Grafikkarten auf Allzeittief: Die Verkäufe brechen weiterhin massiv ein

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Quelle: PCGH

Die Verkäufe von diskreten Grafikkarten für Desktop-PCs sind im ersten Quartal 2023 weiter gesunken und befinden sich mittlerweile auf einem neuen Allzeittief. AMD, Nvidia und Intel konnten zusammengerechnet gerade einmal rund 6,3 Millionen Grafikkarten über den Einzelhandel absetzen. Nvidia verliert zudem Marktanteile an Intel.

Der Markt für Hardware und Desktop-PCs gerät immer mehr in eine Schieflage und in keinem Segment wird diese Krise so deutlich wie bei den diskreten Grafikkarten. Im abgelaufenen ersten Quartal konnten AMD, Nvidia und Intel zusammengerechnet gerade einmal rund 6,3 Millionen Grafikkarten über den Einzelhandel absetzen.

Verkäufe von Grafikkarten brechen massiv ein

Wie die neuesten Erhebungen von Jon Peddie Research belegen, sind die Verkäufe von diskreten Grafikkarten im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 53 Prozent eingebrochen. In den ersten drei Monaten des vergangenen Jahres, das noch von der COVID-19-Pandemie geprägt war, konnten noch rund 13,4 Millionen Grafikkarten abgesetzt werden. Die jetzt von Tom's Hardware veröffentlichten Verkaufszahlen bedeuten ein Allzeittief seit Beginn der Datenerhebung.

Seit 2005 wurden nie weniger diskrete Grafikkarten verkauft als im ersten Quartal 2023 Quelle: Jon Peddie Research via Tom's Hardware Seit 2005 wurden nie weniger diskrete Grafikkarten verkauft als im ersten Quartal 2023 Selbst im Vergleich zum historisch schlechten vierten Quartal 2022, in dem 7,3 Millionen Grafikkarten verkauft werden konnten, beträgt der Rückgang noch einmal 13,7 Prozent. Während AMD und Nvidia zu den großen Verlierern gehören, konnte Intel auf sehr niedrigem Niveau sogar etwas Boden gutmachen.

Nvidia verliert Marktanteile an Intel

Der größte Verlierer der Krise ist Nvidia, wenngleich das Unternehmen den Markt für diskrete Grafikkarten weiterhin mit großem Abstand dominiert. Während Nvidia laut den aktuellen Zahlen von Jon Peddie Research auf aktuell 84 Prozent Marktanteil kommt und damit 2 Prozent verliert, konnte Intel sein kleines Stück vom Kuchen zuletzt von 2 auf 4 Prozent verdoppeln. AMD steht weiterhin bei 12 Prozent Marktanteil und zeigt sich zumindest in dieser Hinsicht halbwegs stabil.

Nvidia verliert Marktanteile an Intel und dominiert dennoch mit Abstand den Markt Quelle: Jon Peddie Research via Tom's Hardware Nvidia verliert Marktanteile an Intel und dominiert dennoch mit Abstand den Markt Die leichte Verschiebung der Marktanteile von Nvidia zu Intel sagt aber nur wenig bis nichts über die totalen Verkäufe der Hersteller aus.

Intel steigert den Absatz und AMD verliert 76 Prozent

Während Intel als einziger Hersteller seinen Absatz sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahreszeitraum leicht steigern kann, verlieren AMD und Nvidia deutlich. AMD konnte gerade einmal 760.000 Grafikkarten weltweit absetzen, während Nvidia 5,3 Millionen Verkäufe für sich verbuchen konnte. Das bedeutet ein Minus von 48,5 Prozent für Nvidia, während AMDs Verkaufszahlen im direkten Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 76,3 Prozent einbrechen.

Nvidia und insbesondere AMD gehören zu den großen Verlierern Quelle: Jon Peddie Research via Tom's Hardware Nvidia und insbesondere AMD gehören zu den großen Verlierern Für das aktuell laufende zweite Quartal 2023 und die zweite Jahreshälfte erwarten die Analysten von Jon Peddies Research leicht bessere Zahlen, die aber voraussichtlich weiterhin auf einem eher niedrigen Niveau liegen werden.

"Q1 2023 saw the AIB market still facing the consequences for oversupply in the market caused by pandemic-era supply chain inconsistencies and orders. The second half of 2023 promises to be brighter."

C. Robert Dow, Jon Peddies Research

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Quelle: Jon Peddies Research via Tom's Hardware

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    • Kommentare (132)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von GEChun Volt-Modder(in)
        Zitat von Downsampler
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        deine 3Dfx Remastered Tasse

        Was ist eigentlich aus dem hier geworden? https://www.pcgameshardwa...
        Das Problem dabei ist, wenn du es selbst machst ist es wieder nichts besonderes.
      • Von facehugger Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von alkaAdeluxx
        achso upsi, war etwas doof von mir ausgedrückt, wenn die jetzigen RTX 4000er Karten Tiefpreise erreicht haben , dann gibt es schon die RTX 8000er Gen und nicht die GTX 8000er... die gab es ja schon
        Und eine 8050 für 1400€ mit der Leistung einer gebrauchten 4090, zum Tiefpreis von 400€ in der Zukunft
        Alles gut, sonst bin ich kein Korinthenkacker

        Gruß
      • Von Cyberdude77 Freizeitschrauber(in)
        und das gejammere geht in die nächste runde. gott muss das leben von manchen mies sein^^
      • Von alkaAdeluxx PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von facehugger
        Für ne 8800GTX haste Ende 2006 500-700€ legen dürfen. Bei ner kommenden RTX8xxx musste nicht nur ne Niere weglegen, sondern dich wohl komplett ausweiden lassen

        Gruß
        achso upsi, war etwas doof von mir ausgedrückt, wenn die jetzigen RTX 4000er Karten Tiefpreise erreicht haben , dann gibt es schon die RTX 8000er Gen und nicht die GTX 8000er... die gab es ja schon
        Und eine 8050 für 1400€ mit der Leistung einer gebrauchten 4090, zum Tiefpreis von 400€ in der Zukunft
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
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        Mal als nur ein Beispiel.
        Abschluss 2006 4783$ und Abschluss 2022 7837$.
        Zwar nicht ganz doppelt so teuer, aber deutlich mehr.

        Dazu guck dir mal an, was Nvidia 2006 an Software hatte und was sie jetzt haben.
        Das schaffst du nicht mit dem gleichen Personal.
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        Alleine die Mitarbeiterzahlen der letzten Jahre.
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