Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

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Nvidias Geforce-Grafikkarten sind seit über einer Dekade beliebt bei Spielern - aber welcher Grafikprozessor ist die legendärste Nvidia-GPU bis heute? Die sehr beliebte Geforce 4 Ti 4200, die überragende Geforce 8800 GTX, der berüchtigte "Thermi" oder die gefloppte Geforce 5800 Ultra? Sie haben abestimmt und mit PC Games Hardware die legendärste Nvidia-GPU gefunden.

Gesucht: Die legendärste GPU von Nvidia bis heute

Nachdem die Suche nach der legendärsten AMD-CPU bis heute mit einem "Hammer" endete und die Suche nach der legendärsten Ati-/AMD-GPU mit einer "Zypresse", wenden wir uns den GPUs von Nvidia zu. Deren Grafikkarten sind zumindest laut Steam unter Spielern verbreiteter als Radeon-Modelle, vor allem die Geforce 8800/9800 - aber welcher Grafikprozessor ist die legendärste Nvidia-GPU bis heute?

Sie haben im Extreme-Forum abgestimmt und die legendärste Nvidia-GPU bis heute gewählt. So hat es der in unzähligen Karten verbaute G92-Chip selbst in seinen vielen Version aufaddiert nur auf den dritten Platz geschafft und alle Fermi-Chips zusammen verfehlen knapp das Treppchen. Denn die überwältigende Mehrheit aller Stimmen entfällt auf eine GPU in zwei Revision - raten Sie mal, welcher das wohl sein wird? Ein kleiner Tipp: Sie finden die Antwort im großen Grafikkarten-Quiz. Die Auflösung finden Sie in der Galerie.

Bildergalerie

Die legendärste Nvidia-GPU bis heute - ein Überblick
Alles beginnt mit dem NV1, der aber nicht mit Polygonen arbeitet und damit Nvidia schon kurz nach dem Start an den Rand der Existenz rutschen lässt - der NV2 wird eingestellt. Mit dem NV3 berappeln sich die "Grünen" und schicken in Folge mehrere RIVA- und TNT-Modelle ins Rennen, Erfolge stellen sich ein. Der NV10 wird erstmals als Geforce verkauft und beherrscht das werbewirksame "Hardware Transform and Lighting", welches die CPU entlastet. Mit der zweiten Geforce fasst Nvidia endgültig Fuß, die Geforce 3 bietet als erste Grafikkarte Pixelshader (1.1) - erinnern Sie sich an das Quecksilber-Wasser in Morrowind anno 2002? Es folgt die architektonisch ähnliche und deutlich schnellere Geforce 4 Ti, vor allem das 4200-Modell ist bei Spielern äußerst beliebt - die MX-Versionen aber beherrschen nur DX7, Nvidia zieht aufgrund des Namens erstmals Unmut auf sich. Es folgt das FX-Desaster mit der fünften Geforce-Generation: Die 5800 Ultra alias "Der Fön" ist nicht nur laut und stromfressend, sondern in Titeln mit Shader Modell 2.0 auch noch sehr langsam. Nach dieser Talfahrt kehrt Nvidia mit einem Paukenschlag zurück: Der NV40 alias Geforce 6800 Ultra fährt das Shader Modell 3.0 auf, was die Mannen um CEO Jensen Huang auch kräftig bewerben. Dank PCI-Express feiert auch SLI seinen (Nvidia-)Einstand. Die siebte Geforce-Serie bietet zwar eine scharf kritisierte, weil stark flimmernde anistrope Filterung - beinhaltet aber einstige Monster wie die rasend schnelle Geforce 7800 GTX/512M samt flüsterleiser Quadro-Kühlung. Da Ati sich mit der Radeon X1950 XTX eindrucksvoll zurückmeldet, koppelt Nvidia als Konter sogar zwei G71-Chips in Form der Geforce 7950 GX2 (die weitaus längere 7900 GX2 war nur für den OEM-Markt gedacht).

Die Filter-Problematik und das "Stalling" (die ALUs der GF7 müssen auf die TMUs warten) sind mit der achten Serie Geschichte und sie schreibt auch eben diese: Der G80 als Geforce 8800 GTX ist 2006 die erste DX10-Karte der Welt, legt den Grundstein für die bis heute nahezu perfekte Filterung sowie CUDA und hält sich als Ultra-Version bis 2008 unten den schnellste Pixelkünstlern - auf Kosten des Energiekonsums. Dem wirkt Nvidia etwas mit dem G92(b) entgegen, bringt aber die Community gegen sich auf: Sehr viele Karten basieren auf dieser GPU, teilweise bei identischer Leistung und nur minimalen Differenzen (die 9800 GT etwa bietet einen G92b und einen Hybrid-SLI-Controller, ist aber ansonsten identisch zu 8800 GT). Mit dem GT200 fokussiert Nvidia erstmals GPU-GPU-Computing und mit der Geforce GTX 280 ein neues Namensschema.Die bietet viel Leistung, fällt aber durchs AMDs starke Radeon HD 4870 schnell im Preis, die GTX 260 legen die Geforce-Macher gar dreimal auf. Das "geshrinkte" Update in Form der Geforce GTX 285 sichert die Single-GPU-Krone, als noch schnellere Modell legt Nvidia die Geforce GTX 295 auf - später auch mit zwei GT200b auf einer Platine; wie gehabt mit "nur" 1.024 MiByte pro GPU. Während AMD mit der smarten Radeon HD 5870 im Herbst 2009 die erste DX11-Karte in den Handel schickt, hält Jensen Huang nur eine "Fermi"-Attrappe mit dem GF100 in die Kameras. Im März 2010 sind die Kalifornier dann zurück, die Geforce GTX 480 sichert sich auf Kosten der Lautheit und des Stromverbrauchs mit Gewalt den Leistungsthron (Spitznamen wie "Thermi" und "Grillforce" inklusive). Im Herbst folgt die Geforce GTX 580 auf Basis des GF110 samt Vapor-Chamber-Kühlung, AMDs verzögerter Konter Radeon HD 6970 muss sich mit der GTX 570 herumschlagen.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sentionline007 Freizeitschrauber(in)
        AW: Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

        Für mich war und ist der beste Chip die NV40. Auf HQ geschaltet sah sogar der AF ganz gut aus. Selbst Crysis konnte ich vor seinem Tod auf 1024x768 Spielen. Für die meisten fast alle heutigen Spiele wäre eine 6800 Ultra an einem 17"CRT/TFT ausreichend. Nur leider limitieren fast alle AGP Boards den Prozessorupgrade.

        Bedenke man, das NFS:Hot Pursuit beispielsweise nur auf 1 Kern skaliert.
      • Von Sentionline007 Freizeitschrauber(in)
        AW: Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

        Für mich war und ist der beste Chip die NV40. Auf HQ geschaltet sah sogar der AF ganz gut aus. Selbst Crysis konnte ich vor seinem Tod auf 1024x768 Spielen. Für die meisten fast alle heutigen Spiele wäre eine 6800 Ultra an einem 17"CRT/TFT ausreichend. Nur leider limitieren fast alle AGP Boards den Prozessorupgrade.

        Bedenke man, das NFS:Hot Pursuit beispielsweise nur auf 1 Kern skaliert.
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

        Die G80 Reihe war einfach grandios gewesen, aber die jetzige GF110 Reihe ist auch nicht zu verachten.
        Meine alte Geforce 4 Ti 4600 war auch klasse. Danach wollte ich mir ne Geforce FX 5600 Ultra kaufen, war aber dann ne Geforce FX 5600 XT, die mir der Händler dreister weise als Ultra Version untergejubelt hatte.
        So unwissend wie ich damals war, glaubte ich das auch über nen Jahr lang und wunderte mich warum die kaum schneller war, als meine alte Karte.
      • Von BigBubby Lötkolbengott/-göttin
        AW: Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

        Da frag ich mich trotzdem, warum eine neure bessere karte gegen eine 8800gtx antreten soll.
      • Von der_flamur Software-Overclocker(in)
        AW: Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

        Zitat von BigBubby
        Du weißt aber schon, dass eine GTS250 der nachfolger der 9800GTX+, welche Nachfolger der 9800GTX, welche Nachfolger der 8800GTX ist?
        Wenn ich ganz streng bin, dann ist der Nachfolger der 8800GTX der G92 Chip. Da fangen wir bei der 8800GTS/512 an, er hatte als 1. G92-Karte den Vollausbau bekommen. Sein Nachfolger war die 9800GTX, die höher getaktet war. Die 9800GTX+ war zudem nochmals höher getaktet als die 9800GTX und konnte einen Die-Shrink vorweisen. Die GTS250 ist dagegen eine sparsamere 9800GTX+. Die Wurzeln liegen bei der GTS250 nicht bei der 8800GTX, sondern bei der 8800GTS. Vom Produktnamen her hast du völlig Recht
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        AW: Gefunden: Der legendärste Grafikchip von Nvidia bis heute

        Zitat von PCGH_Raff
        Zu 8800-GTX-Zeiten war das anders.
        Der 8800GTX haben zwei Umstände in die Hände gespielt. Einmal kam die HD2900XT arg verspätet und war Leistung(saufnahme)mäßig eine Katastrophe. Der Nachfolger war ebenfalls nicht der Oberbrüller. Dann kam nach Crysis (2007) zudem kaum ein anspruchsvolleres Spiel, weshalb die 8800GTX Leistungsmäßig bis heute sehr gut da steht.
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