Foxconn verabschiedet sich vom Verkauf eigener Grafikkarten

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Die taiwanische Firma, einer der größten Hersteller für elektronische Komponenten weltweit, will sich stärker auf OEM-Hardware und Netbooks konzentrieren.

Folgen Mainboards ? Quelle: Foxconn Folgen Mainboards ? Für Foxconn scheint es sich anscheinend nicht mehr zu lohnen, Grafikkarten unter dem eigenen Firmenlogo zu vermarkten. Das Unternehmen hat sich nun aus diesem Geschäft zurückgezogen. Foxconn hatte anscheinend schon seit längerem Probleme mit dem Einzelhandel. Allerdings bedeutet dies keinen kompletten Abbruch der Grafikkartenproduktion.

Wie nun auf digitimes.com bekannt wurde, sind bereits 9,000 Mitarbeiter der OEM-Abteilung neu zugewiesen worden. Diese waren zuvor hauptsächlich in der Produktion für Hardware tätig, welche unter dem Foxconn-Logo verkauft wurden. Das lässt den Rückschluss zu, das Foxconn sich noch mehr auf sein Hauptgeschäftsfeld zurückzieht, OEM-Hardware für andere Firmen herzustellen. Foxconn Grafikkarten, ohne eigenes Logo, bleiben somit generell noch in Produktion.

Interessant ist außerdem die Meldung, dass Foxconn im Mainboardgeschäft nun zumindest konservativer agieren will. Der Hintergrund ist, dass man sich, auch im OEM-Bereich, stärker auf den Verkauf von Netbooks und Smartbooks beschränken will. In Asien will man in diesem Bereich sogar in Zukunft führend sein, obwohl ebenfalls die wenigsten dieser Produkte das Foxconn-Logo zieren wird. Ob das nun heißt, dass wir nach Grafikkarten auch bald auf Mainboards mit dem Foxconn-Logo verzichten müssen bleibt unklar.

Was denken Sie, über diese neuesten Maßnahmen von Foxconn? Nutzen sie die Kommentierfunktion!

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Phobos001 Software-Overclocker(in)
        Naja, das ist irgendwo auch interpretationssache.

        Anders herum könnte ich auch sagen:

        "Man lässt bei Foxconn bauen, da Foxconn die benötigten Qualitätsmerkmale bereitstellt"

        Und wenn die Qualität passt, werden mehr Teile dort produziert. Was sich letztendlich auch mit einem geringeren Preis bemerkbar macht.

        Je höher die Stückzahl, desto billiger die Produktion.
      • Von Phobos001 Software-Overclocker(in)
        Naja, das ist irgendwo auch interpretationssache.

        Anders herum könnte ich auch sagen:

        "Man lässt bei Foxconn bauen, da Foxconn die benötigten Qualitätsmerkmale bereitstellt"

        Und wenn die Qualität passt, werden mehr Teile dort produziert. Was sich letztendlich auch mit einem geringeren Preis bemerkbar macht.

        Je höher die Stückzahl, desto billiger die Produktion.
      • Von HeNrY Software-Overclocker(in)
        Hmm, deinen letzten Satz würd ich anders interpretieren... Was meinst du, warum da so viele Hersteller produzieren lassen?
        Genau, weil es billig ist - billige Arbeitszeit und billige Bauteile.
      • Von Phobos001 Software-Overclocker(in)
        @ T-MAXX

        Du weisst schon, das Foxconn einer der größten (Wenn nicht DER größte) Hersteller in Sachen Hardware ist.

        Ob ASUS,Gigabyte oder DFI, es gibt heutzutage fast keinen Hersteller der ganze Produkte oder zumindest Teile davon, nicht bei Foxconn produzieren lässt

        Selbst Apples IPhone wird bei Foxconn gefertigt.

        Also ein Billighersteller sieht anders aus
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Foxconn Produkte waren noch nie qualitätsmäßig gut. Ob Netzteile, Mainboards usw., alles hatte nur eine kurze Lebensdauer. Wenn man sich mal Mainboards anschaut, erkennt man nur alte Bauteile. Naja, ist nur ein Billighersteller sonst nichts.
      • Von binewilly Schraubenverwechsler(in)
        Wenn Foxconn aus dem Mainboardmarkt aussteigt, wäre das wirklich schade. Ich habe gerade auf ein X58 System aufgerüstet und bin mit meinem FOXCONN BLOODRANGE Mainboard sehr zufrieden.
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