Lian Li PC-18: Für 160 Euro zurück zu den Wurzeln
Lian Li hat das PC-18 angekündigt, ein Midi-Tower, der designtechnisch an frühere Modelle des Herstellers erinnert. Mit von der Partie sind ein eigener Datenträgerkäfig und zwei 5,25-Zoll-Schächte. Die Auslieferung wird Ende des Monats für empfohlene 160 Euro beginnen.
Nachdem sich Lian Li zuletzt auf eher außergewöhnliche Gehäuse, wie Schreibtische und "Trolleys", sowie Mini-Ableger konzentriert hat, folgt mit dem PC-18 jetzt wieder ein ganz klassischer Midi-Tower. Lian-Li-typisch besteht das komplett aus Aluminium und bringt bei Ausmaßen von 210 × 452 × 490 mm (B×H×T) fünf Kilogramm auf die Waage. Das Netzteil sitzt im Deckel über dem Mainboard, darf 160 mm lang sein und führt die erwärmte Luft mit ab.
Zusätzlich kann das ein optionaler 140-mm-Lüfter im Deckel übernehmen. Interessanterweise verzichtet Lian Li komplett auf einen Hecklüfter, nicht einmal Löcher gibt es neben dem Mainboard-I/O-Panel. Die Frischluftzufuhr übernehmen ab Werk zwei 120-mm-Lüfter in der Front. Auf der linken Seite setzt Lian Li auf eine Querstrebe mit Scharnieren, die Platz für drei 120er- oder zwei 140er-Ventilatoren bietet und die Frischluft durch ein Mesh-Gitter im Seitenteil ansaugen oder erwärmte Luft herausblasen. Der Hersteller sieht hier explizit die Nutzung eines 240, 280 oder 360 mm großen Radiators vor. Beim Einsatz einer Wasserkühlung findet man auf dem Boden mehr als genug Platz für die Pumpe vor.
Der Datenträgerkäfig kann ein 2,5- sowie drei 3,5-Zoll-HDDs/-SSDs beherbergen. Entfernt man den, können zwei Datenträger hinter der Zwischenwand angebracht werden, in der Front wird dann ein 240-mm-Radiator unterstützt. Inzwischen eher unüblich sind die zwei 5,25-Zoll-Schächte für ein optisches Laufwerk, eine Luftersteuerung oder Ähnliches.
Lian Li empfiehlt für das PC-18 160 Euro, wobei es ab Ende dieses Monats in Schwarz und Silber ausgeliefert werden soll.
Quelle: Lian Li (Pressemitteilung, Produktseite)

Die IO Abdeckung sticht unangenehm heraus und auch der einzelne Lüfter geht gar nicht.
So schön die Front das Gehäuses aussieht, so furchtbar hässlich ist die Oberseite
Schade, Lian Li wurde von In Win & co der Rang absolut abgelaufen
LianLi muß sich garnicht mit Plastikbombern als Phanteks u Fractal messen, da liegen einfach Welten dazwischen.
Für 160€ muss sich Lian Li sehr wohl mit Cases wie dem Enthoo Evolv oder dem Luxe konkurrieren.
Alleine das Wort Plastikbomber zeigt wie wenig Ahnung du hast. Vor allem da das Evolv ATX komplett aus Alu besteht.
Netzteil oben isn NoGo, auch die schrägen Seiten der Front gefallen mir nicht. Schade...
LianLi muß sich garnicht mit Plastikbombern als Phanteks u Fractal messen, da liegen einfach Welten dazwischen.
Hast schon mal ein Lian Li gehabt? Also die Lösungen wie Klappen für Front USB aus Alu nicht aus Platic wenn überhaupt vorhanden, allein die Wertigkeit wenn man die Front abnimmt, die Schrauben lassen sich leicht ein drehen usw. Phanteks kann ich nicht beurteilen, aber Fractal kann das bei weitem nicht bieten. Die Qualitativen Unterschiede sind schon noch sehr groß. Auch, dass Lian Li Alu statt Stahl und damit auch keine festen Lüftungsgitter hat, die man erst rausdrehmeln muss ist für mich schon entscheidend. Staubfilter ist mir relativ egal und nachrüsten kann man die auch (Plastic durch Alu ersetzen aber nicht). Ich denke da hat jeder auch andere Vorstellungen bzw Sachen die einem wichtig sind.
Welche Details sind bei Lian Li denn unübertroffen? Fractal oder Phanteks haben da schon mehr als aufgeholt. Lian Li verbaut teilweise nichtmal Staubfilter.