Intelligenter Benchtable: Thermal Grizzly bringt Der8enchtable - mit integriertem PCB

28
News Valentin Sattler Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intelligenter Benchtable: Thermal Grizzly bringt Der8enchtable - mit integriertem PCB
Quelle: Thermal Grizzly

In Zusammenarbeit mit elmor und der8auer bringt Thermal Grizzly den neuen Benchtable "Der8enchtable" auf den Markt. Dieser soll vor allem durch eine integrierte Platine hervorstechen, die Zusatzfunktionen bereitstellt.

In den allermeisten Fällen ist man mit einem normalen PC-Gehäuse gut beraten. Wenn aber besonders oft Hardware ausgewechselt oder an dieser herumgeschraubt werden soll, kommt alternativ ein Benchtable infrage. Dieser ermöglicht einen einfachen Zugriff auf alle Bauteile, um beispielsweise Messungen vorzunehmen. Oft fehlen Benchtables aber übliche Annehmlichkeiten wie beispielsweise Frontanschlüsse. Der neue Der8enchtable von Thermal Grizzly will hier ansetzen.

Zusätzlicher Komfort

Der8enchtable ist aus einer Kooperation von Thermal Grizzly, Jon "elmor" Sandström und Roman "der8auer" Hartung entstanden. Wie üblich bietet er Platz für ein Mainboard, ein Netzteil, Radiatoren und Laufwerke - zwei 2,5"-SSDs sind möglich. Vom restlichen Markt abheben soll sich der Benchtable dabei durch eine integrierte Platine, die die gesamte Oberfläche bedeckt. Diese stellt zusätzliche Anschlüsse bereit - unter anderem vier microSD-Slots, vier USB-A- und zwei USB-C-Anschlüsse und insgesamt zwölf PWM-Anschlüsse für Lüfter und Pumpen, die in vier Zonen getrennt angesteuert werden können. Wahlweise sind 50 oder 100 Prozent Drehzahl vorgesehen. Zudem verfügt der Der8enchtable auch über ARGB-LEDs, die man über einen 3-Pin-Header ansteuern kann.

Gesamtansicht des D<i>er8enchtable.</i> Quelle: Thermal Grizzly Gesamtansicht des Der8enchtable. Damit die verschiedenen Zusatzfunktionen des neuen Benchtables von Thermal Grizzly funktionieren, muss dieser mit dem Mainboard verbunden werden. Dazu schließt man einen internen USB-2.0-Header und einen 6-Pin-Stromstecker für Grafikkarten an. Wer die beiden möglichen 2,5"-SSDs auf dem PCB verbauen will, muss zudem auch hier die entsprechenden Anschlüsse durchschleifen.

Auch interessant: Grafikkarte als Gehäuse: Cases sind Geforce FE nachempfunden

Laut Thermal Grizzly ist der neue Der8enchtable ab sofort für 230 Euro erhältlich. Zum Vergleich: Den Open Benchtable von Streacom - ohne PCB und damit Zusatzfunktionen - gibt es aktuell für 155 Euro. Ob dieser Aufpreis gerechtfertigt ist, dürfte dabei vom individuellen Einsatzszenario abhängen. Ob sich das Konzept mit einem Zusatz-PCB durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Falls das der Fall ist, blieben für die Zukunft noch zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten: Beispielsweise könnte ein Benchtable auch direkt Messelektronik integrieren, um beispielsweise den Stromverbrauch zu überwachen. Zumindest aktuell ist das aber noch Zukunftsmusik.

Haben Sie schon einmal einen Benchtable verwendet? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Zum Kommentieren müssten Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie noch keinen Account haben, könnten Sie über eine Registrierung nachdenken, die viele Vorteile mit sich bringt. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln.

Quelle: Thermal Grizzly (Produktseite) via Techpowerup

28
    • Kommentare (28)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Defenz0r BIOS-Overclocker(in)
        Wie kommts eigentlich das die ganzen Streacom Benchtables bei Caseking vergriffen sind aktuell?
        Hat das damit zu tun das der 8enchtable nun existiert?
        Oder ist das nicht zusammenhaengend?

        Man kann Sie aber trotzdem importieren. Also der Hersteller hat wohl welche! https://shop.streacom.com...
        Voelkner hat auch noch welche!
      • Von Defenz0r BIOS-Overclocker(in)
        Wie kommts eigentlich das die ganzen Streacom Benchtables bei Caseking vergriffen sind aktuell?
        Hat das damit zu tun das der 8enchtable nun existiert?
        Oder ist das nicht zusammenhaengend?

        Man kann Sie aber trotzdem importieren. Also der Hersteller hat wohl welche! https://shop.streacom.com...
        Voelkner hat auch noch welche!
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Zitat von der8auer
        Liegt eben an der Stückzahl. Davon verkauft man eben keine tausende und dadurch ist alles an Entwicklungsarbeit unfassbar teuer wenn man es pro Teil rechnet.
        Glaube das Wissen die meisten nicht, alleine einen Prototyp auf der CNC Fräsen zu lassen, kann tausende Euro kosten. Lange meine Arbeit gewesen, z.B. für die JUiCE Raumsonde, das Deutsche Instrument GALA, da habe ich die Platienenhalterung etc. für´s DLR/ESA gefertigt. Habe die Rechnung vom damaligen Chef gesehen, hossa und das waren nur paar kleine AL Platten

        Roman wegen deinen Threadripperproblemen beim letzten Video, habe ich dir eine PN geschickt hier. Mit der Lösung. Hatte das auch erst, liegt am crap Werks-OC im Bios.

        LG
      • Von Defenz0r BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wieso kannst du keine sieben Karten installieren? Das Ding deckt die vollen ATX-Maße ab, inklusiver einer Slothalterung auf voller Breite. Bei Octa-Channel-Plattformen wird man halt irgendwann ein Problem bekommen, dass es nur E-ATX ist und weder SSI-CEB- noch SSI-EEB-Befestigungspunkte bietet, was in Anbetracht der in der Regel fehlenden oder unvollständigen rechten ATX-Reihe bei EEBlern ein K.O.-Kriterium ist. Aber genau wie beim (fehlenden) Support für XL-ATX man halt einen Kompromiss finden: Je Größer der Benchtable, desto mehr Formate kann er unterstützen, aber desto mehr Platz braucht er auch. Da alles jenseits von ATX extrem selten genutzt wird, aber die zusätzlichen Zentimeter jeden User stören würden (und ganz besonders jeden Präsentator, da sie hässlich überstehen), ist das gewählte Format schon ein guter Kompromiss.

        U.2 oder U.3 macht auf Adapter-Ebene meinem Wissen nach keinen Unterschied, die müssten beide SFF-8639 nutzen. Von mir aus könnte man stattdessen auch -8613, -8643, -8087 oder eins von deren Derivaten nehmen – aber U.2 ist auf Device-Seite halt noch mit der verbreitetste Standard für den man am ehesten Kabel bekommt, um Massenspeicher anzubinden, die nicht aus dem vorletzten Jahrzehnt stammen.
        Ich hab zumindest nicht gesehen das ich da jede PCIe in jedem Slot festschrauben kann wie beim Streacom mit den Zusatzschrauben. Ich find die Aufmachung des Produktes ziemlich verwirrend.

        Naja bei U3/U2 ist es so das U2 auf U3 nicht funktioniert, aber U3 auf U2
        Wahrscheinlich wuerde deshalb U2 gewaehlt.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von BigBoymann
        Wahrscheinlich ist dies das Problem; gestanzte Teile erhalten ja nur durch die Stanzung eine deutlich höhere wirksame Materialstärke und selbst 0,8mm Blech dürfte damit einer nicht gestanzten 3-4mm Materialstärke überlegen sein.

        Bitte was?
        Das Stahlblech bekommt seine Stabilität erst durchs Winkeln und/oder durch Sicken.
        Das reine Stanzteil ist genauso "wabbelig" wie ein Laserteil.
        Lasern dauert halt länger als Stanzen, nur brauchst du kein neues Werkzeug konstruieren und bauen.
        Stanzen lohnt sich erst bei hoher Stückzahl.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Defenz0r
        Joa aber da kann ich auch direkt ans mobo gehen
        Wenn ichs richtig gesehen habe kann ich dort auch keine 7 PCIe Karten installieren um z.B nen Threadripper Setup zu testen.
        Und U.2? Warum nicht auch noch U.3

        Und by the way PC Luefter kriegt man auch an nen usb anschluss usw.
        Wieso kannst du keine sieben Karten installieren? Das Ding deckt die vollen ATX-Maße ab, inklusiver einer Slothalterung auf voller Breite. Bei Octa-Channel-Plattformen wird man halt irgendwann ein Problem bekommen, dass es nur E-ATX ist und weder SSI-CEB- noch SSI-EEB-Befestigungspunkte bietet, was in Anbetracht der in der Regel fehlenden oder unvollständigen rechten ATX-Reihe bei EEBlern ein K.O.-Kriterium ist. Aber genau wie beim (fehlenden) Support für XL-ATX man halt einen Kompromiss finden: Je Größer der Benchtable, desto mehr Formate kann er unterstützen, aber desto mehr Platz braucht er auch. Da alles jenseits von ATX extrem selten genutzt wird, aber die zusätzlichen Zentimeter jeden User stören würden (und ganz besonders jeden Präsentator, da sie hässlich überstehen), ist das gewählte Format schon ein guter Kompromiss.

        U.2 oder U.3 macht auf Adapter-Ebene meinem Wissen nach keinen Unterschied, die müssten beide SFF-8639 nutzen. Von mir aus könnte man stattdessen auch -8613, -8643, -8087 oder eins von deren Derivaten nehmen – aber U.2 ist auf Device-Seite halt noch mit der verbreitetste Standard für den man am ehesten Kabel bekommt, um Massenspeicher anzubinden, die nicht aus dem vorletzten Jahrzehnt stammen.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk