du von Übertaktungsversuchen vom RAM gesprochen hast, nicht vom VRAM
        Aber auch hier: 2150 Mhz statt 2000 Mhz eingestellt, zusammen mit "schnellen Timings" bei der 6700xt haben je nach Spiel 5%-7% mehr Leistung erbracht. Natürlich unter ausschluss limitierender faktoren wie Powerlimit.
        Getestet unter FHD, kann natürlich bei anderen Auflösungen anders aussehen
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BigBoymann
        Ihr habt mitbekommen, dass es um VRAM in der GPU ging?
        Habe ich nicht mitbekommen. Da du von Übertaktungsversuchen vom RAM gesprochen hast, nicht vom VRAM
        Aber auch hier: 2150 Mhz statt 2000 Mhz eingestellt, zusammen mit "schnellen Timings" bei der 6700xt haben je nach Spiel 5%-7% mehr Leistung erbracht. Natürlich unter ausschluss limitierender faktoren wie Powerlimit.
        Getestet unter FHD, kann natürlich bei anderen Auflösungen anders aussehen
      • Von BigBoymann BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Destroyer0203
        Also ich kann nur von meinem 5900x sprechen:
        Mit XMP 3200CL14-14-14-35 gegenüber meinem optimierten 3800CL15-16-13-22 (und natürlich sämtliche Sub-/Tertiärtimings) kamen ungefähr - je nach spiel - 12-15% mehr CPU Leistung heraus. Bei ca 18% mehr Takt. Nicht ganz 1:1, aber nah dran
        Ihr habt mitbekommen, dass es um VRAM in der GPU ging?
      • Von Jaffech BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von BigBoymann
        Es wundert mich dann halt, dass selbst Recht deutliche RAM Übertaktungsversuche oft keinem oder nur sehr geringe Leistungsunterschiede bringen.
        Also ich kann nur von meinem 5900x sprechen:
        Mit XMP 3200CL14-14-14-35 gegenüber meinem optimierten 3800CL15-16-13-22 (und natürlich sämtliche Sub-/Tertiärtimings) kamen ungefähr - je nach spiel - 12-15% mehr CPU Leistung heraus. Bei ca 18% mehr Takt. Nicht ganz 1:1, aber nah dran
      • Von Frontline25 Software-Overclocker(in)
        Zitat von BigBoymann
        Es wundert mich dann halt, dass selbst Recht deutliche RAM Übertaktungsversuche oft keinem oder nur sehr geringe Leistungsunterschiede bringen.
        Es kommt auch immernoch drauf an wie etwas genutzt wird.

        Früher wurde sehr oft gesagt das Ramtakt kaum unterschiede bringen... Arma Spieler hingegen verneinen dies deutlich

        Da war neben Single core Leistung auch der Ramtakt King. Selbst kleine übertaktungen des Rams brachten mir bereits einige fps mehr. (10 fps +)
        Ganz zu schweigen vom unterschied von DDR3 zu 4.
        Aber ja, das ist zwar sehr Nische, dennoch eins meiner Lieblingsspiele nach all den Jahren und all den Bugs....

        Ich bin mal gespannt ob AMD in zukunft im Highend bereich es vielleicht wieder mit HBM versuchen wird, jetzt wo hier auch mehr Chiplets eingesetzt werden.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Naja, man hat halt mit aller Gewalt versucht RAM-Bandbreite einzusparen wos geht (Kompressionsverfahren ohne Ende, exzessives Culling und vieles mehr), was im Wesentlichen ein Tradeoff ist zwischen Rechenleistung und Bandbreite. Man nutzt die hohe vorhandene Rechenleistung beispielsweise zur on-the-fly-Kompression um damit den vRAM zu entlasten. Müsste man das nicht tun und könnte diese Rechenleistung für andere Dinge nutzen wäre die Grafikkarte ganz simpel schneller.

        Es wurden halt zig "Tricks" über die Jahre eingeführt um die GPUs möglichst nicht zu vRAM-anhängig zu machen bis man an einer Grenze angekommen ist wo man "harte" Lösungen braucht und jetzt zig MB Caches in die GPU packen muss. Das verschiebt das problem erneut nach hinten, löst es aber nach wie vor nicht.
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