The Tower 200 Mini: Thermaltake kündigt neues Mini-ITX-Gehäuse an
Mit dem The Tower 200 Mini gibt es einen Nachfolger für Thermaltakes The Tower 100 Mini. Versprochen werden ausreichend Platz für leistungsstarke Komponenten und annehmbare Temperaturen trotz kompakter Abmessungen.
Thermaltake hat ein neues Mini-ITX-Gehäuse vorgestellt, das trotz kompakter Abmessungen ausreichend Raum für Kühlung und leistungsstarke Grafikkarten bietet. Als besonderer Hingucker kann optional auch ein LCD-Panel-Kit hinzugekauft werden, welches am unteren Rand der Vorderseite untergebracht werden kann.
Dafür wird das dort befindliche Panel ersetzt und das 3,9-Zoll-Display via 9-Pin-Header und Micro-USB angeschlossen. Thermaltake wirbt mit unterschiedlichen Anzeigemodi, die abseits von Echtzeit-Informationen, Zeit und Wetter auch einen GIF-Modus enthalten. Die Konfiguration erfolgt via der herstellereigenen TT RGB Plus 2.0-Software.
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Was die eigentlich interessanten Eckdaten des Gehäuses betrifft, wirbt Thermaltake damit, dass auch eine Geforce RTX 4090 sowie zeitgleich auch ein 280-mm-Radiator einer AiO-Wasserkühlung in das Gehäuse passen. Für die Unterbringung dieser Komponenten sind die Seiten des Gehäuses vorgesehen, während das Mainboard in den Hintergrund rückt. Versteckt sind indes Netzteil und Festplatten unter einer Abdeckung beziehungsweise hinter dem Mainboard-Tray.
Für Festplatten stehen insgesamt vier Montagepunkte zur Verfügung. Zwei 2,5-Zoll-SSDs können via eines seitlichen Brackets verbaut werden, zwei weitere 2,5-Zoll-SSDs oder 3,5-Zoll-HDDs finden hinter dem Mainboard-Tray Platz. Netzteile dürfen derweil nicht mehr als 220 Millimeter in der Länge aufweisen. Bei Grafikkarten variiert die Maximallänge je nachdem, ob man die mitgelieferte Netzteilabdeckung verbauen möchte oder nicht. In ersterem Fall dürfen GPUs nicht mehr als 280 mm messen, in der alternativen Konfiguration sind es 380 mm, wobei der untere Teil der Grafikkarte in der zweiten Gehäusekammer versenkt wird.
Für die Kühlung stehen insgesamt vier Montagepunkte zur Verfügung. Auf der rechten Seiten können wahlweise zwei 120-mm-, zwei 140-mm-Lüfter oder ein bis zu 280-mm-Radiator verbaut werden, an der Oberseite findet ein 120-mm- oder 140-mm-Lüfter oder alternativ entsprechend großer Radiator Platz, während die Trennwand zur zweiten Kammer den Einbau eines 120-mm- oder 140-mm erlaubt. Dank der großzügigen Lufteinlässe verspricht Thermaltake trotz der geringen Abmessungen und bei leistungsstarker Hardware keine Temperaturprobleme. Als Beweis soll der eigene Stresstest dienen, mit dem auf der Produktseite geworben wird. In der Konfiguration mit einem Core i9-13900K und einer Asus Geforce RTX 4090 ROG Strix war die via AiO gekühlte CPU mit 84 Grad Celsius in der Spitze die hitzigste Komponente, die GPU kam auf maximal 78 Grad Celsius.
Das Front-IO ist mit zweimal USB 3.0, einmal USB 3.2 (Gen 2) Type-C sowie obligatorischen Audio-Anschlüssen recht unspektakulär. Preise und Verfügbarkeit nennt Thermaltake in der Ankündigung noch nicht, allerdings lässt sich in Sachen Kosten davon ausgehen, dass sich The Tower 200 Mini in ähnlichen Preisregionen wie das Vorgängermodell The Tower 100 Mini bewegen dürfte und damit zum Verkaufsstart womöglich ab rund 100 Euro erhältlich sein wird.

Vaporchambers dürften an sich dagegen sogar relativ unempfindlich gegenüber ihrer Ausrichtung sein. Dass das bei den AMD-Karten der Fall war, lag wohl eher an dessen Konstruktions- bzw Fertigungsfehlern.
Quelle: Daniel, in einem Thread zu einem Case mit genau dem gleichen Konzept.
Ich habe eine 4090 Founders in einem kleinen NR200P Gehäuse mit der Hälfte an Volumen und meine Karte kommt bei 600W auf 75°C...
2. Ohne Display (welches dann auch noch ganz unten angebracht ist und nicht neben dem Ein-Schalter)
Und ich wäre interessiert. Aber so... mit Display am Boden relativ nutzlos das Teil unter einen Schreibtisch zu stellen. Die Komponenten sind jetzt nicht besonders schick anzusehen in der Anordnung, weshalb die Frontscheibe suboptimal ist. Beides zusammen = zu hässlich um ihn ins Wohnzimmer zu stellen. Bliebe also nur auf den Schreibtisch. Dafür wird das Teil aber mit entsprechenden Komponenten viel zu laut sein.
Ich sehe für mich keinerlei Verwendungszweck. Und das obwohl ich durchaus Interesse, an einem kompakten Gehäuse wo, auf Wunsch, auch High End Komponenten verbaut werden könnten, hätte.
Wieso neue Gehäuse immer noch so wenig USB-C verbauen ist mir gänzlich ein Rätsel. Angesichts der EU Verordnung für USB-C Anschlüsse, werden diese Teile in Zukunft immer wichtiger. Da doch lieber für Bestandsgeräte ein USB auf USB-C Adapter kaufen (dürfte sich, speziell in der Front, ohnehin nur auf ggf. Headset oder USB Speicher beschränken) als andersherum für alle zukünftigen Geräte.