Asus-CEO glaubt: Nachfrage seitens der Krypto-Miner geht zurück
Zum ersten Mal seit dem letztjährigen Sommerloch scheinen sich die Grafikkartenpreise der Ampere- und RDNA-2-Grafikkarten nachhaltig zu beruhigen und viele Modelle sind für verhältnismäßig niedrige Preise lieferbar. Der Asus-CEO führt das auf eine sinkende Nachfrage der Krypto-Miner zurück und erwartet dennoch weiterhin hohe Preise. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Die Preise für Kryptowährungen sind ein heikles Thema für viele PC-Spieler, da eine Korrelation zwischen dem Preis von Grafikkarten und populären Coins vorliegt. Die aktuell wichtigste solcher Währungen, die mit Grafikkarten geschürft wird, ist Ethereum, die momentan bei unter 2.000 € pro Ether rangiert, einem Wert, der zuletzt im vergangenen Juli erreicht wurde. Dieser Trend ist auch Asus-CEO S.Y. Hsu aufgefallen, der sich am Mittwoch über die Grafikkartenpreise geäußert hat.
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"Da die Nachfrage nach Kryptomining auf GPU-Lieferungen langsam zurückgeht, normalisiert sich die Nachfrage nach Grafikkarten auf dem gesamten Markt", war seine Position zur Marktsituation. Seiner Aussage nach liegt das vor allem an dem geplanten und zum wiederholten Mal verschobenen Umstieg von Proof-of-Work zu Proof-of-Stake bei der Kryptowährung Ethereum, wodurch die Nutzung vieler leistungsstarker Grafikkarten obsolet werden soll. Diese Aussichten und die aktuell niedrigen Preisen scheinen einige Miner bereits aus dem Markt getrieben und damit die Nachfrage beruhigt zu haben.
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Die Preise könnten sich dennoch nicht normalisieren, da Hsu nach wie vor eine starke Nachfrage seitens der Spieler erwartet, die Asus unter Umständen auch weiterhin nicht decken kann. Andere große Unternehmen in der Branche sehen die momentane Situation dagegen optimistischer. Corsair erwartet nicht nur sinkende Preise, sondern sogar zur UVP bzw. mit eingeräumten Rabatten unterhalb der UVP.
Quelle: PC-Mag

Das kommende Sommerloch würde auch noch heftig zuschlagen, nur werden sie da weiterhin von den gestörten Lieferketten in China gerettet.
Ich hätte ja sehr gerne meine Grafikkarte nochmal für den Rechner der bei meinen alten Eltern steht, da ich mich dort viel aufhalte und ich mit ihrer Leistung und Geräuschentwicklung sehr zufrieden bin.
Aber das ist völlig ausgeschlossen.
Ich hab vor 15 Monaten mit viel Glück meine MSI RX 6800 XT Gaming X Trio 16G für 940 Schweizer Franken bekommen - das waren damals knapp 860 Euro.
Gut, bei den Schweizern ist es aufgrund der niedrigen Mehrwertsteuer etwas günstiger, aber lassen wir das mal beiseite.
Momentan kann ich die Karte nur für 1140 Euro erwerben.
Das ist doch völlig bescheuert.
Wenn es wirklich so wäre wie behauptet, müßte ich sie eigentlich zumindest für den gleichen Preis erwerben können, wie meine erste Karte.
Teilweise habe ich das Gefühl die Händler versuchen es auszusitzen, in der Hoffnung irgendein negatives Event möge ihnen doch die Preise retten...
Danke!
Von daher sollte man nicht so tun, als würden die Dinger verschenkt.