Nvidia: "Außer den Briten schert sich niemand um Ati"

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Nach dessen Übernahme hatte Ati viele Marktanteile eingebüßt und steuert nun zusammen mit AMD auf eine ungewisse Zukunft zu.

Nvidias Roy Taylor gibt sich momentan sehr siegessicher. Quelle: (Bild: Nvidia) Nvidias Roy Taylor gibt sich momentan sehr siegessicher. Die Hardware-Seite techradar.com hat nun Auszüge aus einem Interview mit Nvidias Vizepräsident für Content Relations, Roy Taylor, veröffentlicht, bei dem man de Eindruck gewinnen könnte das Ati in Nvidias Welt schon gar nicht mehr existent ist.

Deutlich wird dies durch solche Äußerungen wie: "Das Vereinigte Königreich ist der einzige Ort auf der Welt wo jemand über AMD oder Ati spricht". Eine Grafik, die den gesamten GPU-Markt des letzten Jahr repräsentiert, sollte seine Aussage untermauern. Erstaunlicherweise teilten sich die 2007 abgesetzten 366 Millionen Einheiten vollständig zwischen Intel und Nvidia auf.

Auf die Frage nach dem Verbleib von Ati soll Taylor nur ein trockenes "wen kümmerts" übrig gehabt haben. Der Fairness halber bezog Taylor mit Valves Steam und der YouGamers-Community auch noch zwei unabhängige Erhebungen mit ein, welche Ati bei DirectX-10-tauglichen GPUs immerhin einen Anteil zwischen 12 und 13 Prozent zugestehen.

Man sollte natürlich nicht vergessen, dass derlei Gebaren, wie das Herunterspielen der Leistung der Konkurrenten, schon immer zum Geschäft gehört hat. Und auch wenn sich Nvidia was Ati angeht recht hochnäsig gibt, so baut sich am Horizont in Form von Intels Larabee schon eine neue Bedrohung für Nvidia auf, die dem derzeitigen Marktführer bei diskreten GPUs erheblich größere Kopfschmerzen bereiten könnte.

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