Thermaltake Core X5: Stapelgehäuse mit großzügiger Wakü-Unterstützung
Thermaltake hat den Core X5 angekündigt, der als zweitgrößter Cube im Portfolio vor allem großzügige Wasserkühlungskonfigurationen erlauben soll. Vier 360- oder 280-mm-Radiatoren können verbaut werden. Zudem sind viele Komponenten modular aufgebaut. Die Auslieferung beginnt ab gut 160 Euro.
Nachdem Thermaltake Anfang 2015 die Core-Gehäuse X1, X2 und X9 auf den Markt gebracht hat, folgt jetzt der Core X5. Mit einer Größe von 371 × 463 × 540 mm (B×H×T) und einem Volumen von 92 Liter fällt der Neuling etwa 28 Liter kompakter aus als der große Bruder. Das Gewicht sinkt von 17 auf 12 Kilogramm. Mainboards werden weiterhin liegend verbaut und bis hin zu E-ATX unterstützt.
Thermaltake setzt wie gehabt auf einen Innenaufbau mit zwei Kammern, wobei das Mainboard auf der Zwischenwand liegt. Oben findet folglich das Hauptsystem seinen Platz, unten das Netzteil und die Datenträger. Die Käfige können wahlweise vier 3,5 oder 2,5 sowie drei 2,5-Zoll-Datenträger beherbergen. An der Front befinden sich drei Blenden für 5,25-Zoll-Geräte, beispielsweise eine Lüftersteuerung oder ein optisches Laufwerk, wobei alle drei Schächte einzeln entfernt werden können.
Beim Thema Lüftung setzt Thermaltake auf verschiebbare Querstreben, sodass eine Vielzahl an Rahmengrößen unterstützt wird. Unter anderem sind das wahlweise drei 120- oder zwei 140-mm-Lüfter in der Front, im Deckel links und rechts sowie am Boden links und rechts. Hinten passt ein 120er. In der schwarzen Standardausführung werden zwei 120-mm-Lüfter vorne und im Deckel vorinstalliert, in der grünen Riing-Variante zwei 140er. Für Wasserkühlungen lassen sich entsprechend der Lüfterhalterungen bis zu fünf 360- oder 280-mm-Radiatoren im Core X5 unterbringen.
Der fünfte passt allerdings nur, wenn man kein Netzteil am Boden unterbringen muss. Das ist dann der Fall, wenn man mindestens zwei Core X5 übereinander stapelt. Boden und Deckel lassen sich entfernen, sodass man einen Durchgang hat. Nutzer können damit entweder zwei Systeme in dem gestapelten Gehäuse unterbringen oder eines nur für die Kühlung und zusätzliche Datenträger nutzen. Die Seitenteile sind austauschbar, sodass man sich entscheiden kann, wo sich das Sichtfenster befinden soll.
Aktuell wird das Core X5 ab gut 160 Euro in unserem Preisvergleich gelistet, das Core X5 Riing ab rund 180 Euro. Da das Core X9 für etwa 155 Euro zu haben ist, sollte der kleine Bruder bei einer besseren Verfügbarkeit noch günstiger werden.

Das Problem ist das der Ort (im regal) an dem das Case aufgestellt werden soll nicht sonderlich viel Frischluft abbekommt und ich trotzdem versuchen will das ganze relativ leise zu bekommen (WaKü mit geringer Lüfterdrehzahl). Daher sehe ich es als Vorteil wenn insgesammt eine bessere Belüftung (mehr lüfter/radiator fläche) möglich ist um keinen wärmestau zu bekommen. Ausserdem ist das Seitenteil dort eh schlecht einsehbar (was aber weniger der Grund ist).
Wenn das tauschbar ist muss ich nur noch jmd finden der mir ggf. das glas/window Seitenteil gegen die rechte Seite mit Luftlöchern tauscht.
Werd mir das mal überlegen. Besser wäre natürlich wenn das Seitenteil einzeln zu erwerben wäre, aber das scheint es leider nicht zu geben
Bei meinem X9 war es ohne Probleme möglich die Seitenteile zu tauschen. Du hast Belüftungsprobleme mit diesem Case???
Das Core X5 interessiert mich ebenfalls.
Weiß zufällig jmd. ob es die Abdeckung der rechten seiten (löchrig, mit Staubschutz) auch beidseitig, also links und rechts gibt (wenn ja gerne mit hinweis wo
Lege mehr Wert auf gute Belüftung als auf das Aussehen.
Falls nicht, ist es möglich die rechte seite zu drehen und links zu verbauen? Dann könnte ich ja ggf. (wenn ich jmd finde) das Glas Teil gegen das lochteil tauschen..
Mich interessiert, inwiefern Radiatoren im Top mit dem externen Laufwerksschächten kollidieren.
Würden z.B. Zwei 360 (nehmen wir an 30mm, normale Lüfter, dünne Shrouds) oben unters "Dach" passen und gleichzeitig noch ein Aquaero im obersten Schacht, darunter zwei Laufwerke..?
Mit präzisen Bemaßungsplänen oder einem 3D-Modell könnte ich mir die Frage beantworten, soetwas fand ich aber bisher nirgends.