Lian Li PC-V1000L: Nachfolger des PC-V1000 kommt für 249 Euro
In einer Pressemitteilung hat die taiwanische Gehäuseschmiede Lian Li das PC-V1000L angekündigt, welches die Nachfolge des PC-V1000 antreten wird und unter anderem mit dem neuen Halterungssystem für Datenträger daherkommt. Kostentechnisch bewegt sich der Big-Tower bei 249 beziehungsweise 279 Euro ohne oder mit Sichtfenster.
Rund neun Jahre nach seiner Markteinführung bekommt nun auch das das PC-V1000(-Z/-plus II) einen Nachfolger von Lian Li spendiert. Wie bei allen in diesem Jahr veröffentlichten Gehäusen setzt der Hersteller hier auf sein neues Halterungssystem für Datenträger, welche in der Mainboard-Zwischenwand eingehakt werden. Unterstützt werden dort neun Exemplare, ein 3,5- beziehungsweise zwei 2,5-Zoll-Modelle können zusätzlich hinter der Zwischenwand untergebracht werden. Für optische Laufwerke steht ein einzelner 5,25-Zoll-Schacht zur Verfügung
Schon durch die hohe Anzahl an unterstützten Datenträger wird deutlich, dass es sich beim PC-V1000L um einen Big-Tower handelt. Bei 280 × 706 × 618 mm bringt das Gehäuse 9,3 Kilogramm auf die Waage, wobei es Lian-Li-typisch komplett aus Aluminium besteht. Mainboards werden in den Formfaktoren Micro-ATX, ATX sowie E-ATX unterstützt. Etwas suboptimal fällt unserer Meinung nach die Platzausnutzung für Lüfter aus: 3 × 120 mm (Front), 2 × 120/140 mm (Deckel), 1 × 120 mm (Heck) und 2 × 120 mm (Boden). Zumindest im Boden und in der Front hätten dank der großen Ausmaße auch 140-mm-Modelle möglich sein müssen. Radiatoren werden derweil den Lüftergrößen entsprechend unterstützt.
Das I/O-Panel bietet neben den obligatorischen Audio-Anschlüssen vier USB-3.0-Ports. Die für die V-Serie typischen Räder runden das Gesamtpaket des PC-V1000L ab. In unserem Preisvergleich werden sowohl die schwarze als auch die weiße Ausführung für rund 293 Euro gelistet, wobei die Preise aufgrund der offiziellen Empfehlung in Höhe von 249 Euro noch sinken sollten. Das schwarze Modell mit Seitenfenster soll hingegen mit 279 Euro zu Buche schlagen, wird aber noch nicht gelistet.

Tja Lian Li, baut halt wie alle anderen einfach ab.
Ich kann mir nicht helfen, aber da finde ich den Vorgänger PC-V1020, bzw. den Urvater PC-V1000 Plus II insgesamt besser (Seitenlüfter, Mainboardschlitten, Aufteilung in thermische Zonen, etc.). [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Lieber alles in schwarz sieht viel besser aus.
Würde dann auch von Casemoddern mehr genutzt werden, bin ich ganz sicher.
Ich würde gerne die Gehäuse kaufen aber, aus besagtem Grund bisher immer einen großen Bogen drum gemacht.
Du hast aber schon gesehen, dass das Gehäuse komplett in schwarz verfügbar ist? Lian Li lackiert normalerweise auch nicht, sondern eloxiert das Aluminium, ist einfach "wertiger" mMn. Viele Gehäuse sind innen "nackig", das stimmt, aber gerade ein Case-Modder bastelt sich doch sein Gehäuse so wie er es möchte/braucht - so hab ich die Definition zumindest verstanden. Alles andere sind nur "faule" Käufer von Fertigprodukten.
das erste hatte noch 5, dann 3, jetzt nur noch 1... und was kommt dann?
Wer braucht denn heute noch 5,25" Schächte? Gut ein Laufwerk wird ab und an mal noch eingebunden (was ja auch hier passt), ich kenne keinen mehr, der mit mehreren optischen Laufwerken arbeitet. Ich benutze meines eigentlich nur noch zum PCGH-DVD gucken, sonst wäre es überflüssig. Ich glaube mittlerweile werden fast mehr Lüftersteuerungen in die Schächte verbaut als Laufwerke selbst. Klar irgendwer nutzt immer noch mehrere Laufwerke, das wird aber auch zur Nische, siehe IDE, Floppy, ZIP, ...
Natürlich nicht, das Alte sah ja auch schon so aus. Man muss aber dazu sagen, dass das alte Mac Pro/Powermac Gehäuse x-mal besser ausschaut mMn.
Bin ich der Einzige, der beim ersten Anblick an einen alten Mac Pro gedacht hat?
Aluminium und Sandstrahlen?
Kannst du bitte mal den genauen Prozess beschreiben?
Da Aluminium nun mal sehr weich ist, würde ein normaler Sandstrahlprozess wie bei Normalstahl (S235JR+AR aka St37-2) dafür sorgen, dass die eher Material abtragen als "reinigen" würdest.
Ich möchte damit keinen normalen Sandstrahlprozess ausgrenzen, aber dafür ist die Bezeichnung zu allgemein.
Erkennt man eigentlich noch, dass das ein Aluminiumgehäuse ist wenn du es hast Pulverbeschichten lassen?
Alu mag leicht anfällig für Schäden sein, sieht aber aufgrund der Struktur in meinen Augen besser als eine glatte Oberfläche wie bei lackierten Stahlgehäusen aus, daher bevorzuge ich auch Aluminium.
Aber Pulverbeschichten.....ich weiss ja nicht?!?
Kannst du mich/uns eines besseren belehren? Vielleicht mit einem Bild?