Titan LE: Arbeitet Nvidia an der nächsten GK110-basierten Geforce-Grafikkarte?
Mit der Geforce GTX Titan stellte Nvidia seine erste Geforce-Grafikkarte mit dem GK110-Chip vor. Aufgrund des hohen Preises von knapp unterhalb 1.000 Euro erreicht man allerdings nur einen kleinen Enthusiastenmarkt. Nun arbeitet Nvidia möglicherweise an einer zweiten Grafikkarte mit GK110-Chip, welche derzeit "Titan LE" bzw. "Titan Light" genannt wird.
Die Geforce GTX Titan ist die erste Consumer-Grafikkarte mit dem GK110-Chip. Mit fast 1.000 Euro Kaufpreis ist die Grafikkarte aber nur für wenige Käufer attraktiv. Wie die Webseite Sweclockers erfahren haben will, arbeitet Nvidia aber jetzt bereits an einer zweiten Karte mit dem GK110: "Titan Light" soll nur 13 aktive SMX-Cluster besitzen, was in 2.496 Shader-Einheiten alias Cuda-Kernen mündet. Zur Erinnerung: Schon die Geforce GTX Titan ist leicht beschnitten, von den 15 SMX des GK110-Vollausbaus (2.880 ALUs) sind nur 14 aktiv (2.688 ALUs).
Die neue Karte soll außerdem mit einem beschnittenen Speicher-Interface von 384 auf 320 Bit antreten, das in der "krummen" Menge von 5 GiByte GDDR5 mündet. Derzeit gibt es noch einen großen Sprung zwischen der Geforce GTX 680 und der Geforce GTX Titan. Die neue Karte könnte möglicherweise diese Lücke füllen und preislich wohl zwischen 500 und 1.000 Euro liegen. Im Bericht von Sweclockers datiert man eine mögliche Veröffentlichung zwischen Juli und August dieses Jahres.
Hintergrund zu Nvidia Geforce
Im Herbst 1999 erschien mit der Geforce 256 die erste Geforce-Grafikkarten von Nvidia. Die Geforce war - ihrem Namen folgend - der erste funktionierende Chip im Konsumer-Bereich mit einer Transform-and-Lighting-Einheit in Hardware. Die Performance wurde aber eher durch die vier (anstelle nur zweier) Rendering-Pipelines erreicht. Diese wurden jedoch vom zunächst verwendeten SDR-RAM so stark gebremst, dass man wenig später eine mit DDR-Speicher ausgestattete Version namens Geforce DDR nachschob. Bis heute veröffentlicht Nvidia unter der Geforce-Marke ihre Endkunden-Grafikchips. Im Folgenden finden Sie alle Artikel zum Thema Geforce auf www.pcgameshardware.de. Mehr zu Nvidia Geforce gibt es auf unserer Themenseite.
Quellen: Techpowerup, SweClockers


Dafür gibt es aber verschiedene Lösungen. Entweder, wie du schon geschrieben hast, indem ein Vollausbau der Titan kommt, oder es eben (zunächst) keine GTX780 auf Basis des GK114 geben wird.
Ich glaube, wir sind da schon ähnlicher Meinung, denn auch ich denke, dass eine 780 die nur so schnell ist wie eine 680 keinen Sinn machen würde.
Lassen wir uns mal überraschen
Die Karten die durch den Refresh kommen, bieten doch auch wieder einen Vollausbau ("Titan"), der dann den Vollausbau der jetzigen Karten übertrumpft.
Drehen wir es so um das es Sinn macht: Normal wäre die Titan die GTX 680 geworden, folglich wird die GTX 780 natürlich schneller, wer will die sonst kaufen? Die Titan stellt derzeit die Speerspitze des machbaren der 28nm Generation dar, sobald der Refresh kommt gibt es aber sicher wieder eine neue Speerspitze. Und irgendwie glaube ich auch das die Titan wiederkommen wird, wie Raff bereits vermutet (Im Heft) und am Ende des Jahres ca. 20% Leistung oben drauf packt - was zum Refresh passt.
Also entweder reden wir aneinander vorbei oder sind der gleichen Meinung, können es aber nicht auf den Punkt bringen
Problem ist halt der Druck den die Publisher machen. Da bleibt oftmals für sowas keine Zeit.
Solche Sprünge werden in den nächsten paar Jahren kaum kommen. Zum einen sind die Architekturen mit Kepler / GCN gerade ziemlich rundumerneuert worden, zum anderen wird der Fertigungsprozess immer heikler.
Leistungssprünge in einem Ausmass von 50% oder höher sehe ich daher kaum.
Gruß