Radeon HD 7970: Weitere Bilder zeigen PCB in zwei Versionen - Update [Gerücht des Tages]
Noch ein Tag bis zum NDA-Fall zur Radeon HD 7900-Serie und bis dahin versorgt das Internet die wartenden Technikinteressierten mit weiteren Bildern zu Radeon HD 7970. Eine chinesische Webseite bietet ein Bild des PCB, eine weitere Bilder des kosteneffektiven PCB.
Update: Es zeichnet sich ab, dass es sich bei dem roten PCB, das von PCINLIFE veröffentlicht wurde, um eine Radeon HD 7950 mit Tahiti-Pro-GPU handelt. Gesichert ist dies aber weiterhin nicht, da Platz für zwei 8-Pin-Stromanschlüsse vorhanden ist. Die HD 7950 soll in ALUs und ROPs beschnitten sein: 28 ROPs und 1.792 ALUs werden spekuliert. Zudem dürfte der Takt etwas niedriger ausfallen. Die Auflösung gibt es spätestens morgen zum Fall des NDA. Erste Karten werden nach wie vor im Januar zur CES erwartet.
Original-Artikel: Es gibt nun das erste brauchbare Bild der Radeon HD 7970, welches das PCB zeigt. Während das Engineering Sample noch die Farbe Rot trägt, werden die finalen Karten allesamt ein schwarzes PCB haben. Auffällig ist auch, dass dieses Engineering Sample der HD 7970 zwei PCI-E-6-Pin-Anschlüsse trägt. Realisierbar sind nach PCB auch zwei 8-Pin-Anschlüsse. Die finalen Karten dürften einen 8-Pin- und einen 6-Pin-Anschluss haben. Gut zu erkennen ist auch das digitale PWM-Design auf der Karte, von dem lange nicht sicher war, ob es auch auf den Single-GPU-Referenzmodellen kommt. Die Bauteile kommen von CPL und Volterra. Interessanterweise hat dieses Modell ein 5+1+1-Design sowie auch analoge Spannungsversorgung.
Das GPU-Package hat man in dieser Form von AMD auch noch nicht gesehen. Es wirkt insgesamt etwas größer als noch bei Cayman. Der Die ist diagonal angeordnet und wird von einem Rahmen umgeben, um den Druck des Kühlkörpers auf den Die zu mindern. Ähnliches kennt man von Nvidias Fermi. Um den Chip herum sind die zwölf DRAM-Chips zu erkennen, die mit 384 Bit angebunden sind.
Overclocker und Bastler dürften sich freuen, dass AMD ein redundantes BIOS verbaut hat. Zwei EEPROM-Chips geben mehr Sicherheit bei Modifikationen. Außerdem können die beiden BIOS mit einem kleinen Schalter in der Nähe des CrossfireX-Anschlusses gewechselt werden. So lassen sich zwei Settings ohne viel Aufwand abrufen. Die Bildsignale werden mit zwei Mini-Displayports, einem HDMI- und einen DVI-Anschluss weitergereicht.
Beim Kauf einer Radeon HD 7970 müssen sich Interessenten aber im Vorfeld genau informieren. Eine weitere asiatische Webseite hat ein Bild eines unbestückten PCBs veröffentlicht, dass AMD ebenfalls anbieten soll und Board-Partnern eine kosteneffizientere Produktion erlauben soll. Kurzum: Es ist schlichtweg einfacher gehalten und weniger hochwertig. Zwar bietet es alles, um eine Tahiti-XT-GPU zu bedienen, doch man sieht auch ohne Bestückung, dass hier nur eine analoge Spannungsversorgung mit bis zu 8+2 Phasen verwendet wird. Vermutlich wird ein günstiger CHIL-Controller eingesetzt. Außerdem ändert sich das Anschluss-Portfolio: Es sind zwei DVI-Stecker, ein HDMI und ein normaler Displayport vorgesehen. Besonders zum Start ist hier Aufmerksamkeit gefragt, wenn die Boardpartner im Referenzdesign produzieren und noch keine eigenen Designs haben. In Deutschland dürfte das PCB bei den renommierten Herstellern aber mutmaßlich eher selten auftauchen. Das gezeigte PCB in blaugrün scheint von chinesischen Hersteller Yeston.
Die technischen Daten sind seit gestern mehr oder weniger fix. Nachdem zahlreiche Quellen 2.048 ALUs, 32 ROPs und 4,31 Milliarden Transistoren für die Radeon HD 7970 melden, kann man diesen Glauben schenken. Der Kerntakt liegt bei 925 MHz, der Speicher arbeitet mit 2.750 MHz. Die über ein 384 Bit breites Speicherinterface angebundenen 3 GiByte VRAM liefern eine Bandbreite von 5,5 Gb/s. Die Pixelfüllrate beläuft sich auf 29,6 GP/s, etwas mehr als bei der Radeon HD 6970. Mehr zulegen konnte man bei der Testurfüllrate, die nun bei 118,4 GT/s liegt. Besonders wichtig war AMD auch die GPGPU-Leistung, die von 2,7 TFLOPS auf 3,79 TFLOPS gesteigert wurde.
Die TDP soll bei 250 Watt liegen, bereitgestellt durch den PCI-Express-3.0-Anschluss sowie einen 8-Pin und einen 6-Pin-Stecker. Der US-Preis soll sich auf 549 US-Dollar belaufen. Gestern hatte bereits der erste Händler die Radeon HD 7970 gelistet und verlange rund 570 Euro für die Grafikkarte. Das NDA fällt bekanntermaßen am Donnerstag, den 22. Dezember. Mit einer Verfügbarkeit rechnet man derzeit nicht. Erst zur CES soll mit Grafikkarten zu rechnen sein.
Quellen: Weibo, Expreview, PCINLIFE

Mal schaun, ob sich um 6 was tut ^^
Noch 15 Minuten ..... *hibbel*
Edit : ..... noch EINE Minute !!!
P.s.: Bin dann mal lesen ....