IDF Shanghai 2008: Spielen mit mehreren Bildschirmen
Intels Bemühungen, mobile Geräte besser interagieren zu lassen, könnten auch für Spieler neue Möglichkeiten eröffnen. Auf dem IDF in Shanghai zeigte Intel Lösungen, um auf mehren Bildschirmen zu spielen.
IDF Spring 2008: Intel zeigt Remote Graphics Rendering
Bei einer Demonstration während des Pressetages lief eine Version des Autorennspiels TORCS auf einem Laptop; die Seitenansicht des Fahrzeugs wurde an ein zweites Laptop übermittelt, ein dritter mobiler Computer zeigte die Vogelperspektive.
Auf einem Handheld-PC (UMPC) lief zudem eine Version von Quake 3, deren Bild auf den Bildschirm eines Macintosh-Notebooks übertragen wurde. Intel nutzt für das Rendering eine "optimierte Version" von Open GL, weil diese Schnittstelle grundsätzliche unabhängig vom Betriebssystem ist. Eine Direct-X-Umsetzung sei aus diesem Grunde schwierig, sagte ein Intel-Mitarbeiter.
IDF Spring 2008: Intel zeigt Remote Graphics Rendering
Bei dem Ansatz, Bilder von einem Rechner an den anderen zu senden, favorisiert Intel zwei Modelle: Bei einem wird die Renderkette unterbrochen, bevor die Daten an den Grafikchip übertragen werden - der Chip muss also in dem Gerät vorhanden sein, das die Ausgabe übernehmen soll. Der zweite Ansatz sendet die Bilder direkt aus dem Frambuffer an das Ausgabegerät, der berechnenede Grafikchip ist dann also Teil jenes Computers, der auch das Spiel berechnet - so könnten Bilder zum Beispiel an einen Fernseher übertragen werden.
Beide Ansätze habe Intel bereits im Labor ausprobiert, sagte Krishnamurthy Soumyanath, der zuständige Chef-Ingenieur. Details zum Fortschritt oder einem möglichen Erscheinungstermin gibt es, wie bei solchen Forschungsprojekten üblich, nicht. Dem Entwicklungsstand ist es auch zuzuschreiben, dass sich keines der beiden Spiele vernünftig spielen ließ - das Rennspiel ruckelte teilweise, der Shooter erwies sich mit dem Steuerknopf des UMPC als unspielbar. Die Möglichkeiten sind allerdings vielversprechend und machen Lust auf mehr.
