Rekord: 94 Prozent mehr Shaderleistung durch Übertaktung

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3D Mark 06 mit Standardtakt (459/918/400 MHz) ... 3D Mark 06 mit Standardtakt (459/918/400 MHz) ... Seit einigen Treiberversionen ist es möglich, bei einer Geforce-8-Grafikkarte den Takt der Shader-ALU-Domain getrennt vom Rest der GPU zu übertakten. Wir begaben uns nun auf Rekordjagd mit einer Geforce 8500 GT.

Der Standardtakt unserer MSI NX8500GT TD256E (aktiv gekühlt) beträgt exakt 459/918/400 MHz. Die GPU wurde stark beschnitten und verfügt über 16 Skalar-Prozessoren. Zum Vergleich: Die 8600 GT verfügt bereits über 32 dieser Einheiten mit 1.190 MHz Taktung.

Mit dem Riva Tuner und sonst keinerlei Modifikationen läuft unsere 8500 GT auch mit phänomenalen 756/1.782/500 MHz. Das entspricht einer 94-prozentigen Übertaktung der Shader-ALUs und 65 Prozent mehr Leistung der restlichen GPU. Ohne die Möglichkeit, die ALUs separat übertakten zu können, läge viel Potenzial brach: Mit synchroner Übertaktung, bei der die Geschwindigkeit der ALU-Domain am GPU-Takt hängt, arbeiten die Shader-Prozessoren "nur" mit 1.512 MHz (+65 Prozent). Es lohnt sich demnach, separat Hand anzulegen. Derart getunt verfügt die 8500 GT fast über den FLOP-Durchsatz einer 8600 GT.

Im 3D Mark 06 steigt die Punkzahl durch die Übertaktung von 2.400 auf hübsche 3.823 3D Marks (+59 Prozent). Es limitiert folglich die Speicherbandbreite.

Bildergalerie: Grafikkarten
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