Heute vor zwei Jahren: Erinnerungen an Höchstpreise bei Grafikkarten
Vor zwei Jahren erreichte der Preis-Boom bei Grafikkarten seinen Höchststand: Wer buchstäblich irgendein seinerzeit aktuelles Modell kaufen wollte, musste sowohl Glück bei der Verfügbarkeit haben als auch deutlich mehr als gewohnt bezahlen. Wir blicken zurück.
Der größte Kritikpunkt an der aktuellen Grafikkarten-Generation rund um die Nvidia RTX-40-Serie sowie AMDs Radeon RX-7000-Reihe dürfte die Preisgestaltung sein. Für viele potenzielle Käufer ist die vom Hersteller angegebene UVP schlicht zu teuer, doch nicht immer war die unverbindliche Preisempfehlung das Problem, woran ein Tweet des Portals 3DCenter erinnert. In diesem wird auf die Marktlage von vor zwei Jahren zurückgeblickt, als die damaligen GPUs entweder gar nicht oder nur zu horrenden Preisen verfügbar waren.
Die meisten der gezeigten Angebote - wenn man diese so nennen darf - lesen sich teilweise wie ein schlechter Witz aus einer anderen Welt. Der Statistik zufolge erreichten insbesondere die Nvidia-Grafikkarten irrsinnige Höchststände; eine RTX 3090 etwa ging für 3.199 Euro über die Ladentheke, die RTX 3080 war mit 2.999 Euro nur marginal günstiger. Dagegen wirkt die RTX 4090, die in unserem PCGH-Preisvergleich inzwischen für vergleichsweise läppische 1.650 Euro zu haben ist, fast schon human und fair bepreist.
Selbst eine RTX 3070, bei der schon zum damaligen Zeitpunkt abzusehen war, dass diese mit ihren acht GiB Videospeicher keine langfristige Investition sind, ging für bis zu 1.500 Euro über die Bühne. Diese Summe kann der Autor dieser Zeilen im Übrigen bestätigen, dem hier noch Rechnungen über RTX-3070-Modelle wie einer ROG Strix oder Zotac Twin Edge in der Nähe dieses Preisbereichs vorliegen. Bei offiziellen Händlern, wohlgemerkt - von den Scalper-Preisen möchten wir gar nicht erst anfangen.
Auch bei AMD sah die Preislage damals nur unwesentlich besser aus; und das auch nur, wenn man den direkten Vergleich zu Nvidia zieht. In absoluten Zahlen lesen sich die Höchststände ähnlich grausam und Geldbeutel-unfreundlich: Eine RX 6900 XT wechselte etwa für bis zu 1.799 Euro den Besitzer. Selbst die nominell schwächste GPU der Statistik in Form der RX 6700 XT kratzte mit bis zu 970 Euro an der vierstelligen Preisgrenze - da können heutige AMD-Grafikkarten nur müde lächeln. Inzwischen haben zumindest Scalper Schwierigkeiten damit, ihre überzogenen GPU-Preise an den Mann zu bringen. Bleibt nur noch, Jensen und Su Danke zu sagen, dass man der Verteuerung von Grafikkarten Einhalt geboten hat. Oder geht das doch zu weit?

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aber danke für den Link!
Ich wollte mir eigentlich damals die GTX 1070 holen. Aber die war mir mit 450-500 Euro dann doch zu teuer.
Da hatte ich für die RX 580 - 350 Euro bezahlt.
Da hatte ich für die RX 580 - 350 Euro bezahlt.