Erstes Review der neuen Geforce 8400 GS mit G98

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Erstes Review der neuen Geforce 8400 GS mit G98 Quelle: Bild: expreview.com Die Kollegen von expreview.com hatten wieder einmal das Glück als Erste Hand an ein kommendes Nvidia-Produkt legen zu können. Dabei handelt es sich um die auf dem neuen G98-Design basierende Geforce-8400 GS, welche zwar für Spieler völlig irrelevant ist, dafür aber umso interessanter für Leute mit HTPC sein dürfte.

Die größten Unterschiede der "neuen" Geforce 8400 GS zur "alten" Variante sind die verbesserte Purevideo-Beschleunigung, die Unterstützung des PCI-E-2.0-Standards, was jedoch bei dieser Karte keinerlei Bedeutung hat, sowie der feinere 65nm-Fertigungsprozess, durch den die Karte nur eine maximale TDP von 25 Watt haben soll.

In 3D-Spielen reißt die Karte wahrlich keine Bäume aus, da Nvidia die Zahl der Shader-Einheiten im Gegensatz zur "alten" 8400 GS (G86) von vorher 16 auf nur noch acht halbiert hat. Da hilft auch die Erhöhung der Taktraten von Chip, Shadern und Speicher von ehemals 459 MHz, 918 MHz und 400 MHz auf 567 MHz, 1.400 MHz beziehungsweise 500 MHz nicht viel, wie die ermittelten 3DMark06-Werte zeigen.

Doch dafür ist die Geforce 8400 GS (G98), genauso wie ihre G86-Vorgängerin, auch von vornherein gar nicht gedacht. Die integrierte Purevideo-Unterstützung der dritten Generation soll der neuen 8400GS dabei helfen in Punkto HD-Video-Beschleunigung endlich zur AMD-Konkurrenz in Form der Radeon-HD2x00- beziehungsweise HD38x0-Serie aufzuschließen.

Gerade was die Beschleunigung des vorzugsweise bei HD-DVDs eingesetzten VC-1-Videocodecs angeht, mussten alle bisherigen Geforce-8-Karten (ausgenommen die Geforce 8800 GT) immer ordentlich Federn lassen. Doch Nvidia hat, wie die Messungen von expreview.com zeigen, seine Hausaufgaben mit dem G98 gemacht.

So verursacht die 8400 GS (G98) beim Abspielen des HD-DVD-Vorzeigefilms "King Kong" nur noch eine CPU-Last von 14,19 Prozent, während das G86-Pendant noch bei 35,27 Prozent liegt. Die ebenfalls getestete Radeon HD2400 Pro ist dagegen mit nur 4,75 Prozent nochmals eine Klasse besser.

Bei den H.264-Codec-Filmen "X-Men 3" und "The Prestige" ist die Geforce 8400 GS (G98) mit 14,54 Prozent und 13,13 Prozent unverständlicherweise trotz neuerer Purevideo-Generation schlechter als die alte Geforce 8400 GS (G86), welche hier nur 6,76 Prozent beziehungsweise 6,76 Prozent CPU-Last verursacht.

Bei MPEG2 legen alle Probanten mit 31,11 Prozent (G98), 30,13 Prozent (G86) und 42,09 Prozent (HD2400 Pro) keine Glanzleistungen an den Tag, was aufgrund des Alters des Codecs etwas unverständlich ist. Alle Ergebnisse finden Sie wie gewohnt in unserer Online-Galerie.

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