[PLUS] Vergleichstest von 9 Midi-Gehäusen
PCGH Plus: In dieser Ausgabe testen wir neun verschiedene Midi-Tower-Gehäuse im mittleren bis hohen Preissegment von rund 60 bis 230 Euro mit RGB-Beleuchtung oder verglasten Seitenteilen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 02/2021.
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Die goldene Mitte?
Die Gehäuse-Trends 2020 bleiben auch im Jahr 2021 noch erhalten. Hersteller setzen nach wie vor auf beleuchtete Lüfter und verglaste Seitenteile. Manche Modelle bieten auch eine Komplettverglasung oder, wenn die Komponenten etwas kühler bleiben sollen, eine Mesh-Front. Dies ist eine Tendenz, die wir im letzten Jahr immer mehr beobachten konnten, gerade weil Hardware auch stromhungriger wird und Grafikkarten mit einer TDP von 300 Watt oder mehr keine Seltenheit mehr sind. Verglichen mit Modellen der letzten Jahre, die oft auf geschlossene Fronten mit seitlichen Öffnungen für die Belüftung gesetzt haben, konnten wir bereits in unserem letzten Vergleichstest deutliche Temperaturverbesserungen feststellen. Natürlich müssen dann Kompromisse bei der Lautheit eingegangen werden, doch diese Unterschiede sind oft verhältnismäßig gering. Das liegt vor Allem an den niedrigeren Temperaturen, die dafür sorgen, dass die Lüftersteuerung die Ventilatoren langsamer drehen lässt.
Unsere Testmethodik: Wie bewerten wir Gehäuse? In unserer Testtabelle werten wir sämtliche Eigenschaften der Gehäuse, von der Lüfterausstattung, bis hin zur RGB-Beleuchtung oder den Laufwerksschächten. Alles trägt zur Endnote bei. Neben den Features, die natürlich in ihrer Gesamtheit einen großen Teil der Wertung ausmachen, ist die Leistung auch ein wichtiger Punkt. Um eine möglichst große Kompatibilität zu gewährleisten, testen wir mit einem System, das aus einem i7-6700K besteht, der von dem Thermalright AXP100 gekühlt wird. Dazu gesellt sich eine Nvidia Geforce GTX 1070 von Gigabyte, die das System zusätzlich aufheizt. Die Ergebnisse setzen sich aus den gemessenen Temperaturen und der dabei entstehenden Lautheit in unserem Witcher-3-Test zusammen. Der Messwert für die Geräuschentwicklung kombiniert die verbauten Gehäuselüfter, die mit voller Drehzahl rotieren, sobald die CPU 60 Grad erreicht sowie den CPU-Lüfter der per PWM geregelt wird. Die Grafikkarte hält ebenfalls an ihrer Lüftersteuerung fest und regelt den Propeller je nach Temperatur.
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