Nvidia Blackwell: Was steckt hinter den neuen GPUs GB112 und GB120?

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Nvidia Blackwell: Was steckt hinter den neuen GPUs GB112 und GB120?
Quelle: Nvidia

Der bekannte Leaker @harukaze5719 hat Hinweise auf zwei neue, bislang unveröffentlichte Nvidia-GPUs namens GB112 und GB120 entdeckt. Technische Details sind rar, zumindest der GB112 dürfte aber bereits bekannt sein.

Nvidia ist mit der aktuellen Blackwell-Architektur offenbar noch nicht fertig. Dafür spricht zumindest ein vom Leaker @haruakze5719 auf X geteiltes Bild, das die Namen und PCI-IDs von zwei bislang noch nicht veröffentlichten Blackwell-GPUs zeigt. Neben dem im September veröffentlichten GB110 werden dort noch zwei Chips namens GB112 und GB120 genannt. Für Spieler werden diese aber wohl leider nicht relevant sein: Die RTX-5000-GPUs basieren alle auf GB200-Chips, wohingegen die GB100-Modelle für die Datacenter-Sparte gedacht sind.

Verwirrung im Datacenter

Höchstwahrscheinlich werden also auch der GB112 und der GB120 nur dort zum Einsatz kommen. Technische Daten werden durch die Tabelle aber bedauerlicherweise nicht genannt. Das Namensschema liefert aber Hinweise. Denn von Nvidia gibt es bereits den nie veröffentlichten GB102, der laut 3D Center als Einzelchip-Variante des immer zu zweit verbauten GB100 dient. Und genauso könnte es beim GB112 sein: Womöglich plant Nvidia aktuell Produkte, die nur mit dem halben GB110-Aufbau auskommen. Ob diese jemals die Marktreife erreichen werden, ist allerdings unklar.

PCI-IDs weisen auf zwei neue Nvidia-GPUs hin. Quelle: @harukaze5719 (X)  PCI-IDs weisen auf zwei neue Nvidia-GPUs hin. Dasselbe gilt auch für den Ausbau und Anwendungszweck des von @harukaze5719 geleakten Nvidia GB120. Laut dem bisherigen Namensschema dürfte er als weitere Ausbaustufe nach dem GB100 und dem GB110 folgen. Nvidia will aber bis zum Jahresende bereits die neuen Rubin-Beschleuniger als Nachfolger der Blackwell-Generation ausliefern. Ob hier ein weiterer Zwischenrelease sinnvoll ist, bleibt abzuwarten. Zumal die Änderungen vom GB100 auf den GB110 bereits alles andere als deutlich sind. Denn die entsprechenden Beschleuniger namens GB300 und GB200, die auf den GPUs GB100 und GB110 basieren, unterscheiden sich offenbar nur durch den Speicherausbau.

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Abseits der Existenz der zwei weiteren GPUs bleibt damit vieles unklar. Man muss schlicht abwarten, ob und wann Nvidia hier mit Neuvorstellungen für Klarheit sorgen wird. Im Gaming-Segment sieht die Situation hingegen eindeutiger aus: Hier fehlt von neuen Blackwell-Chips bislang jede Spur. Zwar wird auch dort ein Refresh in Form von RTX 5000 Super erwartet, hier wird Nvidia aber wohl nicht für minimale Änderungen neue Chipnamen einführen. Stattdessen gibt es wohl, wie üblich, leicht veränderte Ausbaustufen und Taktraten auf Basis der bestehenden Technik.

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Quelle: @harukaze5719 (X) via 3D Center

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