Nvidia: Mehr DLSS und neuer Game-Ready-Treiber 512.15 WHQL
Nvidia hat einen neuen Game-Ready Treiber veröffentlicht. Version 512.15 WHQL bietet Optimierungen für neue Titel, DLSS-Implementierungen, DLAA-Implementierungen und Nvidias Spatial Upscaling für ältere Geforce-Karten bzw. Titel ohne DLSS-Unterstützung. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Nvidias Deep Learning Super Sampling-Technologie (DLSS) ist eines der Hauptargumente für eine aktuelle Geforce-Grafikkarte im Spiele-PC. Doch die Technologie muss spieleseitig aufwendig implementiert werden und ist damit leider noch nicht in allen aktuellen Titeln zu finden. Nvidia baut den Katalog allerdings kontinuierlich aus, damit möglichst viele Titel davon profitieren können.
So soll DLSS nativ in Ghostwire: Tokyo implementiert sein, das am 25.03 veröffentlicht wird und den Spieler auf der Suche nach Antworten ins menschenleere Tokio mitnimmt. Auch das für Mai geplante Evil Dead: The Game, das auf dem Spielfilm von 1981 basiert, bietet DLSS, um direkt bei Release maximale Bildraten im Kampf gegen Untote zu ermöglichen. Nvidia möchte allerdings nicht nur DLSS-Implementierungen für neue Spiele ermöglichen, sondern mit Updates auch bisherige Titel aufwerten. So wird nun auch das Open-World-Spiel Paradise Killer mit dem Feature ausgestattet, das laut Nvidia in dem Spiel bis zu 60 % mehr Performance in 4K ermöglicht.
Der neue, ab sofort erhältliche Game-Ready-Treiber 512.15 WHQL bringt dagegen nicht nur Optimierungen für Ghostwire: Tokyo, sondern auch Shadow Warrior 3 mit. Dazu kommt Deep Learning Anti-Aliasing (DLAA) in den Titeln Chorus, Jurrassic World Evolution 2 und No Man's Sky, welches die Bildqualität weiter erhöhen soll, sofern genug Leistung vorhanden ist. In dem Game-Ready-Treiber ist zusätzlich Nvidias Spatial Upscaling verfügbar, das in Titeln ohne DLSS-Implementierung oder bei Verwendung von Geforce GTX-Karten genutzt werden kann. Mit dem neuen Treiber wird außerdem die Unterstützung von elf neuen GSync-kompatiblen Bildschirmen eingeführt, die hier nachgelesen werden kann.

Edit: Wortkorrektur.