Stahl-Midi-Tower mit mächtigem 250-Millimeter-Lüfter

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Dass der Netzteil-Spezialist Enermax auch Gehäuse herstellt, hat sich mittlerweile schon herumgesprochen. Nun stellen die Taiwanesen mit dem Phoenix Neo einen neuen Midi-Tower vor.

Das Enermax Phoenix Neo. (Bild. PCGH) Das Enermax Phoenix Neo. (Bild. PCGH) Der Phoenix Neo ist ein vergleichsweise dezenter Midi-Tower und ist in zwei Versionen je nach farblichem Geschmack erhältlich. Der komplett schwarze Tower hat zwei rot beleuchtete Lüfter, während die Variante mit den silbern abgesetzten Details über passende, blau beleuchtete Lüfter verfügt. Der 120-Millimeter-Luftquirl an der Front besitzt in beider Modellen einen auswaschbaren Staubfilter, während sein 250-Millimeter-Pendant an der Seitentür mit einer Drehzahlregelung und einem Ein-/Ausschalter für die Beleuchtung ausgestattet ist. Zusätzlich kann man über einen Schalter die Drehrichtung bestimmen.

Der 250-Millimeter-Lüfter lässt sich regeln, abschalten und umkehren. (Bild. PCGH) Der 250-Millimeter-Lüfter lässt sich regeln, abschalten und umkehren. (Bild. PCGH) Ander Oberseite des Phoenix Neo sind vier USB-2.0-Anschlüsse, sowie Audio-Ports und eine E-SATA-Buchse angebracht. Die Aluminiumblenden an der Front sind im Gegensatz zum Thermaltake Armor starr und bieten den eingebauten Laufwerke genug Platz, um problemlos öffnen zu können. À propos Laufwerke: In zwei der fünf externen 5,25-Zoll-Schächte sind Laufwerksklappen integriert um das Design der Front nicht durch andersfarbige Laufwerke zu verschandeln, während für 3,5-Zoll-Geräte ein externer, sowie vier interne Einbauplätze zur Verfügung stehen.

Der Festplattenkäfig des 8,1 Kilogramm schweren Enermax Phoenix Neo besteht aus zwei Teilen, von denen leider nur einer ausbaubar ist. Im oberen 3,5-Zoll-Käfig findet ein externes Laufwerk und eine Festplatte Platz, während weitere drei Datenträger im unteren - um 90 Grad in der Horizontalen gedrehten - HDD-Käfig eingebaut werden können. Dieser kann zwar ausgebaut werden, leider ist hierfür jedoch zwingend Werkzeug nötig, da der Käfig mit normalen Schrauben fixiert ist. Thumbscrews oder gar ein Hebelmechanismus wären an dieser Stelle besser und sicher nicht übermäßig teurer in der Herstellung gewesen.

Der Innenraum des Enermax Phoenix Neo. (Bild. PCGH) Der Innenraum des Enermax Phoenix Neo. (Bild. PCGH) Generell ist die Modularität des Stahl-Towers ein zweischneidiges Schwert. Laufwerke und Steckkarten haben zwar Mechanismen für den schraubenlosen Einbau, doch der nicht herausnehmbare Mainboardschlitten und der bereits erwähnte Festplattenkäfig trüben das Bild. Insgesamt hat Enermax hier gute Ansätze leider nicht mit der letzten Konsequenz zu Ende gebracht. Ein weiteres Detail im Innenraum, welches immer mehr zum Standard wird, sind die Löcher zur Durchführung von Wasserkühlungs-Schläuchen.

Fazit: Enermax Phoenix Neo

Das neue Enermax-Gehäuse ist ein relativ unspektakulärer Midi-Tower, dessen einzige Highlights der 250-Millimeter-Lüfter in der Seitenwand und die vier USB-2.0-Ports an der Oberseite - die meisten Gehäuse haben nur zwei - darstellen. Auf der anderen Seite leistet sich der Stahl-Tower nur wenige Patzer. Die Verarbeitung und die Stabilität sind für die Preisklasse ordentlich, nur die mangelnde Modularität von Mainboardschlitten und HDD-Käfig trüben das ansonsten gute Gesamtbild. Wer einen soliden Midi-Tower im zeitlosen Design sucht, kann bedenkenlos zugreifen. Der Preis für das Phoenix Neo variiert zwischen etwa 75 und 90 Euro.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von saarlandurpils Freizeitschrauber(in)
        Dringend! Kann mir jemand sagen ob da ein Noctua NH-D14 rien passt? Wollt mir das Gehäuse zulegen und weiß nicht ob es wegen dem Seitenlüfter passt.

        Hat sich erledigt, passt nit!
      • Von saarlandurpils Freizeitschrauber(in)
        Dringend! Kann mir jemand sagen ob da ein Noctua NH-D14 rien passt? Wollt mir das Gehäuse zulegen und weiß nicht ob es wegen dem Seitenlüfter passt.

        Hat sich erledigt, passt nit!
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