Frank Azor von AMD: "Konzept der UVP schwächer als früher" - aber es soll besser werden
Laut dem AMD-Mitarbeiter Frank Azor ist die UVP heute weniger aussagekräftig als früher - und AMD kann das kaum ändern. Kurzfristig könnte wohl nur eine deutlich sinkende Nachfrage die Preise drastisch nach unten bringen.
Wer sich in den letzten Jahren neue Gaming-Hardware zulegen wollte, wurde oft mit vergleichsweise hohen Preisen konfrontiert. Während die UVP nach Release früher oft schnell unterboten und anschließend nie wieder erreicht wurde, ist man zumindest bei Grafikkarten oft schon froh, wenn sie überhaupt in der Nähe der offiziellen Preisempfehlung liegen. Im Gespräch mit Frank Azor, der bei AMD das Marketing für Spieler und Endkunden leitet, bestätigte dieser, dass sich bei der Preisgestaltung etwas geändert hat. Demnach sei das "Konzept der UVP schwächer als früher". Sprich: Die Marktpreise haben sich zunehmend von den Empfehlungen der Chipschmieden gelöst.
Schwierige Lage, Besserung in Sicht
Gleichzeitig betonte Azor, dass AMD weder den Boardpartnern noch den Distributoren oder den Händlern diktieren kann, zu welchen Preisen Produkte angeboten werden. Stattdessen verkauft das Unternehmen lediglich die verbauten Chips. Die darauf basierenden Produkte werden mit jeder Verkaufsstufe erneut mit einer Gewinnmarge versehen. Werden auf AMD-Chips basierende Produkte am Ende teurer verkauft, als es vorgesehen ist, fließt dadurch angeblich kein zusätzliches Geld an das Unternehmen.
Wer sich am Ende an den hohen Preisen bereichert, ist für Spieler natürlich zweitrangig. Wichtiger wäre stattdessen, dass die Preise für Prozessoren und insbesondere Grafikkarten sinken. Hier sieht Azor die Nachfrage als Problem an. Demnach war beispielsweise der Launch der Radeon RX 7900 vor zweieinhalb Jahren deutlich erfolgreicher als alle vorherigen Releases. AMD konnte darauf nicht direkt mit einer höheren Produktion reagieren, da das Hochfahren mehrere Monate dauert - wenn denn überhaupt noch Kapazitäten frei sind. Und bis ausreichend neue Produkte am Markt ankommen, reagiert dieser eben mit höheren Preisen.
"Lisa Su sagte, wir haben zum Start der RX 7900 am ersten Tag zehnmal so viele Grafikkarten verkauft wie je zuvor. Solch ein Anstieg belastet die Lieferketten. Wafer brauchen sechs bis neun Monate, bis sie hochgefahren sind. Wir tun unser Bestes, um die Nachfrage zu decken.
Letztlich stabilisiert sich alles wieder. So war es auch nach früheren Boomphasen. Die Preise werden sich einpendeln. Im Moment herrschen hohe Nachfrage und begrenztes Angebot."
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Immerhin: Die aktuelle Phase von hoher Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot soll laut Azor nicht ewig anhalten. Wie schon vergangene Zeiträume mit extrem hoher Nachfrage - Stichwort Krypto-Mining - soll sich die Lage auch dieses Mal wieder verbessern. Einen Zeithorizont hat der AMD-Mitarbeiter dafür aber leider nicht genannt. Preisbewusste Spieler müssen deshalb weiter abwarten und hoffen, dass ihre aktuelle Hardware noch etwas länger durchhält.
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Das schlimme es ist unmöglich. War sogar eine Minute früher auf der Webseite war aber bei der warteschlange Nr 500.000+. Glaube nicht das sich was ändern würde wenn es wieder GPUs im Angebot gäben würde.
Warum ?
Habe mitbekommen das es Leute gab die mit Discord Bots geschaft haben ne GPU dort zu kaufen. Wie immer kommen "normale" Kunden nicht ran nur scalper überall. Sieht man bei Ebay.
Ich warte lieber 6 Monate anstatt mir denn schei** wieder zu geben.
"Biete 9070xt konnte mir noch eine ergattern 1000+€"
Und warum ist das 'ne News wert?
Niemand hat die Absicht das Lifestyleprodukt Grafikkarte für den einfachen Bürger zu verkaufen.
Die Kasse muss klingeln, nix anderes.
Die Quintessenz von Azor's Erguss:
Preise sind sehr hoch, Nachfrage ist genug da = Preis korrekt.
Soll der Geringverdiener doch Game Boy spielen!
Und warum ist das 'ne News wert?
Niemand hat die Absicht das Lifestyleprodukt Grafikkarte für den einfachen Bürger zu verkaufen.
Die Kasse muss klingeln, nix anderes.
Die Quintessenz von Azor's Erguss:
Preise sind sehr hoch, Nachfrage ist genug da = Preis korrekt.
Soll der Geringverdiener doch Game Boy spielen!
Den Shop pflegen und eventuelle Rücksendungen oder Gewährleistung/Garantieansprüche abwickeln.
Alles das kostet Geld, da ist es einfach bequemer keine Referenzdesigns anzubieten.
Verdienen tut man sicher auch nicht viel, da man die Karten sicher nicht selbst fertigt sondern in Auftrag gibt.