NZXT Phantom im Kurz-Test - Trifft ausgefallenes Design auf gute Leistung?

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Die Gehäuse von NZXT sind bekannt für ein Design, das sich deutlich vom Einheitsbrei unterscheidet. Auch das neue Phantom macht da keine Ausnahme. PC Games Hardware hat sich das Gehäuse für einen Test geschnappt und sagt Ihnen, ob sich die 140-Euro-Investition lohnt.

Die Lüftersteuerung des Phantom bietet fünf Anschlüsse, die jeweils mit bis zu 25 Watt belastet werden können. Piktogramme neben den Reglern und an den Kabeln zeigen, welche Lüfter mit welchem Schieber gesteuert werden. Quelle: PC Games Hardware Die Lüftersteuerung des Phantom bietet fünf Anschlüsse, die jeweils mit bis zu 25 Watt belastet werden können. Piktogramme neben den Reglern und an den Kabeln zeigen, welche Lüfter mit welchem Schieber gesteuert werden. Als Bonus für Nutzer mit einem wassergekühlten System legt NZXT dem Phantom zusätzliche Halterungen bei, mit denen Sie einen Radiator unter den Lüftern im Deckel anbringen können. Quelle: PC Games Hardware Als Bonus für Nutzer mit einem wassergekühlten System legt NZXT dem Phantom zusätzliche Halterungen bei, mit denen Sie einen Radiator unter den Lüftern im Deckel anbringen können. NZXT ist bekannt dafür, dass sich die Gehäuse des Herstellers optisch von der Masse der Konkurrenten abheben. In der von uns getesteten Farb-Version (es gibt auch noch Rot und Schwarz) haben die Designer eine ansprechende Mischung aus Weiß als Grundfarbe mit schwarz gehaltenen Akzenten entworfen. Auch wenn das Aussehen Geschmackssache ist, haben die Amerikaner mit dem Phantom ein gutes Gesamtpaket geschnürt. Die Kunststofffront mit der rechts angeschlagenen Tür lässt nur wenig von den Laufgeräuschen nach vorne aus dem Gehäuse dringen. Seitlich ist die Dämmung weniger gut, denn hier gibt es zwei 120-mm-Lüfter sowie eine mit feinem Lochgitter verkleidete Befestigungsmöglichkeit für einen 230-mm-Lüfter. Eine Lüftersteuerung mit fünf Reglern auf der Oberseite des Gehäuses erlaubt es Ihnen, die Drehzahl von fünf Lüftern individuell einzustellen.

Beim Belüftungskonzept setzt NZXT im Phantom ab Werk drei 120- sowie einen 200-Millimeter-Lüfter im Seitenteil (2 x 120 mm), dem Heck (120 mm) und dem Deckel (200 mm) ein. Weitere Montageplätze finden sich in der Front (1 x 140 mm) und im Deckel (1 x 100 mm). Alternativ zu den beiden 120-Millimeter-Lüftern können Sie im Seitenteil auch ein 230-Millimeter-Modell einsetzen.

Zu den technischen Merkmalen des Phantom gehören fünf 5,25-Zoll-Laufwerksschächte sowie sieben 3,5-Zoll-Montageplätze. Zudem bietet der Mainboard-Tray eine Aussparung zur einfacheren Montage von CPU-Kühlern mit Backplate und Öffnungen für ein sauberes Verlegen von Kabeln außer Sicht. Der Innenraum ist groß genug, um Hauptplatinen bis hin zum E-ATX-Format aufzunehmen. Die maximale Länge für Grafikkarten wird mit 36 Zentimeter. Das ganze Paket misst 223 x 541 x 625 Millimeter und bringt aufgrund der Stahlkonstruktion 10,7 Kilogramm auf die Waage.

NZXT Phantom im Kurz-Test: Fazit
Mit 140 Euro kostet das Phantom mehr als die meisten anderen Gehäuse, die NZXT auf den Markt gebracht hat; es bietet dafür aber auch eine gute Leistung. Im PCGH-Preisvergleich ist das NZXT Phantom derzeit ab gut 130 Euro gelistet. Caseking verlangt für die drei Varianten (rot, weiß, schwarz) 140 Euro. Besonders gut gefallen haben uns die starke Lüftersteuerung, die pro Regler 25 Watt verträgt, sowie der im Lieferumfang enthaltene Montagesatz für den 240er-Radiator. Wer sich mit dem ungewöhnlichen Design anfreunden kann und ein Gehäuse möchte das sich, auch dank des Farbkonzepts, von anderen Produkten auf dem Markt stark abhebt, sollte einen Blick auf das Phantom riskieren.

NZXT Phantom im Kurz-Test: Testmethode und -systeme
Für die unterschiedlichen Gehäuse-Größen nutzen wir auch individuelle Testsysteme. Für normale Big- und Midi-Tower setzen wir auf einen Intel Core 2 Quad Q9550 mit Standardtakt in Kombination mit einer Geforce GTX 260-192. Beide sitzen zusammen mit 4 GiByte RAM auf einem ATX-Mainboard mit P45-Chipsatz. Die Kühlung des Prozessors übernimmt ein Scythe Zipang. Beim Test von Micro-ATX-Gehäusen kommt eine Hauptplatine im entsprechenden Format zum Einsatz. Darauf arbeiten ein von einem Scythe Big Shuriken gekühlter Core i7-860 und eine kompakte Geforce 9500 GT mit Single-Slot-Kühllösung. Zu guter Letzt gibt es noch das Asus AT3N7A-I mit Intel-Atom-Prozessor und Nvidia-Ion-Chip, das unser Mini-ITX-Testsystem darstellt. Alle vorinstallierten Lüfter der Gehäuse werden direkt an das Netzteil angeschlossen, außer wenn eine Lüftersteuerung zur Verfügung steht. Sollte dies der Fall sein, setzen wir, um für unsere Tests vergleichbare Ergebnisse zu erhalten, die Drehzahl auf volle Leistung. Die Systeme werden jeweils in zwei Lastzuständen getestet. Neben der Anzeige des Windows-Desktops kreieren wir mit Core Damage für die CPU und dem Extreme Burning Mode von Furmark für die GPU ein Worst-Case-Szenario, das Temperaturen verursacht, die im normalen Spielbetrieb kaum zu erreichen sind. In beiden Fällen lassen wir die Rechner erst die Luft im Inneren aufwärmen, bevor wir unsere Lautstärke- und Temperaturmessungen durchführen. Die Lautheit zeichnen wir in frontaler und seitlicher Position aus einer Entfernung von 50 Zentimetern auf.

Produkt Phantom
Hersteller (Webseite) NZXT (www.nzxt.de)
Bezugsquelle Caseking
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. 140,- Euro/befriedigend
Upgrade-Tipp der Redaktion -
Ausstattung 2,38
Montageplätze insgesamt 5 (5,25 Zoll), 7 (3,5 Zoll)
… davon von außen zugänglich 5 (5,25 Zoll)
Lüfterplätze 1 x 230 mm (Seite), 2 x 200 mm (Deckel), 1 x 140 mm (Front), 3 x 120 mm (Heck, Seite)
Vorhandene Lüfter 1 x 200 mm (Deckel), 3 x 120 mm (Heck, Seite)
Modding Lüftersteuerung (5 x 25 W), Wakü-Schlauchausgänge, werkzeuglose Festplatten-, Laufwerks- und Steckkartenbefestigung, Front-Tür
Netzteil mitgeliefert? (Position) Nein (unten)
Frontanschlüsse 2 x USB 2.0, 1 x E-SATA, Audio
Erweiterungs-Slots 7
Eigenschaften 2,09
Material Stahl
Gewicht 10,7 Kilogramm
Abmessungen (B x H x T) 223 x 541 x 625 mm
Verarbeitung/Verwindungssteifheit Sehr gut/gut
Platz für Grafikkarten 36 cm
Kompatibilitätstest bestanden? Ja
Leistung 1,97
CPU-Temperatur (Leerlauf) 45 Grad Celsius
Grafikkartentemperatur (Leerlauf) 44 Grad Celsius
Festplattentemperatur (Leerlauf) 31 Grad Celsius
Lautstärke (Leerlauf, frontal) 2,8 Sone
Lautstärke (Leerlauf, seitlich) 4,7 Sone
CPU-Temperatur (Last) 63 Grad Celsius
Grafikkartentemperatur (Last) 66 Grad Celsius
Festplattentemperatur (Last) 32 Grad Celsius
Lautstärke (Last, frontal) 5,0 Sone
Lautstärke (Last, seitlich) 4,8 Sone
Fazit Pro: Sehr gute Lüftersteuerung
  Pro: Radiatorhalterungen
  Contra: Seitliche Geräuschdämmung
Wertung 2,06
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PCGH-Wertung

2,06
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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von E_Dog Kabelverknoter(in)
        Habs mir gestern bestellt und freu mich schon riesig drauf.
        Das wird ein langes WE.
        Denn geduld ist nicht gerade meine grösste Tugend
      • Von E_Dog Kabelverknoter(in)
        Habs mir gestern bestellt und freu mich schon riesig drauf.
        Das wird ein langes WE.
        Denn geduld ist nicht gerade meine grösste Tugend
      • Von Gelenkwurm35 PC-Selbstbauer(in)
        ich habs auf gamescom gesehen und dann gleich am realease bestellt! also wer sich ein futuristisches gehäuse wünscht greift sofort zu! reichlich platz für hardware etc und lüftersteuerrung is genial.. sieht immer wieder schick aus..
      • Von Killerspray Komplett-PC-Käufer(in)
        Also ich bin mir nicht ganz sicher welches ich mir zulegen soll.
        Das Brachial ausehende HAF X (von dem ich schon eins hab) oder der Mini Kühlschrank Phantom.
        Welches ist besser?
      • Von VVeisserRabe Software-Overclocker(in)
        Hat mich beim ersten hinsehen irgendwie an alienware erinnert, vermutlich wegen der tür
        Die lüftersteuerung find ich gut, allerdings wär ein 6. Regler schön gewesen
      • Von winpoet88 Freizeitschrauber(in)
        Also mir gefällt das Design vom Phantom.....ist mal was anderes...sogar in weiss !!

        Greets Winpo8T
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