Geforce GTS 450: Benchmark-Werte, Die-Shot und Zusammenfassung der Gerüchte
Die Geforce GTS 450 soll auf Basis der GF106-Chips im Bereich von 100 bis 130 Euro den bisherigen Platzhirschen, die Radeon HD 5770, attackieren - und gerüchteweise demnächst erscheinen. Wir bringen Sie auf den aktuellen Stand der Spekulationen.
Quelle: vga.it168.com
GF106-Die-Shot (nach derzeitigem Kenntnisstand authentisch).
Nachdem der ursprünglich angepeilte Termin Ende August inzwischen sehr knapp vor der Tür steht, soll Nvidia die Geforce GTS 450 (GF106-GPU) angeblich Mitte September bringen. Da die Gerüchteküche wieder einmal brodelt, haben auch wir unsere Quellen angezapft und können daher viele Spekulationen und auch den bei it168.com aufgetauchten Die-Shot als authentisch bestätigen.
GTS 450: Spezifikationen
Bereits zuvor berichteten wir über vermutliche Taktraten, Shader-Anzahl und Speicherausstattung der Geforce GTS 450. Diese Gerüchte erhärten sich nun. Derzeit müssen wir von Taktraten ausgehen, die bei gerundeten 783 MHz GPU- und entsprechend 1.566 MHz ALU-Frequenz liegen. Der GDDR5-Speicher sollte sich im Bereich von 1.800 bis 1.900 MHz (Datenübertragungsrate 3.700-3800 MT/s) bewegen.
Die bereits per Screenshot gezeigte Shader-Anzahl von 192 Ausführungseinheiten bei der Geforce GTS 450 legt nahe, dass sie eine ähnliche Organisation wie beim GF104 nutzt und mit 48 ALUs und 8 TMUs pro Shader-Multiprozessor vom originalen Fermi-Schema mit 32/4 Einheiten abweicht. Insgesamt wären die 192 ALUs dann samt der 32 Textureinheiten in einem einzigen GPC, dem Graphics Processing Cluster, zusammengefasst. Wie bereits beim GF104-Chip so werden auch beim GF106-Prozessor der Geforce GTS 450 doppeltgenaue Gleitkommaberechnungen nur mit einem Zwölftel der Single-Precision-Leistung von rund 601 GFLOPS freigeschaltet sein. Damit kommt die Karte noch auf circa 50 DP-GFLOPS, AMD sieht für die HD 5770 hingegen keine Double-Precision-Unterstützung vor.
Die angebliche TDP von 85 Watt dürfte ebenfalls den Fakten entsprechen, in Extrem-Stresstests wie dem Furmark jedoch wie immer leicht überschritten werden.
DirectX 11: Tessellation
Durch nur einen einzigen GPC sänke auch der Durchsatz des Triangle-Setups auf maximal ein Dreieck pro Takt und damit hätte der GF106-Chip diesen bisherigen Vorteil der Fermi-basierten Geforce-Karten verloren. Da die Tessellationseinheiten jedoch in den Shader-Multiprozessoren integriert sind (böse Zungen sprechen immer noch von Soft-Tessellation, obwohl Nvidia Gegenteiliges behauptet), dürfte die Leistung im Rahmen der DirectX-11-Tessellation weiterhin deutlich über der der Radeon-Karten liegen. Zurzeit vorliegende Informationen lassen beim Tessellations-Benchmark Unigine Heaven 2.1 einen Vorsprung der GTS 450 von mehr als 200 Prozent bei „extremer Tessellation“ erwarten. Ohne Tessellation dürfte die Leistung beider Karten im Rahmen von 5 Prozent identisch ausfallen.
Speicher: 1.024 vs. sechs Chips
Etwas Rätselraten gab es um die Aussagen, die Platine der Geforce GTS 450 werde Platz für sechs Speicherchips bieten, die Karten selbst aber nur mit 1.024 MiByte GDDR5-RAM in den Handel kommen. Eine - auch angesichts der GTX-460-Varianten - denkbare Lösung des Paradoxons wäre, dass der GF106-Chip über drei 64-Speichercontroller und achtfache ROPs verfügt, bei den Retail-Modellen allerdings nur jeweils zwei davon aktiviert sind. Da diese fest mit den Speicherchips verbunden sind, müssen die PCBs Platz für sechs bzw. zwölf Chips vorsehen. Denn ansonsten wäre ein Abschaltung der ROPs aus Gründen der Produktionsausbeute nicht möglich, da aufgrund der festen Zuordnung an die Speicherchips immer dieselbe ROP-Partition deaktiviert werden müsste.
Geforce GTS 450 – Varianten
Unklar sind bislang mögliche Varianten. Angesichts der Erfahrungen beim GF104 und den beiden Geforce-GTX-460-Modellen gehen wir derzeit davon aus, dass sich auch die GF106-GPUs wohl gut werden übertakten lassen - vielleicht fällt sogar die 1-GHz-Marke bei den Übertaktermodellen wie beispielsweise einer Zotac GTS 450 AMP!, einer EVGA Geforce GTS 450 Super-Superclocked, einer Point-of-View TGT-Beast-Version, MSIs HAWK, Asus‘ TOP-Reihe oder Gigabytes GTS 450 Super-Overclock.
Zum Start des GF106 gehen wir nicht von mehr als einem GTS-450-Modell - abgesehen von den OC-Versionen - aus. Den Vollausbau inklusive höherer Taktraten dürfte Nvidia sich als Konter für die ab Oktober erwarteten Radeon-HD-6000-Modelle aufsparen.
Quelle: forum.beyond3d.com
Geforce GTS 450 Benchmark im 3DMark Vantage - die (allerdings von der verwendeten CPU abhängigen) Werte sind nach derzeitigem Kenntnisstand glaubwürdig.
Geforce GTS 450 Performance-Werte
Laut unseren Quellen und eigenen Überlegungen sollte die Rohleistung der Geforce GTS 450 nicht durchgehend mit der der Radeon HD 5770 konkurrieren können. Zum einen wäre da der etwas höhere Basistakt der Radeon sowie der um mehr als 20 Prozent höhere Speichertakt. Andererseits sind die Chancen groß, dass ausgerechnet der Mainstream-Chip GF106 nicht die Fermi-spezifische Anbindung von Shader-Engine an die ROPs aufweist.
Quelle: PC Games Hardware
Radeon HD 5770 im 3DMark Vantage. Unsere CPU scheint leicht flotter unterwegs zu sein, als die der chinesischen Kollegen.
Kleiner Rückblick: Nach dem Launch-Test der Geforce GTX 480 haben wir im Rahmen eines Q&A mit Nvidia eine Beschränkung des GF100-Chips in Erfahrung gebracht. Pro Shader-Multiprozessor können je Takt lediglich zwei Pixel durchgeschleust werden, sodass Füllraten-Tests recht niedrige Werte ergaben. Ähnliches wiederholte sich beim GF106-Chip im Test der Geforce GTX 460. Demnach dürfte der GF106 auf eine Pixel-Füllrate von maximal 2x4x783 MHz und damit nur knapp über die 6-GPixel-Marke kommen. Diese Einschränkung behindert auch den Durchsatz einfach (z.B. bilinear) gefilterter Texturenschichten oder Shadowmaps.
In den Standarddurchläufen des 3DMark 03, 05, 06 und Vantage erreicht eine HD 5770 mit aktuellen Catalyst 10.8 Werte von 51.000, 27.800, 17.600 und 11.500 (GPU: 9.700) Punkten. Eine Geforce GTS 450 sollte unseren Informationen zufolge im Bereich von circa 42.000, 29.000, 16.500 und knapp bei 10.000 (GPU: 8.200) Punkten liegen. Im Extreme-Preset des 3DMark Vantage bescheinigen unsere Informationen der Geforce GTS 450 nur knapp 4.200 Punkte, während eine HD 5770 in unserem Test knapp die 4.700er-Marke überschreitet - und das trotz fehlenden Physx'. Stimmen die Werte, dürfte die Radeon GPU-mäßig einen Vorsprung von knapp 10 Prozent erreichen.

Richtig, weil die GTX 480 zu laut und zu heiß ist. Selbst die AMP!-Edition ist (abgesehen vom Preis) noch recht laut und die ganze Hitze lässt sich kaum aus dem Gehäuse schaufeln...
sie ist damit sowohl von der lautstärke als auch von der temp auf dem niveau der gtx280 die ich vorher hatte
Ein langsam drehender 120mm lüfter im seitenteil der etwas unter dem lüfter der graka ins gehäuse reinbläst reicht schon
Mein ganzes system ist damit auch nicht heißer geworden als es zu gtx280 zeiten war
Die fermis werden immer heißer geredet als sie in wirklichkeit sind
Die ganzen ach so leisen alternativkühler würd ich aber bei keiner graka verwenden, weder ati noch nvidia, da sie die erwärmte luft nicht aus dem gehäuse befördern
kurze recherchen in Wikipedia ergaben folgende daten: G80 Release: 8. November 2006, R600 Release: 14. Mai 2007
Seit dem gab es auf beiden Seiten keine neue Architektur und somit bliebe AMD noch vermutlich bis hmmm... oktober zeit ohne verzögerung eine neue Architektur vorzustellen...
und siehe da, im oktober soll die HD6K vorgestellt werden...
Soweit ich mich erinnern kann wurde hier auf PCGH mal erwähnt dass die Radeons schon seit einigen Generationen Tesselation unterstützen und somit bereits fortschrittlicher waren als pendants aka G80/G90/GT200...
Dass die Architektur am ende ist dürfte anhand der geringen tesselationsleistung wohl klar sein, aber nur wer absolut blind und naiv ist geht davon aus dass AMD hier nichts ändern wird...
GTX460 ist ein guter wurf, selbst ich war bereits kurz davor mir sie als PPU ins Gehäuse zu drücken...
Richtig, weil die GTX 480 zu laut und zu heiß ist. Selbst die AMP!-Edition ist (abgesehen vom Preis) noch recht laut und die ganze Hitze lässt sich kaum aus dem Gehäuse schaufeln...
Meine nächste Karte darf nicht signifikant mehr Strom als meine GTX 260 ziehen, sonst muss ich meine Gehäuselüfter zu stark aufdrehen und dann ist Schluss mit Ruhe.
Die GTX 460/465/470 sind auch keine Optionen, weil hier nicht genügend Leistungsplus gegenüber meiner jetzigen Karte besteht um das Geld wert zu sein... da kann ich lieber auf den angekündigten Preisverfall warten und im Oktober weiterschauen. Bisher besitze ich eh nur genau ein Spiel, das überhaupt fähig ist, DX11 zu nutzen.
(Die 5770 Hawk mit den ständigen Lieferschwierigkeit ist hier ein Musterbeispiel
lebst in keiner grünen welt, willst aber AMD platt machen?? na dann...
kurze recherchen in Wikipedia ergaben folgende daten: G80 Release: 8. November 2006, R600 Release: 14. Mai 2007
Seit dem gab es auf beiden Seiten keine neue Architektur und somit bliebe AMD noch vermutlich bis hmmm... oktober zeit ohne verzögerung eine neue Architektur vorzustellen...
und siehe da, im oktober soll die HD6K vorgestellt werden...
Soweit ich mich erinnern kann wurde hier auf PCGH mal erwähnt dass die Radeons schon seit einigen Generationen Tesselation unterstützen und somit bereits fortschrittlicher waren als pendants aka G80/G90/GT200...
Dass die Architektur am ende ist dürfte anhand der geringen tesselationsleistung wohl klar sein, aber nur wer absolut blind und naiv ist geht davon aus dass AMD hier nichts ändern wird...
GTX460 ist ein guter wurf, selbst ich war bereits kurz davor mir sie als PPU ins Gehäuse zu drücken...
Ich freue mich auf diese wirklich tolle Physx Karte