In Win 305: Neuer Midi-Tower aus Stahl, Holz und Glas
In Win wird im September das neue 305-Gehäuse auf den Markt bringen. Der Midi-Tower für Mainboards bis hin zum ATX-Format besteht aus einer Kombination aus Stahl, Glas und, je nach Farbvariante, auch aus Holz oder Aluminium. Ein gläserners Seitenpanel bietet Einblick in das Gehäuse, welches mit bis zu sieben Lüftern und natürlicher Konvektion kühl bleiben soll.
Die Firma In Win, taiwanesischer Hersteller von Premiumgehäusen, hat mit dem In Win 305 ein neues Midi-Tower-Gehäuse für Micro-ATX-, Mini-ATX und ATX-Mainboards vorgestellt. Das grundlegende Design basiert auf einer Weiterentwicklung des 303-Gehäuses von In Win. Das In Win 305 ist aus 1,2 mm dickem SECC-Stahl gefertigt und wird in zwei verschiedenen Farbvariationen angeboten. Das Frontpanel sowie das linke Seitenpanel bestehen aus gehärtetem Glas mit einer Dicke von 3 Millimetern.
In Win stellt das 305-Gehäuse sowohl mit schwarzer als auch mit weißer Lackierung her. Am Frontpanel befindet sich ein Zierstreifen, welcher entweder aus gebürstetem Aluminium, im Fall der schwarzen Variante, oder in der weißen Gehäuseausführung aus Ahornholz gefertigt ist. In diesem Zierstreifen ist ein In-Win-Schriftzug eingraviert, zudem befinden sich hier zwei USB-3.0- und zwei USB-2.0-Buchsen, sowie einen 3,5-mm-Audioausgang und ein 3,5-mm-Mikrofoneingang. Auch zwei Status-LEDs und der Ein- und Ausschalter sind auf dem Zierstreifen angebracht.
Das In-Win-305-Gehäuse soll eine gute Kühlleistung bieten und macht sich dabei laut Hersteller die natürliche Konvektion zu Nutze, auch wenn dieser Effekt wahrscheinlich keinen nennenswerten Einfluss auf die Kühlleistung nehmen sollte. Insgesamt bietet der In Win 305-Midi-Tower platz für bis zu sieben Gehäuselüfter: drei 120-mm-Lüfter lassen sich an der Oberseite anbringen, drei weitere können auf dem Gehäuseboden montiert werden. Die letzte Einbaumöglichkeit für einen 120-mm-Lüfter befindet sich an der Gehäuserückseite über den PCI-E-Slotblenden. Die Staubfilter und Seitenwände lassen sich ohne Verwendung von Werkzeug abmontieren.
Als Midi-Tower-Gehäuse bietet das In Win 305 entsprechend viel Platz. Das Netzteil wird in eine eigene Kammer oben im Gehäuse installiert, die maximale Netzteillänge beträgt hierbei 200 Millimeter. Der viele Platz im Gehäuse eignet sich auch für den Einsatz von Wasserkühlungen. Oben lassen sich Wärmetauscher bis zu einem 360-mm-Radiator installieren, während am Gehäuseboden nur Platz für einen 120-mm-Radiator ist. Der Hersteller sieht vor, dass bei einer Cutstom-Wasserkühlung Pumpe und Ausgleichsbehälter im vorderen Bereich des Towers angebracht werden.
Datenspeicher lassen sich auf je zwei 3,5-Zoll- und zwei 2,5-Zoll-Laufwerkschächten auf beiden Seiten des Mainboard-Trays unterbringen. Um mit den ausladenden Kühlungen moderner High-End-Grafikkarten fertig zu werden, befindet sich ein Grafikkartenhalter zur Verhinderung des Durchsackens im Lieferumfang. Das In Win 305 bietet genug Slotblenden für bis zu sieben PCI-E-Erweiterungskarten, wobei die Gesamtlänge einer jeden maximal 350 Millimeter betragen darf. Das neue Midi-Tower-Gehäuse von In Win soll ab Anfang September mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 124,90 Euro in den Handel kommen.
Quelle: Pressemitteilung

Ansonsten habe ich ja bereits selbst festgestellt, dass In Win Optik und Verarbeitung gern den Vorzug gibt und die Funktionalität demgegenüber etwas zurückstellt. Das von dir erwähnte 805 ist in dieser Hinsicht auch meiner Meinung nach ein mittleres Desaster. Auch das 303 leidet stellenweise unter dieser Philosophie. Die Kühlung ist in diesem Fall davon aber offenbar nicht betroffen, was folglich auch für das 305 gelten sollte.
Als alter Metaller (in jeglicher Richtung) ist das Eisen-Kohlenstoff-Diagramm Pflicht.
Was die Firmen nicht verraten sind die Parameter.
Ich hab mal als EDVer in einer Stahlzieherei gearbeitet.
Das ist schon sehr interessant.
Besonders die Feinbearbeitung der Ziehsteine ist immer noch eine Kunst.
Was mir zur Zeit nicht paßt, sind die schwarzen Löcher in die die Hardware verbaut wird.
Und Gehäuse, die Innen weiß sind, sind es meist auch außen.
Beim In Win 305 gefällt mit die Holzleiste besonders.
Nur kann man den PC dann nicht mehr einen Klaps verpassen, wenn er mal nicht richtig tickt.
Das habe ich bei meinem CM Stacker damals so gemacht (Flex sei dank) und war kühlungstechnisch bisher das Beste,
und vor allem gab's immer warme Füße
(Weiterer Vorteil war, dass man keine Schutzgitter benötigt, welche den Luftstrom nur behindern, ebenfalls Lautstärketechnisch super, gerade bei Teppich.)
Einbau war damals BTX mit Netzteil oben.