Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

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Auf der Cebit 2011 konnte PC Games Hardware den kommenden High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichten und technische Details in Erfahrung bringen - ein Sample ist zudem bereits unterwegs ins PCGH-Testlabor.

Der High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter hat eine lange Entwicklungsgeschichte hinter sich. Ursprünglich sollte das Modell schon vor Monaten in den Handel kommen, EKL aber das hat Design von Grund auf geändert und clevere Detaillösungen umgesetzt. Auf den ersten Blick erinnert der Peter leicht an den sehr erfolgreichen Prolimatech MK-13, die Unterschiede aber sind gravierend: Der Peter setzt auf zwei Kühlkörper mit quer stehenden Fins. Zwar wären längs gerichtete Lamellen bei einer einzelnen Grafikkarte sinnvoller, EKL sieht den Peter auch für Crossfire- und SLI-geeignet an; hierfür lassen sich die Lüfter über den Karten positionieren - dazu später mehr.

Auf der Webseite ist zwar die Rede von nur sechs kupfernen Heatpipes, in der Kupfer-Coldplate aber stecken in Wirklichkeit zwölf Wärmeleitrohre; sechs für jeden aus Aluminium-Fins bestehenden Kühlkörper. Damit steigt die Geschwindigkeit, mit der die Wärme von der GPU an die Lamellen abgegeben wird, rapide an. Für eine adäquate Belüftung sorgen bis zu zwei 120- oder 140-mm-Propeller. Diese sitzen wie beim MK-13 an einer Schiene, EKL aber legt eine Halterung aus massivem Metall sowie eine Verschraubungsmechanik für die beiden Lüfter bei. Damit ist die Konstruktion weitaus stabiler als bei Prolimatech, zudem greift die Schiene seitlich in die Lamellen - so kann das Lüftermodul nicht nach unten absinken. Die Rotoren lassen sich entweder so montieren, dass die auf das PCB blasen oder wie weiter oben erwähnt, von oben durch die Lamellen Richtung Mainboard blasen; letzteres ist für Multi-GPU gedacht.

Als Zubehör legt EKL diverse Kühlbausteine bei, diese sind für den Videospeicher gedacht. Weitere Kühlbausteine sind explizit für die Spannungswandler der Radeon HD 6870 ausgelegt. Hier sitzen die VRMs zwischen der I/O-Blende und der GPU. Für die Radeon HD 5870/5850 sowie die Radeon HD 6970/6950 liegt ein zu verschraubender Spannungswandlerkühler bei, dieser ist so hoch, dass er nicht mit den Dosseln neben den Cayman-VRMs kollidiert (im Gegensatz zu dem des MK-13). Gut für Geforce-Käufer: Der EKL Peter ist mit der Grundplatte der Geforce GTX 580/570/480/470/465 kompatibel, diese kühlt VRMs und Videospeicher und stabilisiert das PCB. Die Kompatibilität ist extrem umfangreich und umfasst neben typischen Modellen wie die GTX 580 oder HD 5870 auch Exoten wie die Geforce GTX 560/460 oder die Geforce 8 auf G80-Basis (siehe EKL).

Alles in allem macht der EKL Peter einen gut ausgestatteten und sehr leistungsfähigen Eindruck. Die Performance liegt laut EKL auf einem exzellenten Niveau, selbst Thermalrighs Shaman oder ACs Accelero Xtreme Plus werden zumeist geschlagen. Wir werden dies so bald wie möglich verifizieren. Die Alpenföhn-Familie erhält neben dem Peter weiteren Zuwachs, EKL schickt einen Nachfolger ins Rennen. Welchen genau, dürfen wir nicht verraten, angesichts der bisherigen Alpenföhn-Grafikkartenkühler ist die Auswahl jedoch denkbar gering.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Lan_Party BIOS-Overclocker(in)
        AW: Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

        Hmm hört sich doch gut an. Mal schauen wie die Tests werden und wie teuer er wird. Wenn das P/L stimmt bzw. der Peter denn Shaman schlägt oder nur minimal unter dem liegt aber billiger ist kommt der auf denn 570er.
      • Von Lan_Party BIOS-Overclocker(in)
        AW: Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

        Hmm hört sich doch gut an. Mal schauen wie die Tests werden und wie teuer er wird. Wenn das P/L stimmt bzw. der Peter denn Shaman schlägt oder nur minimal unter dem liegt aber billiger ist kommt der auf denn 570er.
      • Von ruyven_macaran Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

        Zitat von esszett
        Genau das frage ich mich auch schon laengere Zeit.

        Die einzige Erklaerung, die ich mir geben konnte:
        Ein Kuehler, der so breit ist wie ein einzelner und so lang wie zwei 120er Luefter (wie damals Accelero S1 Rev.2) wuerde bei der heutigen Kuehlfinnendichte sicherlich deutlich mehr als 1kg wiegen. Und dieses Gewicht muesste einzig der PCI-E-Slot halten, was wohl im besten Fall nur die Karte etwas durchhaengen laesst, im schlimmsten Fall jedoch wird sich das PCB stark verbiegen. Um dem vorzubeugen, konzentrieren die Kuehlerhersteller den Schwerpunkt naeher am Mainboard und lassen den Kuehler deshalb eher in der Laenge wachsen... Aber das ist nur meine Theorie

        GruSZ
        Die sind inkompatibel zu viele Gehäusen mit Seitenlüfter, müssen 5cm vorne auf der Karte wegen der SLI-Verbinder anders behandeln und haben Probleme, die Wärme über die große Breite zu verteilen.
      • Von The_Schroeder Software-Overclocker(in)
        AW: Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

        Ne super Prolimatech MK-13 Kopie
        Ob das Ding mit seinem Gewicht die Graka genauso verbiegt wie der MK-13?
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        AW: Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

        Zitat von L-man
        also ich finde das Teil wirkt gegen den Accelero Extreme etwas mickrig. Ich würde mir bei dem Test wünschen das mehr auf die Spawa Temperatur iengegangen wird. Das ist meiner Meinung nach das größte Problem an einer Graka Kühlung. Nur mal so als Beispiel, der Accelero extreme GTX plus auf meiner Karte muss unter last bei 90% laufen um die Spawas auf unter 120°C zu halten. Der Prozesser der Graka ist dann bei 43°C. Und das trotz angebrachter Spawakühler direkt im Luftstrom.
        Wie misst du die Temp der Spawas, das würde ich auch gerne mal machen

        BTT
        Sieht sehr Interesant aus, bin auf die Tests gespannt
      • Von esszett PC-Selbstbauer(in)
        AW: Cebit 2011: High-End-Grafikkartenkühler EKL Peter im Detail abgelichtet und mehr

        Zitat von SaKuL
        Ich verstehe nicht, warum nicht versucht wird, Aluminiumfinnen auf die ganze Fläche einer Grafikkarte zu verteilen.
        Da steckt doch soviel Potential, da würden sich dann auch 120mm Lüfter lohnen. Nicht so wie hier, wo sie die Luft nur dran vorbei schaufeln werden?!

        Genau das frage ich mich auch schon laengere Zeit.

        Die einzige Erklaerung, die ich mir geben konnte:
        Ein Kuehler, der so breit ist wie ein einzelner und so lang wie zwei 120er Luefter (wie damals Accelero S1 Rev.2) wuerde bei der heutigen Kuehlfinnendichte sicherlich deutlich mehr als 1kg wiegen. Und dieses Gewicht muesste einzig der PCI-E-Slot halten, was wohl im besten Fall nur die Karte etwas durchhaengen laesst, im schlimmsten Fall jedoch wird sich das PCB stark verbiegen. Um dem vorzubeugen, konzentrieren die Kuehlerhersteller den Schwerpunkt naeher am Mainboard und lassen den Kuehler deshalb eher in der Laenge wachsen... Aber das ist nur meine Theorie

        GruSZ
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