Next-Gen-Geforce: Konfigurations-Gerüchte über Gaming-Blackwell
Angeblich soll die Blackwell-GPU GB203 über weniger GPCs als das Vorgängermodell verfügen. Dadurch könnte die Lücke zur schnellsten Gaming-GPU womöglich noch größer werden.
Nachdem sich die ersten Chips von Nvidias kommender Blackwell-Generation wohl in den letzten Phasen der Schaltungsentwicklung befinden, tauchen derzeit immer wieder Gerüchte zu einzelnen GPUs und deren Konfiguration auf. Der Leaker @kopite7kimi verkündete auf X beispielsweise jüngst die Vermutung, dass die zweitgrößte Gaming-GPU GB203 nur über sechs Graphics Processing Clusters (GPC) verfügen wird.
Mehr Shader - aber wie viele?
Inwiefern diese Aussage durch ihm vorliegende Informationen gestützt sind, ist dabei unklar. Falls man aber annimmt, dass sie korrekt ist, ergibt sich dadurch eine interessante Situation mit Blick auf das Vorgängermodell. Denn die AD103-GPU verfügt über sieben GPCs, die wiederum je eine Rasterisierungs-Engine und sechs Textureinheiten umfasst. Vermutlich dürften die einzelnen GPCs bei Blackwell breiter und damit performanter ausfallen. Zudem wird Nvidia wohl mehr SMs (Streaming Multiprocessors) pro GPC verbauen, um die Shader-Anzahl und damit die Rechenleistung zu erhöhen.
Bei den aktuellen GPUs setzt Nvidia meist auf 12 SMs pro GPC. Für die Blackwell-Chips und damit die RTX-5000-Grafikkarten dürften es aber wohl mehr werden, damit sich die neueren Modelle durch zusätzliche Shader abheben können. Für das Flaggschif-Modell GB202 war beispielsweise eine Konfiguration mit 16 SMs pro GPC im Gespräch. Übernimmt man diese Annahme für den GB203-Chip, käme dieser gegenüber dem AD103 mit sieben GPCs und 80 SMs auf 20 Prozent mehr Shader. Vorausgesetzt natürlich, dass die Shader-Anzahl pro SM gleich bleibt und Nvidia nicht bei einzelnen GPUs etwas mehr oder weniger Einheiten verbaut.
| GPU | GPCs | SMs | Shader |
|---|---|---|---|
| GB202 | 12 (?) | 192 (?) | 24.576 (?) |
| AD102 | 12 | 144 | 18.432 |
| GB203 | 7 (?) | 112 (?) | 14.336 (?) |
| AD103 | 6 | 80 | 10.240 |
Zuletzt zum Thema: Geforce RTX 5000: GB20X-GPUs mit ähnlichem Speicher-Interface wie RTX-4000-Serie?
In diesem Szenario würde gleichzeitig eine gewaltige Lücke zur Flaggschiff-GPU GB202 verbleiben, die über doppelt so viel GPCs und damit doppelt so viele Shader verfügen soll. Dadurch würde der aktuelle Abstand von 80 Prozent noch etwas vergrößert. Sicher ist das aber natürlich ebenso wenig wie die anderen aktuell kursierenden Spekulationen. Zudem ließen sich auch aus konkret bekannten Eckdaten nur sehr bedingt Leistungswerte ermitteln, solange nicht die konkrete Performance der einzelnen Rechenwerke bekannt ist. Wie üblich bleibt deshalb abzuwarten, bis mehr Details zu den Gaming-GPUs auf Blackwell-Basis zutage kommen. Demnächst dürften diese dabei wohl immer konkreter werden, denn bei TSMC werden wohl bald die ersten fertigen Chips vom Band laufen.
Quelle: 3D Center

Eine 4080 hat 76 SMs, aber eine 4080 Super hat 80 SMs.
Bzw die 4080 hat 6,3 GPCs... und ne 4080 Super 6,6 GPCs, also eher 7 GPCs bei beiden.
Also stimmt die Tabelle so oder so nicht.
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Der doch noch eher geringe 4k Anteil an Bildschirmen bei den Steam-Umfragen lässt jedoch auch für AMD die Tür sperrangelweit offen für Marketingstrategien die sich nicht auf Balken stützen (wie das in den letzten 10 Jahren fast schon Comichaft übertzogen stattgefunden hat), sondern das im Znetrum der Werbung und Tests stehen wird, dass eine Karte für 1080p oder 1440p komplett reicht, egal ob RT an oder aus.
Nvidia kommt aus dieser extremen Phase seit RTX20, in der man sich so brutal in DLSS und RTX reingehängt hat mit der Message, "du brauchst Nvidia, sonst sieht dein SPiel kagge aus", dass man gar nicht sagen kann wo die Marke steht, wenn einem da das Wasser abgegraben wird. Die Chips wird Nvidia freilich haben, ob der Wille da ist wieder für Preis/Leistung zu stehen und wo der Markt in den nächsten zwei Jahren seine Umsätze hat das wird wirklich spannend.