Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 im Latenzvergleich: Was bringen große Caches und Latenzen?

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Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 im Latenzvergleich: Was bringen große Caches und Latenzen? (4)
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Bei Grafikkarten wird das Thema Caches und deren Latenzen oft nicht in der Breite betrachtet wie andere Aspekte. Bei Chips & Cheese stellte man sich nun die Frage, wie die Entwicklung über die letzten Jahre generell war und inwieweit sich Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 unterscheiden.

Ein eher selten betrachteter Aspekt in der Leistungsbewertung von Grafikkarten ist die Speicherlatenz. Chips & Cheese hat eine Testmethode mit OpenCL entwickelt, die derzeit noch "work in progress" ist und die ersten Probanden zum Versuch geführt. Verglichen wird zwischen RDNA 2 von AMD und Ampere von Nvidia. Dabei stellt sich heraus, dass die AMD-Karte die meist bessere Latenz hat. Der Pointer Chasing Benchmark soll simpler sein und herausfinden, ob AMD durch den größeren Cache Vorteile hat.

Getestet wurde die Radeon RX 6800XT, deren Architektur über einen Third-Level-Cache verfügt, den AMD als Infinite Cache bezeichnet. Und in der Tat kommt der in diesem Test zur Hilfe und schlägt in Summe die als Vergleich herangezogene Geforce RTX 3090. Dabei ist die Erkenntnis interessant, dass der Infinite Cache seine Vorteile im Bereich zwischen 64 KiB und 1 GiB einbringt. Darunter ist Ampere etwas flotter; drüber egalisiert sich der Vorteil.

Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 im Latenzvergleich: Was bringen große Caches und Latenzen? (1) Quelle: Chips & Cheese Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 im Latenzvergleich: Was bringen große Caches und Latenzen? (1) Doch was bringt das in der Praxis? Der Autor von Chips & Cheese nimmt aufgrund der besseren Latenz für Anfragen zwischen L2 und L0 Cache bei der Radeon an, dass daraus die grundlegend etwas bessere Performance der Radeons in niedrigeren Auflösungen resultiert.

Dass Caches und Latenzen zunehmend wichtiger werden, konnte man schon bei der CPU-Entwicklung erkennen und das Thema ist auch bei Nvidia angekommen. Da hatte man bei Ampere die L2-Caches deutlich auf nunmehr 40 MiB aufgebohrt. AMD ging in seinem RDNA2-Design aufgrund der Erkenntnisse bei der Zen-Entwicklung noch einen Schritt weiter. Selbst HBM auf Grafikkarten war seinerzeit eine Entwicklung, die diesen Trend berücksichtigt. Für den Moment ist der Einsatz auf Consumer-Karten aber wirtschaftlich noch nicht reif und so bleibt HBM den Datacenter-Modellen vorbehalten.

Generell haben AMD wie auch Nvidia innerhalb ihrer Architekturen über die letzten Jahre hier stets Sprünge erzielt. Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 im Latenzvergleich: Was bringen große Caches und Latenzen? (2) Quelle: Chips & Cheese Radeon RX 6000 und Geforce RTX 3000 im Latenzvergleich: Was bringen große Caches und Latenzen? (3) Quelle: Chips & Cheese

Generell haben AMD wie auch Nvidia innerhalb ihrer Architekturen über die letzten Jahre hier stets Sprünge erzielt.

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    • Kommentare (53)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Ok dann bin ich gesapnnt ob ich einen Laptop mit 8 Kernen,16 gb Ram und mindestens mit ner Vega 10 zu kaufen bekomme.Ich kenne mich da aber leider nicht aus.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Ok dann bin ich gesapnnt ob ich einen Laptop mit 8 Kernen,16 gb Ram und mindestens mit ner Vega 10 zu kaufen bekomme.Ich kenne mich da aber leider nicht aus.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        Die HD4000 ist ja auch schon Antik und nicht repräsentativ für aktuelle Onboard GPUs. Die einzige Seite auf der man eine Iris Plus 650 mit einer 8800 GTX Vergleichen kann (Userbenchmark ) gibt der aktuellen IGP Jedenfalls >60% Vorsprung und die wiederum wird von einer Vega 10 um bis zu 20% abgehängt.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        Ja schon ich weis das diese noch immer mehrleistung hat als die ganzen Onbaord GPUS. Und es wird wohl noch ne einige Zeit dauern bis die Onbaord GPUS ebenso solch eine hohe Rohleistung haben. Wenn ich bedenke wie wenig Shader diese Onbaord GPUS haben echt beeindruckend.Dennoch es bringt denen leider nix wenn sie wegen ner Bandbreite die Leistung einbricht. Da kann die Shaderleistung noch so gut sein,es bringt denen nix. Ich kann es eben leider nicht vergleichen weil ich halt eben keine Iris Pro GPU habe.
        DIe Hd 4000 duliert sich wohl eher mit ner 8600 Gt/ 8500 Gt. Wenn ich bedenke wie lange schon die Entwicklung ist,ist das wirklich sehr langsam. Wenn dann bräuchte ich dann halt mal nen neuen Laptop. Die Iris Pro finde ich dann schon ansprechender. Es müsste halt dann ausprobiert werden inwiefern dann wie gut sich diese dann beim gleichen Spiel sich schlagen wird.
        Serious sam 2 war ja für seine horrenden von Gegner und weiten Landschaften bekannt und braucht daher viel Bandbreite.Darum ist erst ab ner 8800 gts 640/320 und ich weis das ich das Game mit ner 9600 gt bei so hohen Settings und sogar mit Kantenglättung zocken können ohne Ruckler. Da sieht man mal wie schwach die Onbaord GPUS sind.Aber damit habe ich mich ja schon abgefunden.
      • Von Olstyle Trockeneisprofi (m/w)
        IGPUs mit ordentlichem Cache, übrigens auch wieder L3, nennt Intel Iris Pro/Plus. Und siehe da, die sind ein gutes Stück schneller ohne den Extra Speicher.
        Eine 8800GTX ist aber nunmal High-End unter ganz anderen Voraussetzungen gewesen. Die durfte auch 155W verbraten.
      • Von latiose88 BIOS-Overclocker(in)
        So ich habe es nun vergleichen können. Ich hatte ja früher eine gt 420m gehabt mit 25 gb Banbreite und 256 kb L2 Cache.
        Nun hatte ich ja nen vergleichbare GPU namens Intel Hd 4000 mit ebenfalls 25 Gb Bandbreite aber dafür 1024 L2 Cache. DIe selben Settings ja es mag zwar etwas mehr FPS haben aber halt nicht so viel. Ich bin da irgendwie entäuscht von dem ganzen. Habe mir durch die Cache Entlassung weit mehr Vorgestellt. Die Fps sind nun etwas aber nicht viel von den 30 fps entfernt. Gespielt habe ich auf Full HD. Kantenglättung war nicht möglich weil es dann bei 15 Fps eingebrochen hatte.Es ist ein internes eigens Kantenglättung vom Spiel. Ich habe da nicht wirklich einen Unterschied bei der Glättung gesehen gehabt aber frisst viel Leistung. Nun die minimum fps hat es leider nicht anheben können aber deutlich öfter nicht nicht in den mimum Fps. Also der L2 Cache hat scheinbar auch keine Wunder vollbracht. Dachte die Fps wären dann weit höher dank des Caches weil es ja was abfedern kann.
        Wie man sieht sind die Cache überbewertet wenn es hart auf hart kommen tut.Ich kann es ja vergleichen weil ich genau weis wie viel FPS ich erreicht hatte. Wobei wie man sieht das es bei mir nie an den Shadern oder sowas gelegen hatte.Denn sonst würden die Fps dauerhaft im ruckeligen Bereich sein. Anscheinend sind 25 GB/s so wenig das L2 Cache und nein ich Schreibe nicht von L3 Cache weil das hat keiner meiner GPUS weil sie ja so alt sind.

        So viel mal dazu Cache würde die Mangelnde Bandbreite ausgleichen. DIe Hersteller haben uns angelogen. DIe Bandbreite ist weit wichtiger als der olle Cache. Ich bin da sehr Penible. Selbe Spiel,selbe Settings ,die selbe Map und Fraps der wo es immer genau anzeigt. Das ganze mit den beiden GPUS und schon hat man da einen vergleich. Würde ich sowas nicht testen,hätte ich noch immer gelaubt der Cache würde hier was zerreisen.

        DIe altehrwürde uralte Highend GPU namens gtx 8800 aus dem Jahre 2005 hat kein L2 Cache und dank ihrer Bandbreite zereist sie jede Onbaord GPU trotz weniger Shader und so. Bandbreite ist also das Zauberwort.
        Kein Wunder das die meisten nicht mit ner Onbaord GPU zocken.Sie verhungert einfach an ihrer Bandbreite. Vielleicht hätte ihr 4 MB L2 cache geholfen aber 1024 KB sind einfach viel zu wenig um die Bandbreite hier auszugleichen.
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