CMP 170HX: Nvidias eigene Mining-Grafikkarte kommt auf 164 MH/s
Nvidia wartet mit einer neuen Grafikkarte fürs Kryptomining auf. Zhihu-Nutzer "Codefordl" veröffentlichte kürzlich einige Leaks zur CMP 170HX, die auf der GA100-GPU basiert und anders als übliche CMP-Modelle nicht mit Turing- oder Ampere-Karten der Boardpartner erschienen ist, sondern von Nvidia selbst entwickelt wurde.
Dank geleakten Fotos des Zhihu-Nutzers "Codefordl", die von "9550pro" auf Twitter geteilt wurden, ist bekannt geworden, dass Nvidia eine neue Mining-Grafikkarte in Arbeit hat. Es handelt sich dabei um ein Modell, welches über den Kryptomining-Prozessor (CMP) 170HX verfügt, einem umgestalteten A100-Beschleuniger ohne Display-Verbindungen und Funktionalität für Spiele. Laut Videocardz war sich Nvidia unschlüssig, was sie mit defekten GA100-GPUs anfangen sollen, weshalb sie die hoch entwickelten Ampere-GPUs nun an Miner aushändigen wollen. Bei der CMP 170HX soll es sich um das erste eigens von Nvidia entwickelte Design für eine Mining-Karte handeln.
164 MH/s bei einem Turbotakt von 1.410 MHz und 8 GiByte Speicher
Die CMP 170HX besitzt 4.480 CUDA-Kerne. Damit hat sie weniger als die GA100 mit A100-Beschleuniger, welche auf 6.912 Kerne kommt, was 84 Prozent aller aktiven Kerne darstellen soll. Auch in puncto Speichermenge soll die CMP 170HX deutlich abgespeckter sein. Hatten übliche A100-Modelle noch 40 oder 80 GiByte Speicher, so verfüge die 170HX im Vergleich nur über 8 GiByte HBM2e-Speicher, vermutlich in vier Stacks, vermutet Videocardz anhand der Speicheranbindung eines 4.096 Bit Bus, und mit einer maximalen Speicherübertragung von 1.493 GB/s.
Um sicherzugehen, dass die Grafikkarte keinerlei Zweck für Leute erfüllt, die sie nicht ausschließlich fürs Kryptomining benutzen wollen und stattdessen gerne die Computing Power genutzt hätten, liegt ein PCI-E-Interface der ersten Generation mit nur vier Lanes vor, obwohl physisch 16 Lanes vorhanden sind. Anhand der geleakten CPU-Z-Daten lässt sich zudem erkennen, dass die CMP 170HX einen Basistakt von 1.140 MHz und einen Turbotakt von 1.410 MHz vorzuweisen hat.
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Laut Videocardz unterstützt die derzeitige BIOS-Version keine Speicherübertaktung, wodurch eine weitergehende Energieoptimierung für das Mining blockiert werde. Dies sei deshalb so wichtig, weil die Speichergeschwindigkeit eine enorm wichtige Rolle beim Krypto-Mining darstelle. Im Mining-Test des Ethash-Algorithmus kommt die CMP 170HX jedenfalls auf eine Hashrate von 164 MH/s und wird damit ungefähr ihrer Namensbezeichnung gerecht. Videocardz merkt hierzu an, dass es schwer für die Mining-Grafikkarte werden könnte, die 200 MH/s zu erreichen.
Quelle: via Videocardz

Trotzdem hätte ich mir den ein oder anderen Vergleich zu normalen Karten aus der RTX30xx und Quadro Riege gewünscht.
Naja selbst ist der Mann … also werde ich mal Google anschmeißen.