AMD RDNA 4m: Radeon-Refresh mit FSR 4 nimmt Gestalt an

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AMD RDNA 4m: Radeon-Refresh mit FSR 4 nimmt Gestalt an
Quelle: AMD

AMDs aufgefrischte GPU-Architektur RDNA 4m, welche vormals als RDNA 3.5+ gehandelt wurde, wird voraussichtlich ihren Platz in den kommenden Ryzen AI 500 mit Zen 6 und Zen 6c finden und nimmt so langsam aber sicher Gestalt an.

AMDs aufgefrischte GPU-Architektur RDNA 4m ("GFX117X"), welche vormals als RDNA 3.5+ gehandelt worden ist, wird voraussichtlich ihren Platz in den kommenden Ryzen AI 500 ("Medusa Point") mit Zen 6 ("Morpheus") und Zen 6c ("Monarch") finden und nimmt so langsam aber sicher Gestalt an, wie die Website Phoronix aktuell berichtet. Insgesamt drei Ausbaustufen dieser integrierten GPU ("IGP") wurden inzwischen in den verschiedensten LLVM-Patches ausfindig gemacht.

RDNA 4m Quelle: GitHub via Phoronix Nachdem RDNA 4m alias RDNA 3.5+ ("GFX117X") bereits im Februar in einem ersten Patch für das freie modulare Compiler-System LLVM ("Low Level Virtual Machine") entdeckt wurde, konnten jetzt insgesamt drei Graphics Compute ID ("GC") über die Entwicklerplattform GitHub ausgemacht werden. In Folge dessen dürfte drei integrierte Grafikprozessoren als GFX1170, GFX1171 und GFX1172 in den unbestätigten Produktplanungen des Herstellers eine Rolle spielen.

RDNA 4m Quelle: GitHub via Phoronix Während GFX115X ("RDNA 3.5") als GFX1150, 1151, 1152 und 1153 beispielsweise als Radeon 890M und Radeon 8060S in den APU-Serien Ryzen AI 300 ("Strix Point"), Ryzen AI 400 ("Gorgon Point") und Ryzen AI Max(+) 300 ("Strix Halo") zum Einsatz kommen, dürfte GFX117X ("RDNA 4m") als Basis für neue Radeon-IGPs dienen.

FSR Upscaling 4.x ist sehr wahrscheinlich

Nachdem die Änderungen für RDNA 4m ("GFX117X") im AMDGPU-Code für LLVM zu Beginn nur sehr wenige Funktionsunterschiede gegenüber RDNA 3 ("GFX110X") und GFX 3.5 ("GFX115X") aufwiesen, zeigen neueste Update jetzt größere Änderungen, welche das Refresh deutlich näher an RDNA 4 ("GFX120X") heranrücken lassen.

RDNA 4m (7) Quelle: GitHub via Phoronix Vor allem die neu hinzugefügte FP8/BF8-Konvertierungsunterstützung sowie die WMMA- und SWMMAC-Anweisungsunterstützung für GFX1170, bei denen es sich um matrixorientierte Anweisungen handelt, deuten darauf hin, dass RDNA 4m wohl dazu in der Lage sein wird, FSR 4 respektive FSR Redstone zu beherrschen. Auch könnten Wave Matrix Multiply Accumulate ("WMMA") ISA-Verbesserungen nun dahingehend helfen KI/ML und GPU-Compute-Workloads zu verbessern.

RDNA 4m soll mehr als nur Marketing sein

Phoronix merkt an, dass die weitreichenden Änderungen, die RDNA 4m näher an RDNA 4 heranbringen, dafür sprechen, dass es sich bei RDNA 4m doch um mehr als nur Marketing handelt. Damit würde auch die Aufteilung der Grafikeinheiten respektive Architekturen bei der nächsten Generation der Zen-6-APUs durchaus Sinn ergeben.

RDNA 4m (6) Quelle: GitHub via Phoronix Aktuell wird davon ausgegangen, dass AMD Ryzen AI Max(+) alias "Medusa Halo" mit Zen 6 ("Morpheus") und RDNA 5 ("GFX13XX") an den Start geht, während Ryzen AI 500 ("Medusa Point") auf Zen 6, Zen 6c ("Monarch") und RDNA 4m ("GFX117XW) setzt. In diesem Fall würden die beiden Serien mit FSR 4 respektive FSR Redstone beworben werden können. Das spricht dafür, dass FSR 4 für RDNA 3 nicht mehr kommt.

So könnten AMDs Next-Gen-APUs aussehen

  Ryzen AI 500 Max(+)* Ryzen AI 500*
Codename Medusa Halo Medusa Point
CPU-Architektur Zen 6 ("Morpheus") Zen 6 ("Morpheus")
Zen 6c ("Monarch")
GPU-Architektur RDNA 5 ("GFX13XX") RDNA 4m ("GFX117X")
Prozessorkerne/Threads 24/48 22/44
Core Complex Die 1 ("CCD1") 12× Zen 6 ("Classic") 12× Zen 6 ("Classic")
Core Complex Die 2 ("CCD2") 12× Zen 6 ("Classic") 4× Zen 6 ("Classic")
4× Zen 6c ("Dense")
2× Zen 6LP ("Low Power")
Speicher LPDDR6 LPDDR5X
Release 2027 2027

*) nicht offiziell bestätigt.

Dass AMD im Jahre 2027 neue APUs mit Zen 6 und Zen 6c veröffentlicht, welche das aktuelle FSR Upscaling 4.x von FSR 'Redstone' nicht beherrschen, ist nur sehr schwer vorstellbar, sodass die Änderungen an RDNA 4m wohl insbesondere darauf abzielen werden, die neueste Upscaling-Technologie zu unterstützen.

Auch AVX-VNNI FP16 hält Einzug in Medusa Point

Eine weitere Neuerung ist die FP16-Unterstützung, welche Geekbench als AVX-VNNI FP16 ausliest. AVX-VNNI ("Vector Neural Network Instructions") mit Unterstützung für 16-Bit-Gleitkomma ("FP16") ist eine Erweiterung der x86-Befehlssatzarchitektur, die speziell darauf ausgelegt ist, KI-Workloads, Machine Learning und numerische Simulationen auf CPUs zu beschleunigen. In dem Bereich soll Medusa die Vorgängergeneration Strix klar abhängen, wie AMD angekündigt hat.

RDNA 4m (9) Quelle: AMD Im Multi-Core-Benchmark von Geekbench 6, welcher noch mit vergleichsweise niedrigen Taktfrequenzen durchgeführt wurde, kann die Medusa-APU einen aktuellen Ryzen AI 9 365 mit 4 × Zen 5, 6 × Zen 6c bereits hinter sich lassen. Den Benchmarks sollte aktuell aber noch keine große Bedeutung zugemessen werden. Mit einem Release der Next-Gen-APUs ist ohnehin nicht vor 2027 zu rechnen.

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Quelle: GitHub via Phoronix via VideoCardz

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DevouringKing Software-Overclocker(in)
        Zitat von EM_EN
        Aktuell tritt die Technologie Rasterleistung immer mehr in den Hintergrund, Upsampling in welcher Form auch immer, wird wichtiger, ob man das jetzt mag oder nicht.
        Selbst dGPU,s benötigen heutzutage Upscaling um auf Stabile 144fps oder 180hz (je nach Monitor) bei Tripple A Games zu kommen. Daher ist mehr Rasterleistung immer noch relevant, weil mehr Rohpower = mehr FPS mit MFG & Upscaling.
        Meine RX6800 kommt in Killing Floor 3 ohne Upscaling nicht mal auf 30fps.
        Und das Spiel sieht nicht gerade Grafiklastig aus, sondern eher wie 2012.


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von The_Invisible84
        Klar ist es ein Must have, man kann viel aggressivere upscaling Modi fahren und so viel Performance rausholen, siehe Switch 2.
        Du verstehst mich nicht.
        Mit einer APU hat man keine 30 FPS in zb einem 6 Jahre alten Spiel wie Cyberpunk.
        Da wird man immer FSR Performance nehmen, egal ob FSR 3 oder FSR 4, weil zweitranging wie es aussieht.
        Bei so einer Diashow zählt nur, wie komme ich näher an 60fps.
        Weil es wichtiger ist auf so viele FPS wie möglich zu kommen.
        Mit einer RTX 5060ti 16GB zb, benötigt es MFG x4 um auch nur annähernd an meine Monitor Herz Frequenz von 180hz zu kommen.
        Ohne MFG, und Nativ, packt die RTX 5060ti keine 45fps in 2560x1440.
        Da benötigt es DLSS Performance um ohne MFGx4 auf 80fps zu kommen. (Für ein 6 Jahre altes Spiel)
        Und selbst 80fps sind für mich eine Lagshow.
        Eine APU mit weniger als die hälfte an Rechenkraft, kommt also mit FSR Performance nichtmal auf 60fps.
        Da ist FSR 3 dann einfach besser weil mehr FPS.
      • Von DevouringKing Software-Overclocker(in)
        Zitat von EM_EN
        Aktuell tritt die Technologie Rasterleistung immer mehr in den Hintergrund, Upsampling in welcher Form auch immer, wird wichtiger, ob man das jetzt mag oder nicht.
        Selbst dGPU,s benötigen heutzutage Upscaling um auf Stabile 144fps oder 180hz (je nach Monitor) bei Tripple A Games zu kommen. Daher ist mehr Rasterleistung immer noch relevant, weil mehr Rohpower = mehr FPS mit MFG & Upscaling.
        Meine RX6800 kommt in Killing Floor 3 ohne Upscaling nicht mal auf 30fps.
        Und das Spiel sieht nicht gerade Grafiklastig aus, sondern eher wie 2012.


        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Zitat von The_Invisible84
        Klar ist es ein Must have, man kann viel aggressivere upscaling Modi fahren und so viel Performance rausholen, siehe Switch 2.
        Du verstehst mich nicht.
        Mit einer APU hat man keine 30 FPS in zb einem 6 Jahre alten Spiel wie Cyberpunk.
        Da wird man immer FSR Performance nehmen, egal ob FSR 3 oder FSR 4, weil zweitranging wie es aussieht.
        Bei so einer Diashow zählt nur, wie komme ich näher an 60fps.
        Weil es wichtiger ist auf so viele FPS wie möglich zu kommen.
        Mit einer RTX 5060ti 16GB zb, benötigt es MFG x4 um auch nur annähernd an meine Monitor Herz Frequenz von 180hz zu kommen.
        Ohne MFG, und Nativ, packt die RTX 5060ti keine 45fps in 2560x1440.
        Da benötigt es DLSS Performance um ohne MFGx4 auf 80fps zu kommen. (Für ein 6 Jahre altes Spiel)
        Und selbst 80fps sind für mich eine Lagshow.
        Eine APU mit weniger als die hälfte an Rechenkraft, kommt also mit FSR Performance nichtmal auf 60fps.
        Da ist FSR 3 dann einfach besser weil mehr FPS.
      • Von MajoPCGH PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von PCGH_Sven
        ...kann die Medusa-APU einen aktuellen Ryzen AI 9 365 mit 4 × Zen 5, 6 × Zen 6c bereits hinter sich lassen
        Kleiner Typo - der 365 sollte mit 6 x Zen 5c aufgeführt werden
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Zitat von DevouringKing
        Das wird nie passieren. Denn Grafikkarten können nie schnell genug sein für Aktuelle Titel.
        Aktuell tritt die Technologie Rasterleistung immer mehr in den Hintergrund, Upsampling in welcher Form auch immer, wird wichtiger, ob man das jetzt mag oder nicht. Daher denke ich schon das mit dieser Hilfe, die IGPs einen Aufschwung durch diese Technik erhalten werden. Pathtraicing ist zwar schick, aber für hohe Frames in mittleren Auflösungen und Einstellungen nicht zwingend ein AAA Game darzustellen. Wir sitzen ja hier in der ersten Reihe und werden das beobachten...
      • Von XD-User Volt-Modder(in)
        Das gesamte Portfolio an Zen 6 CPUs und APUs scheint wirklich interessant zu werden.

        Sei es nun die kleine APU für Laptops, HTPCs, Mini PCs und wahrscheinlich kommende Handhelds. Auf Basis von Zen 6 + RDNA4m (wohl mit 8 CUs welche als Bottomline FSR4 bekommen und generell mehr Features, NPU) und das diese Produkte eventuell wohl so modular aufgebaut sind das man einfach RDNA5 Chiplets aka AT3/4 ergänzen kann laut ersten Leaks. Speziell für Mobile Gamer ein Gewinn.

        Medusa Halo sowie Medusa "Midrange?" als Nachfolger von Strix Halo mit wohl 12/24 Kernen aus Basis von Zen 6 sowie bis zu 48 CUs auf Basis von RDNA5.

        Dazu Zen 6 mit ebenfalls 12/24 Kernen und wahrscheinlich so einigen Änderungen unter der Haube sowie zwei Node Sprüngen von N4 auf N2P und einem ordentlichen Taktboost.

        Da freue ich mich auf dem Nachfolger
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Kell-Conerem
        warum so kompliziert? wieso nicht gleich ein richtiger RDNA4 Chip?

        oder haben Sie noch so viele Rest Silizium von rdna3 das herumliegt?
        Nicht herumliegen, sondern in Verwendung beim Kunden. Du darfst nicht außer Acht lassen, für wen diese Chips sind. Die sind in fertigen Systemen und Notebooks verbaut. Heutzutage hat aber jeder Hersteller wie Lenovo, Asus, Acer usw. seine eigene Softwareumgebung am Start, die genutzt wird um Akkulaufzeiten an das Benutzerverhalten anzupassen, bestimmte Aktionen und Software vorzubereiten und und und. Diese Systeme sind komplex und genau auf die verbaute Hardware optimiert. Wenn du da einfach von RDNA3 auf RDNA4 gehst, bedeutet das ggf. mangelnde Kompatibilität mit bestehenden Systemen. Da nehmen die lieber Anpassungen an, obwohl die neue Arch auf dem Papier das bessere Produkt liefern könnte.
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