Jon Peddie Research: AMD verliert weiter Marktanteile an Intel und Nvidia im Q4 2013

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Jon Peddie Research: AMD verliert weiter Marktanteile an Intel und Nvidia im Q4 2013
Quelle: ASUS

Wie üblich hat Jon Peddie Research Mitte Februar seine Beobachtungen zu den GPU-Verkäufen des letzten Quartals des vergangenen Jahres veröffentlicht. In zwei getrennten Berichten geht das Marktforschungsinstitut auf jegliche (inklusive Prozessoren) sowie ausschließlich dedizierte GPUs ein. AMD schneidet dabei abermals am schlechtesten ab, was hauptsächlich den schlechten Notebook-Verkäufen geschuldet ist.

In seinem letzten Bericht für das dritte Quartal 2013 sah Jon Peddie Research AMD als "großen Verlierer" des Wettbewerbs an, nun scheinen die Kalifornier den Negativtrend fortzusetzen. Insgesamt habe AMD (18,3%) weitere 2,4 Prozent Marktanteile an Intel (65,1%, +2,2%) sowie Nvidia (16,6%, + 0,29%) einbüßen müssen. Das beinhaltet sowohl diskrete als auch integrierte Grafikeinheiten für Desktop- und Server-Rechner, Notebooks sowie x86-Tablets. Ausgeschlossen sind ARM-basierte Server-Systeme und Tablets sowie x86-Server.

Insgesamt seien die GPU-Verkäufe im Vergleich zum Vorquartal um 1,6 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vorjahresquartal um 2 Prozent. Der PC-Markt insgesamt sei um 1,8 Prozent gewachsen. AMD habe dabei 10,4 Prozent weniger Lösungen abgesetzt, wohingegen Intel und Nvidia um 5,1 respektive 3,4 Prozent zugelegt haben sollen. Schuld dafür seien die schlechtlaufenden Verkäufe bei Notebooks: Die APU-Verkäufe seien dort um 26,7 Prozent gesunken, diskrete Grafikkarten um 6,7 Prozent. Im Desktop-Segment läuft es hingegen deutlich positiver, wo AMD um 15 (APUs) beziehungsweise 1,8 Prozent (dGPUs) zulegen konnte. Die Kaveri-Neulinge sind bei ersteren wohlgemerkt noch nicht enthalten, auch verliert JPR weiterhin kein Wort über die aktuellen Sony- und Microsoft-Konsolen.

Interessanter für den Grafikmarkt dürften die Verkäufe von dedizierten Lösungen sein, wo Intel kein Wort mitzureden hat. Obwohl AMD im Desktop-Bereich zulegen konnte, sinkt auch dort der Anteil minimal um 0,4 auf 35,0 Prozent. Grund dafür seien die Server- und Workstation-Lösungen, sodass die Verkäufe insgesamt um 3,0 Prozent sanken. Nvidias Geforce-, Quadro- und Tesla-Verkäufe hingegen seien insgesamt um 3,6 Prozent gestiegen, wodurch man auf einen 64,9-prozentigen Marktanteil kommt. Die restlichen 0,1 Prozent stammen von kleineren Herstellern, wie zum Beispiel Matrox und S3.

Quelle: Jon Peddie Research (#1, #2)

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Framinator Software-Overclocker(in)
        Passt mal auf wie es mit den Marktanteilen weiter geht wenn die Maxwell Architektur richtig aufschlägt. Ich schätze dann wird nVidia Richtung 70 Prozent gehen.
      • Von Framinator Software-Overclocker(in)
        Passt mal auf wie es mit den Marktanteilen weiter geht wenn die Maxwell Architektur richtig aufschlägt. Ich schätze dann wird nVidia Richtung 70 Prozent gehen.
      • Von mrpendulum Software-Overclocker(in)
        Man hat den Anschluss längst verpasst. Einziger hoffnungsschimmer ist die APU. Intel hat auf diese Konzeptart auch wieder ein Auge geworfen, wo man vor Jahren längst kein lukratives Geschäft sah. Dann verkauft sich AMD weit unter Wert an Sony und Microsoft und zuvor ja auch an Nintendo. Wirklich Schade. Es sitzen wohl die falschen Leute an den Hebeln.
      • Von Helli85 Komplett-PC-Käufer(in)
        wenn man ein Notebook kaufen will und schaut bei geizhals gibt es ja gerade ma AMD (dediziert) (294) / NVIDIA (dediziert) (986)

        und von saturn und MM braucht man garnicht erst reden, wenn man dann noch siet das die meisten amd teile die die hersteller bauen auch nur low end sind braucht sich doch keiner zu wundern
      • Von matty2580
        Zitat von CB
        Für das erste Quartal erwartet AMD einen deutlichen Umsatzrückgang von 13 bis 19 Prozent, der sowohl die CPU- als auch die GPU-Sparte betreffen soll. Nicht nur dies schürt die Ängste der Börsianer, auch die ausstehende Strafzahlung von 200 Millionen US-Dollar an Globalfoundries wegen nicht abgenommener Wafer wird in diesem Quartal fällig, eine Einigung für das gesamte Jahr 2014 steht immer noch aus. Die AMD-Aktie fiel binnen wenigen Minuten nach Veröffentlichung der Quartalszahlen wie ein Stein und steht derzeit (23 Uhr) mit zwölf Prozent im Minus
        AMD schafft 38 Prozent Umsatzwachstum - ComputerBase

        AMD selbst sieht für Q1 auch keine Besserung.
        Kein guter Start ins neue Jahr.....
      Direkt zum Diskussionsende
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