CMP 170HX: Nvidias eigene Mining-Grafikkarte kommt auf 164 MH/s

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News Oliver Jäger Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zu Nvidias eigener Mining-Grafikkarte CMP 170HX sind Leaks aufgetaucht, die Auskunft über die Leistung geben.
Quelle: "Codefordl" via Zhihu

Nvidia wartet mit einer neuen Grafikkarte fürs Kryptomining auf. Zhihu-Nutzer "Codefordl" veröffentlichte kürzlich einige Leaks zur CMP 170HX, die auf der GA100-GPU basiert und anders als übliche CMP-Modelle nicht mit Turing- oder Ampere-Karten der Boardpartner erschienen ist, sondern von Nvidia selbst entwickelt wurde.

Dank geleakten Fotos des Zhihu-Nutzers "Codefordl", die von "9550pro" auf Twitter geteilt wurden, ist bekannt geworden, dass Nvidia eine neue Mining-Grafikkarte in Arbeit hat. Es handelt sich dabei um ein Modell, welches über den Kryptomining-Prozessor (CMP) 170HX verfügt, einem umgestalteten A100-Beschleuniger ohne Display-Verbindungen und Funktionalität für Spiele. Laut Videocardz war sich Nvidia unschlüssig, was sie mit defekten GA100-GPUs anfangen sollen, weshalb sie die hoch entwickelten Ampere-GPUs nun an Miner aushändigen wollen. Bei der CMP 170HX soll es sich um das erste eigens von Nvidia entwickelte Design für eine Mining-Karte handeln.

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164 MH/s bei einem Turbotakt von 1.410 MHz und 8 GiByte Speicher

Die CMP 170HX besitzt 4.480 CUDA-Kerne. Damit hat sie weniger als die GA100 mit A100-Beschleuniger, welche auf 6.912 Kerne kommt, was 84 Prozent aller aktiven Kerne darstellen soll. Auch in puncto Speichermenge soll die CMP 170HX deutlich abgespeckter sein. Hatten übliche A100-Modelle noch 40 oder 80 GiByte Speicher, so verfüge die 170HX im Vergleich nur über 8 GiByte HBM2e-Speicher, vermutlich in vier Stacks, vermutet Videocardz anhand der Speicheranbindung eines 4.096 Bit Bus, und mit einer maximalen Speicherübertragung von 1.493 GB/s.

Um sicherzugehen, dass die Grafikkarte keinerlei Zweck für Leute erfüllt, die sie nicht ausschließlich fürs Kryptomining benutzen wollen und stattdessen gerne die Computing Power genutzt hätten, liegt ein PCI-E-Interface der ersten Generation mit nur vier Lanes vor, obwohl physisch 16 Lanes vorhanden sind. Anhand der geleakten CPU-Z-Daten lässt sich zudem erkennen, dass die CMP 170HX einen Basistakt von 1.140 MHz und einen Turbotakt von 1.410 MHz vorzuweisen hat.

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Laut Videocardz unterstützt die derzeitige BIOS-Version keine Speicherübertaktung, wodurch eine weitergehende Energieoptimierung für das Mining blockiert werde. Dies sei deshalb so wichtig, weil die Speichergeschwindigkeit eine enorm wichtige Rolle beim Krypto-Mining darstelle. Im Mining-Test des Ethash-Algorithmus kommt die CMP 170HX jedenfalls auf eine Hashrate von 164 MH/s und wird damit ungefähr ihrer Namensbezeichnung gerecht. Videocardz merkt hierzu an, dass es schwer für die Mining-Grafikkarte werden könnte, die 200 MH/s zu erreichen.

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Quelle: via Videocardz

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        ca. 400€ an Einnahmen pro Monat sind mit der Hashrate/Verbrauch zu erwarten. Für Karten zahlt man derzeit 5-6 Monate ihrer Profite. Sollte für Nvidia eine 2000€ Karte mit guter Marge sein. Je mehr solcher Spezialkarten es gibt umso besser. Das macht die Gaming Karten unattraktiver für Mining (über die nächsten 12 Monate oder so)
      • Von 4thVariety BIOS-Overclocker(in)
        ca. 400€ an Einnahmen pro Monat sind mit der Hashrate/Verbrauch zu erwarten. Für Karten zahlt man derzeit 5-6 Monate ihrer Profite. Sollte für Nvidia eine 2000€ Karte mit guter Marge sein. Je mehr solcher Spezialkarten es gibt umso besser. Das macht die Gaming Karten unattraktiver für Mining (über die nächsten 12 Monate oder so)
      • Von Nyrmo Komplett-PC-Käufer(in)
        Eine RTX 3080 schafft so zwischen 80 und knapp 100 MH/s .
      • Von mrpendulum Software-Overclocker(in)
        Wow, 164 MH/s … kann mit dieser Angabe genau so viel anfangen wie mit der Karte selbst.

        Trotzdem hätte ich mir den ein oder anderen Vergleich zu normalen Karten aus der RTX30xx und Quadro Riege gewünscht.

        Naja selbst ist der Mann … also werde ich mal Google anschmeißen.
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