Geforce 8800 GTS mit 320 MByte im Test
Quelle: PC Games Hardware
Heute stellte Nvidia die erste Geforce 8 mit weniger als 640 MByte Speicher vor (wir berichteten). Die Geforce 8800 GTS mit 320 MByte steht ihrer großen Schwester mit der doppelten Speichermenge sonst in nichts nach: Noch immer sind sechs ROP-Partitionen am Werk, und daraus resultierend 96 Skalar-ALUs und 24 TMUs.
Wir warfen einen ersten Blick auf eine Karte von MSI. Die kleinste Geforce 8 kommt gemäß des aktuellen Trends dezent übertaktet daher: Mit 575 MHz Chip- und 850 MHz Speichertakt ist sie 15 respektive sechs Prozent höher getaktet als Nvidias Vorgabe (500/800 MHz). Für unsere ersten Benchmarks glichen wir den Takt jedoch an den Standard an, um herauszufinden, was der kleinere Speicherausbau allein für Auswirkungen hat.
Company of Heroes gilt seit Erscheinen als extrem VRAM-hungrig, daher galt unser erster Testlauf diesem Spiel. Schon beim Hochregeln der Details warnt uns eine Meldung, dass die höchste Texturauflösung auf unserem System für Probleme sorgen kann. Und damit behält das Spiel Recht. Während die GTS/640 in 1.280x1.024 mit 4x AA/8:1 AF noch 81 Fps auf die Waage bringt, schafft es die GTS/320 nur auf 46 Fps - ein Unterschied von satten 43 Prozent. In 1.600x1.200 mit 8xQ-AA stehen überdies 30,7 Fps (320 MByte) den 36,5 Fps der 640-MByte-Version gegenüber.
World of Warcraft: The Burning Crusade ist deutlich gnädiger zu jeder Hardware. Unser Testflug von Thelsamar (Loch Modan) nach Ironforge bescheinigt der GTS/640 in 1.280x1.024 samt 4x AA/8:1 AF durchschnittlich 112 Fps, während die GTS/320 immer noch 106 Fps erreicht. In 1.600x1.200 mit 8xQ/8:1 AF vergrößert sich der Unterschied auf 83 gegen 77 Fps.
Mehr zum Thema Speicherverbrauch verbreiteter Grafikkarten gibt es in der kommenden PCGH 04/2007. Dort stellen wir neben den genannten Beschleunigern auch mit verschiedenen Speichermengen bestückte X1900- und 7900-Karten gegenüber.
