Grafikkarten: Newegg zahlt keine Affiliate-Provisionen mehr wegen "Bitcoin"
Der große Händler Newegg zahlt an seine Werbepartner keine Affiliate-Provisionen mehr für Grafikkarten-Verkäufe und nennt als Grund dafür "die unerwartete Popularität von Bitcoin". Ein Grund dafür dürfte aber wohl auch sein, dass einige Grafikkarten-Hersteller ihre Preisempfehlungen nach oben schrauben.
Die Herstellung von Grafikkarten ist in letzter Zeit merklich teurer geworden, beispielsweise aufgrund der gestiegenen Kosten für Videospeicher. Daher haben einige Hersteller damit begonnen, ihre empfohlenen Verkaufspreise anzuheben, was neben der hohen Nachfrage durch Krypto-Miner zusätzlich zur Preissteigerung bei Grafikkarten beiträgt.
Wie Gamersnexus meldet, hat der große US-Händler Newegg nun seine Affiliate-Provisionen beim Verkauf von Grafikkarten komplett gestrichen und nennt als Grund dafür "die unerwartete Popularität von Bitcoin". Allerdings sind Bitcoins auf Grafikkarten kaum noch sinnvoll zu berechnen, so dass die bekannteste Krypto-Währung hier wohl im Marketing als verständliches Beispiel genannt wird.
Laut dem Artikel könnte Newegg durch das Streichen der Provisionen versuchen, trotz der aktuellen Lage näher am empfohlenen Verkaufspreis der Grafikkarten zu bleiben, ohne dabei zu viel Gewinnspanne zu verlieren. Newegg kauft laut dem Bericht auch direkt bei den Herstellern und nicht über Großhändler, sodass der Händler nicht jede Preissteigerung des gesamten Distributionskanals mittragen muss.
Die Änderung bei Newegg zeigt laut Gamersnexus aber auch, dass Grafikkarten tatsächlich knapp sind und dass Händler entweder versuchen, die Preise niedrig zu halten oder aber die Gelegenheit nutzen, ihre Gewinnspanne zu erhöhen. Ersteres wäre zwar schön, so das Fazit, aber die "jetzt schon obszönen Preissteigerungen" würden eher das Erhöhen von Profiten wahrscheinlich erscheinen lassen.

Sind sicher die Aktionäre dagegen oder?
Aber warum sollte NV jetzt die aktuelle oder nächste "normale" Grafikkartengeneration beschneiden, nur um Miner den Kauf zu vermießen, damit die "bösen" Miner nicht den "herzensguten" Gamern die Grafikkarten "wegnehmen"? ... Dem Klang nach könnte genauso gut die AFD das Thema in ihr Wahlprogramm aufnehmen ...
Sind sicher die Aktionäre dagegen oder?
Na da versucht gerade der Einbeinige den Blinden in den Ar... zu treten weil er das sehen will. Wenn sich die Preise normalisiert haben kann man sich Gedanken machen und 100 % als Basis setzen. Beim Läppi greift man für die Austauschbarkeit aber auch schon deutlich tiefer in die Tasche und die Aufrüstung ist trotzdem bescheiden wenn man Akkulaufzeit und die TDP einrechnet
Ich kann auf jeden Fall zum zocken nur einen GamingPC Marke Selbstbau empfehlen und wenn die Kohle net passt, der darf sich auf dem Gebrauchtmarkt umsehen und sich einen i7 + Board + DDR3 und eine GTX 970, 980 oder 980Ti schießen die aktuell alles andere als teuer sind. Ich bin kein Unmensch und habe meine 970 für 155€ verkauft. Obwohl ich mehr bekommen hätte.