Bitfenix Shinobi XL: User testet das Gehäuse im PCGHX-Forum
Mit dem Bitfenix Shinobi XL stellte der Gehäuse-Spezialist vor einigen Monaten einen neun Big-Tower vor. Seit kurzem ist es auch mit Seitenfenster verfügbar. Der User Braineater testet im PCGHX-Forum das weiße Modell mit Seitenfenster. Der Test für das optisch gelungene Gehäuse ist auf jeden Fall einen Blick wert.
Mit dem Shinobi XL stellte Bitfenix vor gewisser Zeit einen optisch ansprechenden Big-Tower vor. Zwölf Kilogramm bringt das Gehäuse auf die Waage und bietet im Inneren Platz für Karten mit einer Länge von bis zu 37 Zentimetern. Über fünf 5,25-Zoll-Schächte verfügt das Gehäuse, bis zu sieben Festplatten finden auch Platz. Das Gehäuse nimmt Mainboards bis zum E-ATX-Format auf. Der User Braineater veröffentlichte im PCGHX-Forum ein ausführliches Review zu dem weißen Modell mit Sichtfenster.
Bereits beim Auspacken fällt positiv aus, dass Bitfenix dem Shinobi einen großen Lieferumfang spendiert. Bereits drei Lüfter sind vormontiert, darüber hinaus gibt es Zubehör, das beispielsweise bei der Bewältigung des Kabelmanagements hilft. Ein weiterer positiver Punkt: Das Gehäuse bietet im Front-I/O-Bereich viele Anschlussmöglichkeiten: Neben den oligatorischen Anschlüssen für Headset und Mikrophon bietet es vier USB-3.0-Anschlüsse. "Zusätzlich findet man einen besonderen gelben USB Anschluss vor, welcher mit einem höheren Strom aufwartet und so speziell für das Laden von mobilen Geräten geeignet ist." Im Inneren fällt auf, dass der User selbst Konfigurationen an dem Tower vornehmen kann. "Mit einem teilweise modularen HDD Käfig wäre man flexibler gewesen, gerade bei der Verwendung überlanger Grafikkarten. Da das Gehäuse aber auch mit Käfig 37cm Platz bietet, sollte man sich hier erst einmal keine Gedanken machen. Der Festplattenkäfig lässt sich, etwas umständlich, durch lösen von 11 Schrauben entfernen und bei Bedarf auch um 90 Grad gedreht wieder einbauen. Die 5,25" Schächte können ebenfalls komplett demontiert werden um damit massig Platz für große Radiatoren zu schaffen."
Beim Einbau der Hardware fällt der erste kleine, negative Punkt auf. Das Netzteil wird im Boden des Gehäuses montiert - möchte man nun einen Lüfter anschließen, der sich im Deckel des Gehäuses befindet, werden die Kabel schnell zu kurz. An ATX-Verlängerungen wurde bei dem umfangreichen Zubehör nicht gedacht. Bei der Inbetriebnahme fielen dem User sofort die sehr hellen LEDs auf. "Nachdem der Powerbutton betätigt wurde, erstrahlt eine kleine blaue LED, welche den Betriebsstaus des Rechners signalisiert. Eine ebenfalls blaue LED rechts neben der Power-LED macht sich bei Festplattenzugriffen bemerkbar. Beide LEDs sind dermaßen stark, dass es unter dem Schreibtisch ordentlich hell wird."
Erfreulicher hingegen ist die Kühlleistung des Towers - die Temperaturen bewegten sich stets in einem angemessenen Bereich. Braineater macht auch gleich auf einen weiteren Vorteil des Gehäuses aufmerksam: "Das Shinobi XL lädt mit seinem großen Fenster regelrecht dazu ein, das Innere des Rechners etwas individueller zu gestalten." Dem User scheint auch der Preis durchaus gerechtfertigt - im PCGH-Preisvergleich ist es ab etwa 130 Euro zu finden. Auch ein schallgedämmtes Modell ist verfügbar.
Wir danken dem User Braineater für den Test - in aller Ausführlichkeit finden Sie diesen im PCGHX-Forum.
Sehr schönes Case, schlicht aber doch ein Elegantes Gehäuse, besonders das Weisse! auf keinenfall das Schwarze! für mich