RTX 3080, RX 6900 & Co.: 2021 wurden 30 Prozent mehr Grafikkarten ausgeliefert

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RTX 3080, RX6900 & Co.: In 2021 wurden 30 Prozent mehr Grafikkarten ausgeliefert (1)
Quelle: PCGH

Halbleitermangel und COVID-19-Pandemie konnten den Grafikkartenmarkt nur bedingt stoppen, da 2021 rund 30 Prozent mehr Karten als 2020 ausgeliefert wurden.

Zuerst beeinträchtigten Beschränkungen in Folge der globalen COVID-19-Pandemie die Lieferketten, dazu kam ein Halbleitermangel und der massenhafte Aufkauf der wenig vorhandenen Grafikkarten durch Krypto-Miner. All das sorgt seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie für Frust bei vielen PC-Gamern, doch die Hersteller können sich über klingelnde Kassen freuen. Laut einer Auswertung von Graphic Speak wurden im letzten Jahr fast 30 Prozent mehr Grafikkarten ausgeliefert, als noch im Jahr 2020. Der Grafikkartenmarkt ist stark angestiegen, wobei das erste Corona-Jahr eine besondere Herausforderung dargestellt hatte und Wachstumsraten danach erwartbar waren. So hatten die 2021 ausgelieferten Karten einen Gegenwert von 51,8 Milliarden US-Dollar.

So teuer sind Grafikkarten derzeit

Nach wie vor bleibt es aber dabei, dass verschiedene globale Herausforderungen für eine angespannte Marktsituation sorgen, die sich nur langsam normalisiert. So sind mittlerweile wieder die begehrten Ampere-Karten vom Schlage einer RTX 3060 bis hin zur RTX 3080 lieferbar und die Preise befinden sich im Sinkflug, doch von der UVP des Herstellers sind die Preisvorstellungen immer noch - teilweise sehr weit - entfernt. So kostet beispielsweise die Gainward RTX 3060 Ghost 12 Gigabyte bei Alternate 449 Euro, obwohl die UVP bei nur 329 Euro liegt. Aktuelle Angebote zu Geforce-Grafikkarten haben wir in einem separaten Artikel recherchiert.

Beim roten Team, also den Radeon-Grafikkarten sieht die Marktsituation etwas besser aus, als bei Nvidia. So fallen die RX 6800 XT und die RX 6900 XT zuletzt deutlich im Preis. Für die XFX Radeon RX 6800 XT Speedster MERC319 Gaming 16GB zahlt man bei Mindfactory nur noch 949 Euro. Hier beträgt die UVP von AMD 649 Euro. Es gibt sogar eine Grafikkarte, die es (fast) zur UVP im Handel zu kaufen gibt. Hierbei handelt es sich um die Einsteiger-Karte RX 6500 XT. Leider konnte dieser Pixelbeschleuniger jedoch im PCGH-Test nur bedingt überzeugen. Aktuelle Angebote zu Radeon-Grafikkarten haben wir in einem separaten Artikel aufbereitet.

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Ebenfalls lesenswert: Den richtigen Gaming-Rechner kaufen: PC-Builds für jedes Budget 2022 Sammlung zur Grafikkarten-Marktlage 2022:

  • Laut einer Auswertung von Graphic Speak wurden im Jahr 2021 weltweit rund 30 Prozent mehr Grafikkarten ausgeliefert, also noch 2020.
  • Der Gegenwert der ausgelieferten Pixelbeschleuniger beläuft sich auf 51,8 Milliarden US-Dollar.
  • Trotzdem bleibt die Lage weiterhin angespannt, da mehrere Faktoren wie der globale Halbleitermangel, Kauf durch Krypto-Miner und Einschränkungen in Folge der weltweiten Coronavirus-Pandemie den Markt belasten.
  • Noch immer zahlt man für die meisten aktuellen Modelle deutlich mehr als die UVP. Allerdings befinden sich die Preise im Sinkflug.

Quelle: Graphic Speak

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    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SimonG Software-Overclocker(in)
        Zitat von doedelmeister
        weil den Händlern das komplette Russlandgeschäft weggebrochen ist
        Der Import aus China nach Russland müsste noch klappen - ist auch gar nicht so unüblich dort.
      • Von SimonG Software-Overclocker(in)
        Zitat von doedelmeister
        weil den Händlern das komplette Russlandgeschäft weggebrochen ist
        Der Import aus China nach Russland müsste noch klappen - ist auch gar nicht so unüblich dort.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von doedelmeister
        Die bessere Verfügbarkeit und sinkenden Preise sind jetzt nicht unbedingt die Konsequenz aus mehr Karten der Angebotsseite, sondern weil den Händlern das komplette Russlandgeschäft weggebrochen ist. Und bisher konnte man sich als Händler drauf verlassen, dass die Russen auch die höheren Preise der Karten schön bezahlt haben.
        Die Zahl der Privatkunden hält sich da wohl in Grenzen. Das Land hat 145 Mio EW und eine Wirtschaftsleistung, die etwas größer, als Belgien und die Niederlande zusammen, ist.

        Das wichtigste ist, dass Ethereum auf PoS umgestellt wird. Wenn das diesmal wieder nichts wird und erneut auf das nächste oder übernächste Jahr verschoben wird, dann war es da mit den Grakas zur UVP.

        Zitat von TausendWatt
        Die Konsumenten in Russland die sich eine 400+€ Karte leisten können, kann man übertrieben gesagt an einer Hand abzählen. So groß ist das Geschäft dort nicht... Durchschnittslohn bei 600€ und dieser wird durch die vergleichsweise wenigen Einwohner aus den großen Städten "hoch" korrigiert. In ländlichen Regionen liegt dieser weit darunter.
        Der Sold eines russischen Soldaten liegt bei umgerechnet 150€.
      • Von Gast1754557804
        Zitat von BxBender
        Kleiner Wortwitz. War gut? Ja? Nein? Schade. War aber gratis, unter UVP, und ging ganz ohne neuem Netzteil ^^
        Hier, ein Keks für dich.
      • Von Gast1670368202
        Dank ethereum und diesen assozialen scalpern bin ich auf die Konsole gewechselt.
        mein PC ist nur noch "PC" und dabei wird es auch bleiben.
        verarschen lasse ich mich von keinem.
        erst der saftige rtx preisaufschlag 2019, nö.... mit mir nicht mehr....
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Da braucht man gar nicht erst überlegen, wo die ganzen Karten hingewandert sind.
        Alle waren um rumjammern, dass die Karten doppelt so teuer sind und absolut unbezahlbar geworden sind.
        Demnach dürfte es bei Privatkäufern ein deutliches Minus gegeben haben, also eher 30% weniger.
        Und wenn das dann auf die Miningschiene drauf kommt, weiß man, was das für ein Megaumsatz war.
        Zitat von hrIntelNvidia
        Tja, da haben die Miner richtig geballert...
        Ja, die spielen alle Minecraft mit Raytracing und hacken ordentlich Blockchains ^^

        Kleiner Wortwitz. War gut? Ja? Nein? Schade. War aber gratis, unter UVP, und ging ganz ohne neuem Netzteil ^^
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