HBM3e-Speicherchips von Hynix ausverkauft - Absage an Consumer-Hardware?
Positive Nachrichten für SK Hynix: Wie der Speicherhersteller erklärte, habe man bereits die gesamten Produktionskapazitäten für HBM-Speicher verkaufen können. Auch für das kommende Jahr verspricht Vizepräsident Kim Ki-tae rosige Aussichten.
Der Hersteller von Speicherchips SK Hynix kann dem Jahr 2024 entgegenblicken: Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärt, habe man schon jetzt sämtliche Produktionskapazitäten an HBM-Speicher (High Bandwidth Memory) verkaufen können. Damit sieht Vizepräsident Kim Ki-tae den 2022 begonnenen Abschwung, die er als "schwierigste Phase in Verbindung mit der internationalen Situation" bezeichnet, als überstanden an. Enstprechend bereite sich SK Hynix schon jetzt darauf vor, für 2025 die Produktion hochzufahren.
Zeitgleich dürften sich mit diesen Nachrichten etwaige Hoffnungen auf eine baldige Einführung von HBM in den Massenmarkt erledigt haben, wie Raja Koduri (ehemals Intels GPU-Chef) auf Twitter/X auf eine entsprechende Nachfrage erklärte. Demzufolge sieht er keine Chance für HBM im Client- oder Servermarkt, da der "USD-Preis pro Byte bei HBM gestiegen ist und alles darauf hindeutet, dass HBM4 noch mehr kosten wird". Gewissermaßen folgen die Preise der Speicherchips demnach dem inversen Moore'schen Gesetz.
Das für den Hersteller positive Ergebnis ist unter anderem auf Nvidias Grace-Hopper-Plattform zurückzuführen. Das im vergangenen Jahr angekündigte GH200 etwa setzt auf HBM3e-Speicher (auch als HBM 3 Gen 2 bekannt), auch angesichts dessen gilt Nvidia als einer der Hauptabnehmer der Hynix-Chips. Auch hier prophezeit Ki-tae einen Aufschwung in den kommenden Monaten und Jahren. Der zunehmende Einsatz von KI - auch auf Endgeräten für Privatkunden - werde die Nachfrage nach Produkten wie HBM3e oder DDR5/LPDDR5T weiter steigen lassen.

Jetzt gehen die Hersteller aber den Weg von großen Caches als Kompensation, was dann ja auch ok ist und hinsichtlich Gaming kritischer Latenz sicherlich auch besser.
Koduri sieht keine Chance für HBM-Speicher im Client- oder Servermarkt, Ki-tae sieht steigenden Bedarf durch KI in Endgeräten von Privatkunden.
Oder habt ihr da was aus dem Zusammenhang gerissen?
Ich persönlich glaube, dass der KI-Hype im Hochpreissegment mit diesen vollkommen überteuerten Nvidia-Karten bald zum erliegen kommt. (Zudem liefern Nvidias Konkurenten mittlerweile starke KI-Alternativen, die auch mt Cuda könne).
Die großen Server-Farmen und Rechenkapazitäten zum trainieren von aufwendigen KI-Modellen sind bedient worden - wahrscheinlich sogar vielerorts durch den überzogenen Hype und die Angst ins Hintertreffen zu geraten übererfüllt. Zum Trainieren mietet man dann die Rechenkapazität an, die man sonst nicht weiter benötigt.
Zum Ausführen von KI-Modellen braucht man diese nicht. Hier kommen Consumer-Ki-Chips zum tragen.
Schade halt für uns Gamer. Eine High End GPU mit 32/48 GB HBM für 1500 - 2000 € AMD, bzw. 2000 - 2500 € NV wäre doch machbar.
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