BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

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Mitte Mai meldete BFG, dass man keine Grafikkarten mehr anbieten will - es war offenbar der Anfang vom Ende. Damals hieß es, dass man sich weiterhin um RMA-Ware kümmern wolle, doch in der Praxis scheint dies anders auszusehen.

BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst Quelle: BFG Tech BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst Mitte Mai meldete PC Games Hardware, dass BFG aus dem Grafikkartengeschäft aussteigen will. Damals versicherte man, dass man sich weiterhin um den Support für ältere Grafikkarten kümmern will. Dies scheint wohl nun nicht mehr der Fall zu sein. Im Internet mehren sich die Forenkommentare, in denen BFG nachgesagt wird, dass man sich nicht mehr um defekte Geforce-Grafikkarten kümmert. So wird unter anderem bei hardwarecanucks.com berichtet, dass eingesandte RMA-Ware ohne Reparatur mit einem Schreiben zurückgesendet wird, das auf diesen Umstand hinweist.

BFG Technologies Inc. is in the process of winding down and liquidating its business. Unfortunately, our major supplier would not support our business. As a result, we are returning your graphics card without being able to repair it. We apologize for the inconvenience.

Sollten die Berichte zutreffen, wäre dies besonders ärgerlich, da BFG auf die vertriebenen Geforce-Grafikkarten lebenslange Garantie gewährte. So bleibt BFG-Kunden nur die gesetzliche Gewährleistungsfrist in Deutschland, die über den Händler abgewickelt wird. Anschließend kann man nur noch hoffen, dass die Grafikkarte durchhält. Neben Grafikkarten sind offenbar auch Netzteile betroffen, die fortan nicht mehr von BFG repariert oder ausgetauscht werden.

Quelle: hardwarecanucks.com

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Nehl Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

        Kann man so sehen, oder halt auch nicht. Zumindest darf man im ersten Moment wohl von einer Garantieleistung ausgehen die einen erheblich längeren Zeitraum abdeckt, als er denn marktüblich ist. Wirklich helfen tut aber nur ein Blick ins Kleingedruckte, bevor man mehr Geld für Leistungen ausgibt die auch andere bieten, nur aber nicht so vollmundig anpreisen.

        Bleibt eigentlich nur noch zu erwähnen, dass eine Herstellergarantie einem nur dann wirklich hilft (egal ob 2 Jahre, 5 Jahre oder Lebenslang), wenn der Hersteller "juristisch" noch existiert. Für einen Endverbraucher ist solches aber immer nur sehr schwer absehbar- dafür muss man dann schon die Bilanzen lesen und den Markt gut kennen.
        Etwas Beratung in dieser Hinsicht erwarte ich halt hier von der PCGH - ob man einem Hersteller bei seinen Garantieversprechen trauen kann, oder ob er eher eine finanzschwache Eintagsfliege ist, und man lieber etwas mehr Geld bei einem renommierten lassen sollte. Es gibt aber halt keine Garantie, dass man später seinen Garantieanspruch durchsetzen kann.

        Was die Abwicklung eines Garntiefalls angeht ist meine Erfahrung das idR. bei billiger Hardware (im Verhältnis zu den Kosten einer Reparatur zumeist alles was weniger als 1000€ kostet) einem einfach eine neue gegeben wird. Wird das Modell nicht mehr gefertigt, bekommt man idR. ein neueres Modell gleicher Leistungsklasse, zumeist sogar ein etwas höherwertiges als denn das defekte Teil. Damit wird vermieden dass der Kunde unzufrieden ist und womöglich doch eine richtige Reparatur fordert - und Chips nach produzieren ist nun mal extrem teuer, wenn nicht sogar unmöglich, da die ja auch nur zugekauft werden.
      • Von Nehl Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

        Kann man so sehen, oder halt auch nicht. Zumindest darf man im ersten Moment wohl von einer Garantieleistung ausgehen die einen erheblich längeren Zeitraum abdeckt, als er denn marktüblich ist. Wirklich helfen tut aber nur ein Blick ins Kleingedruckte, bevor man mehr Geld für Leistungen ausgibt die auch andere bieten, nur aber nicht so vollmundig anpreisen.

        Bleibt eigentlich nur noch zu erwähnen, dass eine Herstellergarantie einem nur dann wirklich hilft (egal ob 2 Jahre, 5 Jahre oder Lebenslang), wenn der Hersteller "juristisch" noch existiert. Für einen Endverbraucher ist solches aber immer nur sehr schwer absehbar- dafür muss man dann schon die Bilanzen lesen und den Markt gut kennen.
        Etwas Beratung in dieser Hinsicht erwarte ich halt hier von der PCGH - ob man einem Hersteller bei seinen Garantieversprechen trauen kann, oder ob er eher eine finanzschwache Eintagsfliege ist, und man lieber etwas mehr Geld bei einem renommierten lassen sollte. Es gibt aber halt keine Garantie, dass man später seinen Garantieanspruch durchsetzen kann.

        Was die Abwicklung eines Garntiefalls angeht ist meine Erfahrung das idR. bei billiger Hardware (im Verhältnis zu den Kosten einer Reparatur zumeist alles was weniger als 1000€ kostet) einem einfach eine neue gegeben wird. Wird das Modell nicht mehr gefertigt, bekommt man idR. ein neueres Modell gleicher Leistungsklasse, zumeist sogar ein etwas höherwertiges als denn das defekte Teil. Damit wird vermieden dass der Kunde unzufrieden ist und womöglich doch eine richtige Reparatur fordert - und Chips nach produzieren ist nun mal extrem teuer, wenn nicht sogar unmöglich, da die ja auch nur zugekauft werden.
      • Von Homerclon Volt-Modder(in)
        AW: BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

        Zitat von PCGH_Carsten
        „Lebenslang” bedeutet bei internationalen Anbietern i.d.R., dass während der Lebenszeit des Produkts Garantie gewährt wird. Nun lässt sich darüber natürlich streiten, ob mit Einstellung des Geschäftsbetriebes nicht alle Produkte automatisch „End of Life” gehen.

        Aber natürlich kannst du jederzeit eine in Auflösung befindliche Firma verklagen. Bekommst du Recht, wird deine Forderung als Anteil an der Konkursmasse berechnet und der Insolvenzverwalter teilt nach geltendem Recht die Reste auf. Vielleicht bekommst du so noch ein paar Cent heraus.
        Dann wäre bei Computerhardware eine Garantiezeit von 3-5 Jahren wertvoller als die "Lebenslange".

        Gerade Grafikkarten sind ja sehr schnell wieder vom Markt verschwunden und durch andere ersetzt.

        Oder hab ich das jetzt falsch verstanden?
      • Von Dr. Cox Software-Overclocker(in)
        AW: BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

        Geht BFG nun komplett "down" oder haben die sich nur aus dem Grafikkartenmarkt zurück gezogen?
      • Von Slipknot79 Freizeitschrauber(in)
        AW: BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

        heul
      • Von Pokerclock Kokü-Junkie (m/w)
        AW: BFG: RMA-Abteilung offenbar aufgelöst

        Zitat von PCGH_Carsten
        Aber natürlich kannst du jederzeit eine in Auflösung befindliche Firma verklagen. Bekommst du Recht, wird deine Forderung als Anteil an der Konkursmasse berechnet und der Insolvenzverwalter teilt nach geltendem Recht die Reste auf. Vielleicht bekommst du so noch ein paar Cent heraus.
        Die Regel sind 2-5% der Forderung. Aber auch hier gilt, wer weit oben auf der Liste steht, hat bessere Chancen seine Forderungen zu bedienen.
      Direkt zum Diskussionsende
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