Grafikkarten-Showdown

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Grafikkarten-Showdown Lesen Sie einen kleinen Auszug aus unserem großen Grafikkarten-Test der aktuellen Ausgabe schon heute online...

Ati und Nvidia nutzen den Herbst, um die bekannten Frühjahrsprodukte aufzupolieren. Lohnt sich das Umsteigen auf Radeon 9600/9800 XT oder Geforce FX 5700/5950 Ultra? PC Games Hardware gibt Antworten auf diese Frage und bietet Ihnen ab sofort jede Woche einen Auszug aus den aktuellen Themen der neuen Ausgabe.

Nach dem Launch der Radeon-XT-Serie durch Ati (PCGH 11/2003) zieht Nvidia nun nach. Der FX 5950 Ultra (Codename: NV38) und der FX 5700 Ultra (Codename: NV36) sollen den Ati-Gegenspielern 9800 XT und 9600 XT Paroli bieten. In einem aufwendigen Testmarathon mit 12 Spielebenchmarks ermittelten wir die Sieger in den Kategorien Leistung und Bildqualität.

Radeon XT: Ein Blick zurück
In einem aufwendigen Testmarathon mit 12 Spielebenchmarks ermittelten wir die Sieger in den Kategorien Leistung und Bildqualität. In einem aufwendigen Testmarathon mit 12 Spielebenchmarks ermittelten wir die Sieger in den Kategorien Leistung und Bildqualität. Wir erinnern uns: Ati kündigte am 30.9. mit dem Radeon 9600 XT/9800 XT (Preise: 220-250 bzw. 500-550 Euro) zwei neue Chipsätze an, die in erster Linie Geschwindigkeitsupgrades darstellen. Durch optimierte Fertigungsprozesse läuft der 9800 XT mit 412 MHz/365 MHz DDR (0,15 Mikrometer), der 9600 XT mit 500 MHz/300 MHz DDR (0,13 Mikrometer mit low-k-Technologie). Dank dynamischer Übertaktung beinhaltet der 3D-Prozessor zusätzlich bis zu 4 Prozent Leistungspotenzial (9800 XT: max. 430 MHz, 9600 XT: max. 527 MHz Chiptakt). Dazu überwacht ein Temperatursensor (9800 XT: in der Chipverpackung; 9600 XT: im Chip selbst) die entstehende Wärme und reguliert den Takt. Für den 9600 XT wird die Overdrive genannte Auto-Übertaktungsfunktion aber erst im Catalyst 3.9 nachgeliefert. Das Referenz-Kühlungsdesign der 9800 XT ist für Ati-Verhältnisse überraschend. Ein riesiger 70mm-Lüfter dreht hier seine Runden, auf Vorder- und Rückseite sind Kühlplatten aus Kupfer bzw. Alu-/Kupfer-Legierung (Gewicht der 9800 XT: 440 Gramm). Trotzdem verdeckt die Referenzkarte nicht den ersten PCI-Slot. Auch optisch macht die Kühlanlage einiges her (siehe Aufmacherbild). In unserem Testlabor erzeugte der Lüfter minimal 1,9 Sone in 2D und bis zu 3,4 Sone in 3D; die Lüfterspannung schwankte dabei zwischen 8,1 und 11,5 Volt. Die Temperaturentwicklung lag bei 52,4 Grad, die Leistungsaufnahme immerhin bei 74 Watt in 3D (Stromversorgung direkt über das Netzteil). Der Übertaktungstest zeigte schließlich, dass 440 MHz/400 MHz DDR möglich sind (7-10 Prozent).

9600 XT: Starkes Upgrade?
Grafikkarten-Showdown Die Taktverbesserungen gegenüber dem Vorgänger 9600 Pro sind unausgewogen, wie auch unsere Benchmarks zeigen. 25 Prozent mehr Chip- bei gleichem Speichertakt bringen in Spielen nur durchschnittlich 10 Prozent mehr Leistung. Erfreulich: 0,8 Sone Lautheit (12,3 Volt ohne Lüftersteuerung), 38,5 °C Wärmeentwicklung und 22 Watt Leistungsaufnahme in 3D sind Topwerte! Durch Übertakten erzielten wir 610 MHz Chiptakt und 300 MHz DDR beim RAM (+16 Prozent im UT 2003-Flyby, 2x AA, 4:1 AF). Beim Prozessor dürfte mit einer besseren Kühlung (verbaut war ein Alukühler mit Wärmeleitpad) noch mehr drin sein, der nur 3,3 ns schnelle Speicher hat aber kaum Reserven. Einige Hersteller planen aber, Boards mit hochwertigerem RAM zu bringen.

Bildergalerie: Grafikkarten
Bild 1-3
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