Copper-Modding: Kupferplättchen statt Wärmeleitpads für hitzigen Grafikspeicher
Der Youtuber DandyWorks hat sich über zu hohe Speichertemperaturen seiner Geforce RTX 3070 Ti geärgert und die Wärmeleitpads kurzerhand gegen Kupfer-Plättchen ausgetauscht. Der "Copper-Mod" sorgt für einen deutlichen Temperatursturz.
Der Grafikspeicher von Nvidias aktuellen Geforce RTX 30-Grafikkarten ist bekannt dafür, gerne einmal deutlich Abwärme zu entwickeln. Temperaturen um die 100 Grad sind nicht unbedingt eine Seltenheit. Auch wenn das innerhalb der Spezifikation der Speicher-Chips liegt, ist es der Langlebigkeit der Hardware nicht unbedingt zuträglich.
Kupfer-Plättchen sorgen für drastischen Temperatur-Rückgang bei Grafikkspeicher
Der Youtuber DandyWorks hat sich überlegt, wie man in Sachen hoher Temperaturen des Grafikspeichers Abhilfe schaffen könnte und hatte letztlich die Idee zum Copper-Mod für die Speicher-Bausteine. Statt der werkseitig angebrachten Wärmeleitpads sollen dünne Kupferplättchen die Abwärme auf den Kühlkörper übertragen und so die Temperaturen reduzieren.
Wohlgemerkt sollte ohne ausreichende Kenntnisse von einer derartigen Modifizierung Abstand genommen werden. Kupfer ist ein guter Leiter und kann ohne entsprechende Präparierung des PCB und sorgfältiger Anbringung für Kurzschlüsse sorgen und die eigene Grafikkarte unbrauchbar machen.
Zu Demonstrationszwecken zeigt DandyWorks zunächst, wie heiß der Grafikspeicher seiner Asus Geforce RTX 3070 Ti TUF Gaming wird. Bis zu 110 Grad Celsius liest er dabei aus. Anschließend geht es dann auch schon ans Modden. Die Stärke der verwendeten Kupfer-Plättchen orientiert sich an der Dicke der genutzten Wärmeleitpads. 1,5 mm ist dementsprechend der Richtwert, mit dem DandyWorks arbeitet. Zum Schutz umliegender Bauteile wird indes auf Kapton-Klebeband zurückgegriffen.
Mit diesem klebt der Youtuber nach der Reinigung von Wärmeleitpaste und Entfernen der vormontierten Wärmeleitpads zunächst die Lücken zwischen den Speicher-Chips sowie zur Sicherheit auch weiter umliegende Komponenten ab. Anschließend bereitet er die Kupfer-Plättchen für die Montage vor. Die werden aufgrund von Unebenheiten auf der Oberfläche mit Sandpapier glattgeschliffen und verbleibende Kupfer-Rückstände im Anschluss entfernt. Im nächsten Schritt werden die Speicher-Chips noch jeweils einzeln mit Wärmeleitpaste versehen, bevor abschließend die Kupfer-Plättchen draufkommen. Auf die Kupfer-Plättchen gibt DandyWorks abermals Wärmeleitpaste und montiert zuletzt den Kühlkörper sowie die Backplate.
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Den letztlichen Effekt des Copper-Mod zeigt der Youtuber zuletzt und lässt dafür die Mining-Software T-Rex laufen. Der Temperaturunterschied zu den ursprünglich gezeigten Temperaturen mit Wärmeleitpads ist drastisch. Statt Temperaturen jenseits der 100-Grad-Marke bewegen sich diese auch bei dauerhafter Last nun bei zumeist 64 Grad Celsius.

Raumtemperatur ist 21.8°C Wasser bei 31.7°C und gekühlt wird per custom wakü mit mora3 420
edit:
hatte mich nach den 2 testst bei igorslab für die pads entschieden, hatte schon die gelids rumliegen ... liegen noch immer rum
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Wegen den Tests hatte ich mich auch für die 11 wmk entschieden
Ich komme bei meiner 3080 Suprim X mit den 11wmk auf stabile 62°.
Auf meiner alten gtx 1080 auf 2000MHz mit Morpheus 2 + Minus 8 Pads auch nie über 46°.
Raumtemperatur ist 21.8°C Wasser bei 31.7°C und gekühlt wird per custom wakü mit mora3 420
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hatte mich nach den 2 testst bei igorslab für die pads entschieden, hatte schon die gelids rumliegen ... liegen noch immer rum
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Hatte ich bei der RX 470 auch schon.
So kann man auch Umsatz generieren.