Streacom FC9 und FC10: Passive HTPC-Heatpipe-Gehäuse für Multimedia-PCs
Nach dem vielgepriesenen FC8 kündigt Streacom die Nachfolgemodelle FC9 und FC10 an. Die beiden HTPC-Gehäuse verfügen wie das FC8 über ein durchdachtes Kühlungskonzept, welches das komplette Gehäuse zur Wärmeableitung über ein Heatpipe-System nutzt. Sofern keine Festplatte verwendet wird, sollte also ein absolut geräuschloser Betrieb möglich sein.
Beide High-End-Gehäuse bestehen zu 100 Prozent aus stark wärmeleitendem Aluminium und wurden speziell für Intels Prozessoren der Core-Familie entwickelt. Ins kleinere FC9 passen lediglich Mainboards im Micro- und Mini-ITX-Format. Der geneigte Käufer kann zwei 2,5-Zoll-Datenträger bzw. ein 2,5-Zoll-Laufwerk und eine 3,5-Zoll-Festplatte verbauen. Wer allerdings ein derart aufgebautes Silent-System sein Eigen nennt, wird sicherlich jegliche Geräuschemissionen verhindern wollen und entsprechend auf lautlose SSDs setzen. Schließlich wird selbst das 250-Watt-Netzteil beider Gehäuse passiv gekühlt.
Aufgrund der geringen Maße von 348 x 289 x 100 mm passen ins FC9 nur zwei Low-Profile-Karten und es wird die Verwendung von Core i3- und i5-Prozessoren empfohlen. Der stärkere Core i7 könnte das passive Kühlsystem überfordern. Erst das größere FC10 bietet genügend Oberfläche, um die Wärmeentwicklung eines Core i7 zuverlässig abzutransportieren. Ebenso dürfen hier zwei Erweiterungskarten mit voller Bauhöhe und Mainboards mit ATX-Größe verbaut werden. Das FC10 ist mit 5,4 Kg nur 500 Gramm schwerer als das FC9 und misst 440 x 319 x 100 mm. Im FC10 ist außerdem ausreichend Platz für bis zu sieben Massendatenträger (3x 2,5 Zoll, 4x 3,5 Zoll). Beiden HTPC-Gehäusen gemein ist ein Schacht für ein optisches Slim-Laufwerk, ein eingebauter IR-Empfänger sowie zwei Anschlüsse für USB 3.0 am Frontpanel.
Sowohl das Streacom FC9 als auch das FC10 wird es in Silber und Schwarz geben, Preise sind bisher noch nicht bekannt. Den Vorgänger FC8 gibt es ab 139,90 Euro in unserem PCGH-Preisvergleich.
Quelle: Fanlesstech
