Nvidias neuronale Texturen: Game Changer für Grafikspeicher?
Nvidia verspricht mit der Neural Texture Compression, einer auf KI basierenden Kompressionstechnologie, eine drastische Reduzierung des Grafikspeicherbedarfs bei gleichzeitiger Verbesserung der Bildqualität.
Nvidia verspricht mit der Neural Texture Compression ("NTC"), einer auf KI/ML basierenden Kompressionstechnologie, eine drastische Reduzierung des Bedarfs an Grafikspeicher ("VRAM") bei gleichzeitiger Verbesserung der Bildqualität. In einem aktuellen Beitrag, welchen das Unternehmen im Rahmen der GTC 2026 gezeigt hatte, wurde eine Reduzierung von bis zu 85 Prozent in Aussicht gestellt. Anders als viele herkömmliche, blockbasierte Kompressionsarten, wie z.B. BC7, verwendet die Nvidia Neural Texture Compression ein kleines neuronales Netzwerk, um die Texturdaten hocheffizient zu speichern und in Echtzeit zu decodieren.
Wie Nvidia am Beispiel eines Renderings einer toskanischen Villa demonstrierte, konnte der Grafikspeicherbedarf mit NTC im Vergleich zur BCn-Kompression von vormals 6,5 GiByte auf 0,97 GiByte reduziert werden, ohne dabei jedoch sichtbar an Bildqualität einzubüßen. Bei einem gleichgroßen Speicherbudget von 970 MiByte ist die Nvidia Neural Texture Compression dem BCn dann sichtbar überlegen.
BCn-Kompression vs. NTC-Kompression
Nvidia Neural Texture Compression ("NTC") kann die noch vergleichsweise jungen Cooperative Vectors von DirectX 12 und Vulkan nutzen. Dadurch können Shader direkt auf die in der GPU verbauten KI‑Einheiten zugreifen, die Berechnungen laufen damit also noch einmal deutlich schneller. Nvidia NTC wird wohl spätestens mit dem Startschuss von DLSS 5 eine größere Rolle spielen, da hier auch die neuen Technologien wie Neural Rendering und PBR zum Einsatz kommen.
Nvidia stellt Entwicklerstudios bereits heute entsprechende Werkzeuge zur Verfügung. Das RTX Neural Texture Compression SDK ist aktuell in der Beta-Version 0.9.2 verfügbar und auch die LibNTC-Bibliothek steht auf GitHub bereit.
Weitere Informationen zu den unterschiedlichen neuronalen Technologien, wie den RTX Neural Shaders, RTX Neural Materials, der RTX Neural Texture Compression und RTX Texture Filtering sowie RTX Mega Geometry und RTX Character Rendering liefert der offizielle Nvidia Developer Blog.
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Quelle: Nvidia via VideoCardz

Es gibt bestimmt noch zehn andere Stellschrauben, um die Performance zu verbessern. Ein Spiel, das auf einer 1000 € Grafikkarte nicht perfekt und in Ultra- Einstellungen läuft, sollte einfach unverkäuflich sein!!!
Ich hatte den größten Spiel-Spaß mit meiner GTX 1060 6GB!!!
Dann würden sich Entwickler und Produzenten mehr Gedanken machen, so wie vor 20 Jahren!!!
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Bis zu 18 fache Kompression zu unkomprimiert, was ja jetzt schon keiner nutzt. Effektiv doppelte Kompressionsrate im Vergleich zu jetzt. Die Tech die aktuell benutzt wird hat ja fast 15 Jahre auf dem Buckel, da ist ein Upgrade nicht verkehrt und seitdem regelmäßig 25-50% der Pixel ohnehin nicht berechnet sondern nachträglich erfunden werden, wird das gar nicht groß auffallen.
Und die Technik finde gut und ich würde das auch nutzen.
Ich bin auf die Performance und Qualität bei Release gespannt.