AMD-Grafiktreiber: Adrenalin 22.9.2 mit Unterstützung für Ryzen 7000
AMDs neue Ryzen-7000-Prozessoren bieten nun integrierte Grafiklösungen und benötigen daher einen Grafiktreiber, um bestmöglich zu funktionieren. Diese Aufgabe kann AMDs Adrenalin 22.9.2 als offizieller Release-Treiber übernehmen. Gleichzeitig bringt dieser einige Spieleoptimierungen mit. Lesen Sie im Folgenden, welche Neuerungen eigentlich noch im Treiber sein sollten und welche Probleme es laut AMD mit ihm geben kann.
Pünktlich zum Launch der Ryzen-7000-Prozessoren am Dienstag hat auch AMD einen neuen Grafiktreiber veröffentlicht, der die integrierte Grafiklösung der Raphael-CPUs unterstützt. AMD Adrenalin 22.9.2 ist damit der offizielle Treiber, um die zwei Compute-Einheiten der iGPU, die in der Spitze maximal mit 2,2 GHz takten, auszulasten. Da AMDs Treibersoftware aber auch gleichzeitig automatische Übertaktungsfunktionen für die Prozessoren anbietet, ist eine tiefgehend modifizierte Version vonnöten. Adrenalin 22.9.2 ist außerdem der offizielle Treiber mit Optimierungen für das Survival-Spiel Grounded, das sich im Early-Access befindet.
Wie immer bei einem neuen Grafiktreiber hat AMD bekannte und noch nicht behobene Probleme aufgelistet, damit die Nutzer abwägen können, ob sich eine Installation für sie lohnt. Problematisch zu sein scheint nach wie vor die Performance-Metrik bei Polaris-Modellen und es kann beim Abspielen von Videos zu Abstürzen kommen, sofern V-Sync im Treiber dauerhaft deaktiviert ist und eine RX-6000-Grafikkarte zum Einsatz kommt. Bei hardwarebeschleunigtem Video-Playback auf RX-6000 kann es zu gedroppten Frames kommen und die Farbdarstellung in der Vorschau von Vegas Pro kann fehlerhaft sein.
AMD wollte auch neue Capture- und Stream-Features vorstellen und das hauseigene Overlay um die Unterstützung von Eyefinity-Konfigurationen erweitern, doch das muss in einer späteren Treiberversion erfolgen. Auch die OpenGL-Problematik bei der Nutzung von HDR-Displays muss in einem kommenden Update behoben werden.
AMDs Adrenalin 22.9.2 misst 539 Megabyte und kann direkt auf AMDs Homepage heruntergeladen werden. Voraussetzungen für die Nutzung sind Radeon-Grafikkarten der RX-400-Reihe oder neuer, eine Mobillösung aus der 600er-Reihe oder neuer bzw. ein AMD-Prozessor mit integrierter Radeon-Grafikeinheit. Eine vollständige Liste zu den Neuerungen kann bei AMD direkt eingesehen werden.
Quelle: AMD & Computerbase
