Phanteks Enthoo Evolv X im Test: Was leistet das 200-Euro-Gehäuse?
Auf der Computex 2018 stellte Phanteks erstmalig den jüngsten Zuwachs der Enthoo-Evolv-Familie, das Evolv vor. Ab dem 26.9. ist der mit einer RGB-Beleuchtung, gläsernen Seitentüren sowie vergrößerten Lufteinlässen am Deckel und an der Vorderseite bestückte Enthoo-Evolv-Nachfolger unter anderem bei Caseking lieferbar. Gut eine Woche vor Verkaufsstart schickt uns der Händler ein Muster des edlen Midi-Towers für einen ausführlichen Test in die Redaktion.
Inhaltsverzeichnis
Die Premium-Gehäuse der Enthoo-Evolve-Reihe des Herstellers Phanteks sind bekannt dafür, ein ansprechendes Design und eine hohe Fertigungsqualität mit einer funktionalen Ausstattung zu kombinieren, die oft auch raffinierte Innovationen bereit hält. Daher wundert es nicht, dass Phanteks die anwesenden Journalisten auf der Computex 2018 mit einem Nachfolger des beliebten Enthoo Evolv überraschte, der nicht nur beim inneren und äußeren Erscheinungsbild, bei der Kühlung und dem Luftfluss sowie der Lüftersteuerung überarbeitet wurde. Mit seinen beiden gläsernen Seitentüren, den als SSD-Halterungen nutzbaren Kabelabdeckungen mit Scharnieren auf der Rückseite des Mainboard-Trays, der per Knopfdruck oder Hauptplatine (Asus Aura Sync/MSI Mystic Light Sync) steuerbaren RGB-Beleuchtung oder der Möglichkeit die Grafikarte vertikal zu montieren, hat das Phanteks Enthoo Evolv X echte und vor allem nützliche Neuerungen auf Lager.
Das wohl interessanteste neue Feature des Phanteks Enthoo Evolve X aber ist die Möglichkeit, eine zweite Hauptplatine unter dem Deckel montieren zu können. Dazu wird allerdings einerseits das Dual-System-Upgrade-Kit (PH-ITXKT) benötigt. Andererseits muss für den gleichzeitigen Betrieb mit zwei Systemen noch das 1.000 oder 1.200 Watt starke Revolt-X-Netzteils zugekauft werden, das über zwei 24- und 8-Pin-Stecker für Mainboards verfügt. Generell bietet Phanteks viel optionales Zubehör an, das den Grundpreis von 200 Euro schnell in die Höhe treiben kann. Wie wir allerdings im folgenden Test feststellen, lässt die Grundausstattung des Phanteks Enthoo Evolv X schon wenige Wünsche offen. Lediglich für sehr spezielle Extras wie das GPU-Riser-Kabel oder das bereits erwähnte Zubehör, um zwei Rechner im Premium-Midi-Tower zu vereinen, muss der PC-Bauer erneut ins Portemonnaie greifen.
Phanteks Enthoo Evolv X: Sehr gute Ausstattung mit nützlichen Neuerungen
Quelle: PC Games Hardware
Phanteks Enthoo Evolv X: Das neue Enthoo-Evolv-Modell im Test (3)
Wie beim Vorgänger Enthoo Elvov hat der PC-Konstrukteur auch beim Enthoo Evolv X die Möglichkeit, den 65 Liter großen Innenraum frei von Laufwerken zu halten, um beispielsweise die hinter den mitgelieferten Frontlüftern platzierten Plastikabdeckungen ergänzend zum Kabelmanagement zu nutzen. Alternative Montagemöglichkeiten befinden sich im vorderen Bereich der Netzteilkammer, dort ist Platz für zwei einzelne oder zwei aufeinander gesteckte Laufwerkskäfige. Jeder der vier mitgelieferten Käfige, die sich dank Einrastmechanik einfach aus- und einbauen lassen, nimmt ein 3,5-Zoll- oder 2,5-Zoll-Laufwerk auf. Ein weiterer Montageplatz für insgesamt sechs 2,5-Zoll-HDDs/SSDs befindet sich auf den mit Scharnieren befestigten Metallblenden, welche die verlegten Kabel (vertikal) respektive die in die Netzteilkammer eingebauten 3,5/2,5-Zoll-Kombikäfige (horizontal) verbergen. Wer für ca. 9 Euro die passende Halterung erwirbt, kann bis zu drei weitere SSDs an der Rückseite der Mainboard-Tray anbringen. Nach dem Entfernen der Abdeckung mit Schiebemechanismus im Inneren des Enthoo Evolv X, kann man im Gegenzug bis zu sechs der 3,5/2.5-Zoll-Kombikäfige an den Halterungen vor dem Mainboard befestigen. Wenn alle dafür benötigten Festplattenkäfige dazugekauft werden, lassen sich summa summarum neun 2,5-Zoll- und zehn 3,5-Zoll-Lafwerke in das Enthoo Evolv X einbauen. Ein 5,25-Zoll-Einbauschacht ist wie bei einem Großteil der aktuellen Gehäusemodelle auch bei Phanteks' Midi-Tower nicht vorhanden.
Phanteks Enthoo Evolv X: Innenraum im Detail
Lüfterplätze sind im Phanteks' Enthoo Evolv X ebenfalls reichlich vorhanden. Im Frontbereich können drei 140-mm- oder 120-mm-Lüfter hinter den magnetischen Staubschutz angebracht werden, zwei 140-mm-Modelle (Phanteks PH-F140MP 3-Pin-Version) sind vorinstalliert. Im ebenfalls staubgeschützten Deckel ist Platz für drei 120-mm-Propeller (alternativ 2 × 140 mm) und der vorhandene 140-mm-Hecklüfter kann gegen eine kleinere 120-mm-Variante getauscht werden. Die Ausstattung hält aber noch weitere Highlights bereit: Eines ist sicher die RGB-Beleuchtung in Form von zwei LED-Leisten, die rechts und links in die Innerseite der Frontabdeckung aus Aluminium geklebt sind. Die Steuerung der LEDs erfolgt entweder über das mit einer klappbare Abdeckung versehene Frontpanel (Color-Mode, Cycling) oder per Software über das Mainboard - ASUS Aura Sync und MSI Mystic Light Sync Rainbow werden unterstützt. Ein weiteres Highlight des Enthoo Evolv X ist die Möglichkeit, Grafikkarten mit einer Triple-Slot-Bauhöhe vertikal einbauen zu können. Dazu benötigt man allerdings die vertikale Grafikkartenhalterung mit einem 22 cm langem PCIe-x16-Riser-Kabel, die mit ca. 40 Euro zu Buche schlägt. Weitere Extras, die für die sehr gute Ausstattungsnote von 1,39 sorgen, sind die beiden Seitentüren aus Glas, die per PMW-Signal vom Mainboard geregelte Lüftersteuerung, die mitgelieferte Halterung für einen Reservoir-Behälter, die Grafikartenhalterung sowie das Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen.
Phanteks Enthoo Evolv X: Viel Platz für alle Komponenten und Radiatoren
Obwohl das Phanteks Enthoo Evov X nur ein Midi-Tower ist, steht hier viel Platz für den Einbau der Hardware zur Verfügung. Bleibt der Innenraum frei von Laufwerken, darf die GPU, unabhängig vom Einbau, bis zu 43,5 cm lang sein. Der Prozessorkühler hingegen darf eine Bauhöhe von 19,0 cm nicht übersc0hreiten. Befinden sich im vorderen Bereich der Netzteilkammer zwei aufeinandergestapelte 3,5/25-Zoll-Kombikäfige, ist die Länge des Stromgebers auf immer noch ausreichende 19,5 cm beschränkt. Beim Einbau von Radiatoren gibt es ebenfalls Limitierungen: Ein an der Front montierter 140/280/420-mm-Radiator darf maximal 9,5 cm hoch sein und ein oberhalb der Hauptplatine im Deckel positionierter 120/240/360-mm-Wärmetauscher eine Höhe von 6,5 cm nicht überschreiten.
Damit der Einbau von Radiatoren besonders einfach über die Bühne geht, hat sich die niederländische Gehäuseschmiede interessante Lösungen einfallen lassen. So kann der Wärmetauscher im Deckel bequem außerhalb des Towers auf einer herausnehmbaren Halterung montiert werden, die auch über Befestigungen für Kabel verfügt. Ein weiteres nützliches Extra sind die Aussparungen für Einfüllstutzen ("Fill Port") im Deckel und Ablassventile an der Front ("Drain Port"). Als hilfreich beim Hardware-Einbau hat sich zudem die Netzteilhalterung erwiesen. Nachdem der Stromgeber dort fixiert ist, kann er unkompliziert von der Rückseite aus in die Netzteilkammer geschoben werden. Modulare Netzteil lassen sich sogar ohne Kabelstränge einbauen und dann nachträglich damit bestückten. Lob erntet das schnittkantenfreie und verwindungssteife Enthoo Evolv X auch für sein Kabelführungssystem mit seinen Klettverschlüssen. Zusammen mit einer abdeckbaren Durchführung für Kabel auf der Netzteilkammer und den verschiebbaren Abdeckungen im Innenraum lassen sich alle Strippen im Enthoo Evolv X optimal und sauber verlegen.
Phanteks Enthoo Evolv X: Gut bis sehr gute Kühlleistung bei zu hoher Geräuschkulisse
Quelle: PC Games Hardware
Phanteks Enthoo Evolv X: Das neue Enthoo-Evolv-Modell im Test (12)
Sowohl bei der Ausstattung (1,39) als auch bei den Eigenschaften (1,33) erzielt der Nachfolger des Enthoo Evolv eine Wertung mit einer Eins vor dem Komma. Damit auch die finale Note besser als gut ausfällt, muss der nicht gedämmte Midi-Tower nicht nur eine sehr gute Kühlleistung abliefern, die drei mitgelieferten Lüfter (PH-F140MP 3-Pin Version) müssen ihren Dienst auch mit einer möglichst geringen Lautheit verrichten. Um die Kühlleistung und die Lüfterlautheit zu überprüfen, führen wir die bei unseren Gehäusetests üblichen Messungen durch. Unser Testsystem besteht aus einem Core i7-6700K, einer Asus-Mini-ITX-Platine mit Z170-Chipsatz, der Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Celsius Temp-Target), 2 × 8 GiByte DDR4-2133-RAM, dem Thermalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard) sowie dem Corsair RM 550X (ATX-Netzteil mit 550 Watt). Um die Temperatur- und Lautheitswerte zu ermitteln, heizen wir bei einer Raumtemperatur von 24 Grad Celsius den laufwerksfreien Innenraum des Phanteks Enthoo Evolv X mithilfe eines Witcher-3-Spielstandes (1.920 × 1.080, maximale Details außer Hairworks) über eine Stunde auf.
Bildergalerie
Die Werte, die wir anschließen ablesen, passen zumindest was die Kühlleistung betrifft in das bisher gewonnene positive Bild. Der Core i7-6700K wird mit 63 Grad Celsius gerade einmal 3 Grad Celsius wärmer als im offenen Aufbau. Die Grafikkarte wird bei Volllast mit 68 Grad Celsius sogar nur 1 Grad Celsius wärmer, als wenn sie offen, beispielsweise auf einem Benchtable, zum Einsatz käme (67 °C). Ihr Takt liegt dabei bei sehr guten 1.848 MHz und der Lüfter dreht mit lediglich 2.007 U/min. Auch die Innenraumtemperatur beträgt gerade einmal 33,6 °C. Das führt zu einer gut bis sehr guten Zwischenwertung für die Kühlleistung von 1,78. Diese Note wird jedoch teuer, respektive mit einer hohen Geräuschkulisse erkauft. Da weder die Front noch der Deckel gedämmt sind, produziert das mitgelieferte Lüftertrio eine Lautheit von 2,5 Sone (50 cm Abstand frontal) und 2,3 Sone (schräg vorne [45-Grad-Winkel]). Das führt zu einer Lautheitswertung von 3,88 die sich massiv auf die Leistungsnote auswirkt. Die liegt dann nur noch bei 2,86 was wiederum zur Konsequenz hat, dass die finale Wertungsnote für das Enthoo Evolv X mit 2,24 niedriger als erwartet ausfällt. Käufern des Phanteks Enthoo Evolv X empfehlen wir auf jeden Fall, die Steuerung dazu zu nutzen, die Lüfter auf 7 Volt eventuell auch 5 Volt Betriebsspannung zu drosseln oder den Temperaturwert, ab dem die Lüfter mit voller Drehzahl rotieren, zu erhöhen. Beides erfordert ein wenig Ausprobieren und die Hardware wird wahrscheinlich auch wärmer. Die angenehmere Geräuschkulisse rechtfertigt den Aufwand auf jeden Fall.
Phanteks Enthoo Evolv X - das Fazit
Wenn Sie sowieso eine Wasserkühlung einbauen wollen oder für eine gut bis sehr gute Kühlung eine erhöhte Geräuschkulisse in Kauf nehmen, dann können wir ihnen das mit 200 Euro nicht gerade günstige Enthoo Evolv X uneingeschränkt empfehlen. Wer nicht gerade die sehr kostspielige Sonderausstattung (GPU-Riser-Kabel, Halterung für Mini ITX-Platine und passendes Netzteil) nutzen möchte, der wird mit der Ausstattung, die das Enthoo Evolv X ab Werk bietet, glücklich. Die vielen nützlichen Dinge, die den Einbau der Hardware sehr erleichtern, machen den mit nur wenig Plastik gefertigten Midi-Tower ebenfalls empfehlenswert. Einziger Kritikpunkt bleibt das Betriebsgeräusch, das der Käufer mit einer gezielten Lüftersteuerung sicherlich noch hörbar senken kann.
| Gehäuse | Enthoo Evolv X |
|---|---|
| Hersteller (Webseite) | Phanteks (www.phanteks.com/Vertrieb: www.caseking.de) |
| Link zum PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/1880445 |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis (getestete Version) | Ca. € 200,-/ausreichend (beide Seitenteil aus Glas, keine Dämmung) |
| Version ohne Fenster/ohne Dammung/Lüfter | N. v./n. v./n. v. |
| Ausstattung (20 %) | 1,39 |
| Plätze für Laufwerke | 4 × 3,5/2,5 Zoll, 6 × 2,5 Zoll |
| Erweiterungs-Slots (Blende) | Sieben + drei (GPU-Riser) |
| Handbuch | Sehr ausführlich |
| Lüfterplätze | Deckel: 2 × 140 mm oder 3 × 120 mm, Front: 3 × 140/120 mm, Heck: 1 × 140/120 mm , Seite:-, Boden:- |
| Vorhandene Lüfter | 3 × 140 mm (2 × Front, 1 × Heck) |
| Frontanschlüsse | 1 × USB 3.1, 2 × USB 3.0, Audio |
| Besonderheiten | Beide Seitenteiltüren aus Glas, RGB-Beleuchtung (Leuchtstreifen an der Front mit Steuerung am Frontpanel), Netzteilkammer (zweigeteilter Innenraum), SSD-Halterungen auf der Rückseite des Mainboard-Trays mit Scharnieren, Hecklüfter für Radiator verschiebbar, Halterung für Reservoir-Behälter (WaKü), Staubschutz am Boden mit Schiebemechanismus, magnetischer Staubschutz an der Front, Grafikartenhalterung, Lüftersteuerung mit PWM-Hub, Kabelführungssystem mit Klettverschlüssen und verschiebbaren Abdeckungen |
| Eigenschaften (20 %) | 1,33 |
| Material (nicht gewertet) | Stahl (Chassis), Aluminium (Front), Glas (Seitenteile) und Kunststoff |
| Gewicht (Nicht gwertet) | 15,0 kg |
| Abmessungen (H x B x T)/Volumen | 52,0 × 24,0 × 52,0 cm/64,9 Liter |
| Platz für Grafikkarte/CPU-Kühler | 43,5/19,0 cm |
| Verarbeitung allgemein/Schnittkanten/Verwindungssteifheit | Sehr gut/sehr gut/sehr gut |
| Zusammenbau * | Sehr gut: Da die paarweise montierbaren 3,5/2,5-Laufwerkshalterungen auch in der Netzteilkammer Platz finden und die Befestigungsmöglichkeiten für SSDs auf der Rückseite der Mainboard-Trays platziert sind, ist sehr viel Raum für den Einbau der Platine und der GPU vorhanden. Modulare Netzteil können mithilfe der an der Hinterwand fixierten Halteplatte ohne Kabelstränge eingebut und dann nachträglich damit bestückt werden. Das aus Klettstreifen, speziellen Durchlässen und Adeckung bestehende Kabelmanagementsystem ist eine Klasse für sich und garantiert ein aufgeräumtes Inneres. |
| Besonderheiten beim Zusammenbau | 3,5/2,5-Zoll-Kombi-Laufwerkhalterung herausnehmbar, SSD-Halterungen an der Rückseite des Mainboard-Trays demntierbar, Zweikammersystem, Aussparung hinter dem Sockel, Aussparungen für Kabeldurchführungen, sehr gute Entkoppelung der HDDs, Lüftersteuerung per PWN-Signal vom Mainboard |
| Praxisprobleme | Keine |
| Kompatibilitätstest | XL-ATX passt nicht |
| Leistung (60 %) | 2,83 (Kühlleistung: 1,78/Lüfterlautheit: 3,88) |
| Temperatur CPU | 63,0 °C |
| Temperatur GPU (Lüfterumdrehzahl/Takt) | 68,0 °C (2.007 U/min/1.848 MHz) |
| Temperatur Innenraum Gehäuse/M.2-SSD | 33,6 °C/55,0 °C |
| Lautheit der Lüfter, 50 cm Abstand frontal/schräg vorne (45-Grad-Winkel) | 2,5/2,3 Sone |
| FAZIT | 2,24 |
| Pro und Contra: | + Sehr umfangreichste Ausstattung |
| + Gut bis sehr gute Kühlleistung (CPU, GPU, Innenraum) | |
| - Lautheit Lüfter bei Lastszenario zu hoch | |
| * System: Intel Core i7-6700K, Intel Z170, Gigabyte Geforce GTX 1070 OC Edition (83 Grad Temp-Target), 2 x 8 GiByte DDR4-2133-RAM, Themalright AXP-100 (Q-Fan-Profil: Standard), Corsair Corsair RM 550X/550 Watt (ATX), Umgebungstemperatur: 24 °C |

Ein absolutes Traumgehäuse.
Steht seit paar Tagen auf meinem Schreibtisch.
Massiv, hochwertig, eine Augenweide!
Die verbauten LED wirken so clean und edel.
Schicker als jeder nachgerüsteter LED-Streifen!
Habe da gerade was Neues zum Gehäuse im Netz gefunden. Für die, welche es interessiert.
Ich hoffe ich darf den Link mal hier rein setzen:
Phanteks Evolv X Case Review: Dual-System, Thermals, & Quality | GamersNexus - Gaming PC Builds & Hardware Benchmarks
2,5 bzw. 2,3 sone Lautheit ?? Besitze aktuell ein Enthoo Primo und liebäugle schon ein weilchen mit dem Evolv X. Ich kann aber mit dem Lautheitswert (sone) nix anfangen. Lässt sich das irgendwie mit einer Radiolautstärke vergleichen ?
bevor wir unsere Testmethoden vor gut zwei Jahren renoviert und unser Testsystem neu aufgesetzt haben (siehe http://www.pcgameshardwar...), haben wir für die Kühlungs- und Lautheitstest alle mitgelieferten Lüfter ausgebaut und dann vier bis fünf Referenzlüfter in das Gehäuse eingebaut. Dort wurde dann die Kühlung und Lautheit bei 12 Volt Lüfterspannung sowie die Lautheit zusätzlich bei 7 Volt Lüfterspannung gemessen und alles zu einer Leistungsnote zusammengefasst.
Dieses Messverfahren halten wir alledings nicht für praxisnah, da der "normale" Käufer kein Gehäuse erwirbt, um dann alle mitgelieferten Lüfter zu entfernen und weiteres Geld für Austauschlüfter auszugeben. Wir testen die Gehäuse im Auslieferungszustand und messen wie gut die mitgelieferten Lüfter kühlen und welche Lautheit dabei entsteht. Du diesem Zweck werden alle Propeller an die Lüftersteuerung der Platine angschlossen und das Profil "Standard" ausgewählt (siehe Link oben). So stellen wir einen direkten Bezug zwischen der Kühlleistung der Lüfter und ihrer dadurch bedingten Drehzahl her, die sich dann natürlich auch auf die Lautheit auswirkt. Dazu muss gesagt werden, dass in die Lautheitsmessung indirekt auch die durch den CPU- und GPU-Kühler produzierte Geräuschkulisse mit einfließt. Kurzum, unsere Messungen sind praxisorientiert und spiegeln die Temperaturen und die Lautheit wieder, die der Käufer zu erwarten hat, wenn er das Gehäuse sozusagen "Out of the Box" nutzt.
Ich hoffe diese Argumentation ist verständlich und die Praxisnähe nachvollziehbar
MFG
Frank Stöwer
gäbe es vielleicht die Möglichkeit beide Methoden anzuwenden? Ist zwar Zeitaufwändig aber es wäre interessant, gerade wenn es sich um gedämmte oder preislich gehobenen Gehäuse handelt. Wer sich ein Gehäuse um 200€ kauft ist höchstwahrscheinlich bereit in andere Lüfter zu investieren oder steigt gleich auf eine Wasserkühlung mit dazugehörigen Lüftern um. Natürlich macht eine Referenzlautstärkenmessung bei einem 60€ Case weniger Sinn aber bei einem High-End Gehäuse wie dem Evolv X würde mich die Lautstärke mit genormten Lüftern (Silent Wings, Noctua, etc.) schon sehr interessieren.
Hallo,
bevor wir unsere Testmethoden vor gut zwei Jahren renoviert und unser Testsystem neu aufgesetzt haben (siehe http://www.pcgameshardwar...), haben wir für die Kühlungs- und Lautheitstest alle mitgelieferten Lüfter ausgebaut und dann vier bis fünf Referenzlüfter in das Gehäuse eingebaut. Dort wurde dann die Kühlung und Lautheit bei 12 Volt Lüfterspannung sowie die Lautheit zusätzlich bei 7 Volt Lüfterspannung gemessen und alles zu einer Leistungsnote zusammengefasst.
Dieses Messverfahren halten wir alledings nicht für praxisnah, da der "normale" Käufer kein Gehäuse erwirbt, um dann alle mitgelieferten Lüfter zu entfernen und weiteres Geld für Austauschlüfter auszugeben. Wir testen die Gehäuse im Auslieferungszustand und messen wie gut die mitgelieferten Lüfter kühlen und welche Lautheit dabei entsteht. Du diesem Zweck werden alle Propeller an die Lüftersteuerung der Platine angschlossen und das Profil "Standard" ausgewählt (siehe Link oben). So stellen wir einen direkten Bezug zwischen der Kühlleistung der Lüfter und ihrer dadurch bedingten Drehzahl her, die sich dann natürlich auch auf die Lautheit auswirkt. Dazu muss gesagt werden, dass in die Lautheitsmessung indirekt auch die durch den CPU- und GPU-Kühler produzierte Geräuschkulisse mit einfließt. Kurzum, unsere Messungen sind praxisorientiert und spiegeln die Temperaturen und die Lautheit wieder, die der Käufer zu erwarten hat, wenn er das Gehäuse sozusagen "Out of the Box" nutzt.
Ich hoffe diese Argumentation ist verständlich und die Praxisnähe nachvollziehbar
MFG
Frank Stöwer